Kanadisches Seemonster Memphre wieder gesichtet.

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Kanadisches Seemonster Memphre wieder gesichtet.

Beitragvon Marozi » 13.05.2003 18:20

Memphre, das Seemonster aus dem kanadischen See Memphremagog, wurde wieder am 01. Mai 2003 von Barbara Malloy, einer lokalen Historikerin, gesichtet. Die ersten Sichtungen des Wesen gehen bis zurück ins Jahr 1816, als der Pionier Ralph Merry eine große Schlange hier im See gesehen haben wollte. Mehrere Sichtungen folgten über die Jahre, sogar ein kurzer Film konnte gedreht werden. Memphre wird als schlangenähnlich beschrieben, mit einer Länge zwischen 7 und 15 Metern und einem oder auch mehreren Buckeln. Die Haut ist von schwarzer Farbe und der Kopf wird als kuh- oder pferdeähnlich beschrieben.
Dies ist nicht die erste Sichtung von Barbara Malloy, bereits 1983 sah sie ein geheimnisvolles Wesen im See. Dieses mal sah sie einen schlanken Buckel im Wasser, der sich auf und ab bewegte und schließlich verschwand. Nach Malloys Angaben hat bereits eine weitere Ortsansässige diese Sichtung bestätigt.
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Beitragvon Marozi » 19.05.2003 19:45

Barbara Malloy, die erst kürzlich Memphre gesichtet haben will, bleibt auch weiterhin Stadtgespräch von Newport. Journalisten, Historikern und anderen Autoren hat sie jetzt verboten ohne ihre Erlaubnis über Memphre zu schreiben, verschiedene Geschäfte haben schon warnende Schreiben ihres Anwalts erhalten dies ebenfalls in jedweder Weise zu unterlassen.
Malloy und der Historiker Jacques Boisvert, der für sich selber die Erfindung des Wortes "Memphre" in Anspruch nimmt, sammelten über mehrere Jahre hinweg Sichtungsberichte bis in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Berichte stark zurückgingen. Beide leiten heute zwei verschiedene Organisationen, die sich beide "International Dracontology Society" nennen. Malloy erhebt nun ihrerseits Anspruch auf das Urheberrecht an dem Namen "Memphre", vor allem um ihre Organisation und ihre eigenen Sichtungen bekannt zu machen und Kontrolle über Forschungsberichte zu erhalten.
Zwar hat Barbara Malloy sämtliche Rechte an den Sichtungen und Forschungen ihrer Organisation, aber nach Ansicht von Rechtsexperten keinesfalls ein Urheberrecht auf das Wort "Memphre" oder sonstigen Veröffentlichungen über das Seemonster. Im Gegensatz zu rechtlich geschützen Handelsnamen (engl. Trademark) wie z. B. Coca-Cola oder Playmobil, handelt es sich hier um eine freie und allgemeine Bezeichnung für das bzw. jegliches Seemonster im Lake Memphremagog. Letztlich werden wohl die Gerichte die Ansprüche von Barbara Malloy klären müssen.

Boisvert bedauert das Verhalten von Malloy, ihm selber wäre der Gedanke Memphre auf derartige Weise geschäftlich zu vermarkten nicht gekommen. Nach seiner Ansicht gehört das historische Wesen Memphre, dessen Sichtungen bis ins Jahr 1847 zurückgehen, niemanden außer sich selbst.
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