Existieren im Dschungel des Kongo wahrhaftig überlebende Dinosaurier? Lebt in Südamerika heute noch eine Boden bewohnende Faultierart? Ist der australische Beutelwolf tatsächlich ausgestorben? Und was ist wirklich dort draußen unter den unergründlichen Wellen des weltbekannten schottischen Hochlandsees? Gibt es tatsächlich noch unbekannte Tierarten auf unserer Erde, die uns nur aus Berichten bekannt sind?
Die Anzahl aller beschriebenen Tierarten dieses Planeten beträgt zusammengenommen schätzungsweise 1,75 Millionen Arten. Das ist nur ein kleiner Bruchteil der unbekannten 15 Millionen die offiziell noch vermutet werden. Und die meisten Menschen kennen noch weniger als 0,01 Prozent davon. Wie sehr hatte sich der französische Baron und Naturwissenschaftler Georges Cuvier doch geirrt, als er im Jahr 1812 verkündete dass nur wenig Hoffnung bestünde neue Tierarten zu entdecken...
Die Kryptozoologie ist auf der Suche nach derart verborgenen Tieren. Kommen Sie mit auf eine Expedition in unsere unbekannte Welt!
Am 18. September 1894 berichtete der Gloucester Citizen über ein Seeungeheuer bei Traittland, Ronsay (gemeint ist die Orkney-Insel Rousay). In Folge wurde wohl weltweit berichtet, so u. a. im australischen Mercury:
Bigfoot-Eulen, lebende Dinosaurier, Schweizer Panther und andere ABC's, räudige Chupacabras, Jubiläen von Kryptiden, Nessie-Hexer, Bloop-Eisberge und über allem eine DNA-Analyse von Bigfoot's Haaren. Viel war los in den letzten Monaten, viel Spaß...
Veröffentlicht am Freitag, 02. November 2012 19:09
Geschrieben von Marozi
Ab sofort ist die erste Ausgabe des vor einigen Monaten angekündigten neuen Journal of Cryptozoology erhältlich. Verlegt wird das Journal vom englischen Centre for Fortean Zoology, der Editor ist niemand anderes als der bekannte Autor und (Krypto-)Zoologe Karl P. N. Shuker. Die erste Ausgabe hat folgende
Themen:
Editoral Karl P. N. Shuker
A Digital Search Assistant for Cryptozoological Field Expeditions Andrew May
The Queensland Tiger: Further Evidence for the 1871 Footprint Malcolm Smith
The Second 'Scapasaurus' (Re)Discovered Markus Hemmler
Identifying 'Jaws', the Margaret River Mammal Carcase Darren Naish
Daneben sind auch die Anweisungen und Richtlinien für Beiträge enthalten, denn natürlich schließt sich an die erste Ausgabe auch gleich der neue Aufruf für neue Beiträge an.
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. September 2012 05:00
Geschrieben von Administrator
Aufgrund aktueller technischer Schwierigkeiten, sahen wir uns gezwungen auf diese veränderte Webseitenumgebung umzustellen. Sie ist layouttechnisch noch anzupassen und diverse Inhalte müssen auf korrekte Übernahme überprüft werden usw. usf. Als wesentlichste und u. U. einschneidenste Änderung sei darauf hingewiesen, dass die Kopplung zwischen Webseite und Forum nicht mehr existiert. Die Anmeldung auf Kryptozoologie-Online ist somit auf das Forum beschränkt.
Jeder der sich mit Kryptozoologie beschäftigt hat weiß, dass sich die zu Grunde liegende Methodik in der Entdeckungsgeschichte unzähliger Tierarten wiederfindet. Wohl mit diesem Gedanken hat sich an der Fachhochschule in Aachen nun im sechsten Semester die junge Künstlerin Lara Bispinck mit Kryptozoologie beschäftigt. Das vorgegebene Hauptthema war dabei „Wikipedia“, für die ganz offensichtlich biologisch sehr interessierte Studentin war die Beschäftigung mit Tieren besonders wichtig. Entstanden ist so in 2 1/2 Monaten mit zum Schluss teilweise acht Stunden intensivster Zeichenarbeit ein wundervoller und informativer Wandkalender orientiert an den entsprechenden Artikeln des bekannten Online-Lexikons. Der Kalender trägt den Titel „Behind the unknown“ womit er vom ersten Blatt an anregt, sich genauer mit dem Inhalt beziehungsweise dem Bezug zur Kryptozoologie zu beschäftigen. Jeder der zwölf Monate präsentiert dabei liebevoll gezeichnete, hervorragende und qualitativ ausgezeichnete Illustrationen sowie ausführliche Informationen zu einer bestimmten Tierart.
Im Folgenden einige Impressionen dieses Projekts. Weitere Bilder des Kalenders und anderer Arbeiten von Lara Bispinck, wie beispielsweise die Wolpertinger-Sammlung, gibt es unter dem Weblink http://www.behance.net/gallery/Behind-the-unknown/3522439 zu bestaunen.
Vor wenigen Monaten publizierte ich meine Forschung zur Historie des Cape May-Globsters von 1921. Die Quellen von Autoren wie Frederick A. Mitchell-Hedges in „Battles with giant fish“ oder Charles H. Fort in „Lo!“ datierten diesen Globster auf November 1921. Auf meine Anfrage hin jedoch, fand das Reference Department der Cape May County Library ein Bild und einen begleitenden Artikel im Idaho Statesman, datierend auf den 19. September 1921. Anhand dessen und angesichts aller anderen gesammelten Fakten musste das Datum des Globsterfundes nach meiner Meinung vordatiert werden. Eine gewisse Restunsicherheit blieb, gerne hätte ich den neuen Monat nochmals mit einem anderen Artikel abgesichert. Vorsichtig schrieb ich daher: „Um diesen Punkt und alle offenen Fragen endgültig abzusichern sind letztlich weitere Recherchen nötig.“
Gestern nun fand ich eine weitere Quelle als Nachweis. Wie in meinem Artikel erwähnt, tauchen Foto und Elemente beziehungsweise Formulierungen dieses Textes, wie beispielsweise die Länge von 23 Metern oder die eingangs erwähnten „unwissenden“ alten Seemänner, wortgleich in späteren Berichten auf. Dies ist auch der Fall in einem Bericht des Democratic Banner veröffentlicht am 21. Oktober 1921. Da es nun zwei unterschiedliche Zeitungen gibt, mit zwei unterschiedlichen Monatsangaben und beide vor November 1921 datieren, kann der Fall des Cape May-Globsters von 1921 gesichert auf September vordatiert werden.
Das s/w-farbene Logo des ISC besteht aus einem von der Seite gezeichneten Okapi in der Mitte eines Doppelkreises in dem in der oberen Bogenhälfte der Schriftzug "INTERNATIONAL SOCIETY OF CRYPTOZOOLOGY". Verschiedentlich wurde in der unteren Bogenhälfte das Gründungsdatum mit "EST. 1982" angegeben.