Interessantes Tierverhalten

Fragen und Neuigkeiten, die nicht in ein anderes Forum passen

Interessantes Tierverhalten

Beitragvon Annie » 11.12.2007 09:40

Hallo Zusammen!

Ich finde Sammelthreads eine gute Sache, und bei den Tieren gibt es so viele interessante Verhaltensweisen, daß ich dachte man könne das gut kombinieren....
Ich fang dann mal an, wer möchte kann ja gerne mitmachen :) :

Manche männlichen Delfine schmücken sich mit Seegras:

http://magazine.web.de/de/themen/wissen ... egras.html
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Beitragvon KnutKutter » 12.12.2007 11:17

Das hier fällt mir ein, ist aber bestimmt nichts aussergewöhnliches sondern eher aus der Not entstanden. Der Hintergrund ist eigentlich fast schon ein wenig traurig, wenn so ein Tier aus Einsamkeit Freundschaften mit Menschen und Booten eingeht.

http://www.youtube.com/watch?v=mNUlpDLuYUI

Trotzdem fand ichs irgendwie knuffig :)
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Beitragvon Annie » 12.12.2007 14:54

Hallo KnutKutter!
Der Hund sollte aufpassen, daß er nicht zu sehr nach Robbe klingt :wink:

Interessant, etwas "ähnliches" spielte sich heute bei uns ab,... zugegeben, es hat nichts mit einem Orca zu tun.
... mein Sohn wollte unserer einsamen Grille eigentlich nur eine "Frau" basteln.... :wink: Es erinnerte mich letztlich an die Versuche, die man mit Stichlingen bezüglich des Kampf- und Balz-verhaltens gemacht hat....

http://video.web.de/watch/2934062
Zuletzt geändert von Annie am 12.12.2007 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon KnutKutter » 12.12.2007 15:16

Nun ja, ein Orca in Unterfranken in freier Wildbahn wäre wohl wirklich aussergewöhnlich gewesen :)

Der arme Grillenmann, da hat er sich bestimmt schon gefreut ne nette junge Dame zu sehen und dann ist die nur aus Pappe :)

Ich hab noch eins, wobei ich dabei auch nicht weiss, ob es passt. Es ist kein aussergewöhnliches Verhalten, sondern eine "ganz normale Jagd eines Löwenrudels" im Kruger-Nationalpark. Allerdings stand damals auf der Seite, auf der ich es das erste mal gesehen hatte, daß man solche Szenen heutzutage nicht mehr zu Gesicht bekommt und die Touristen unglaubliches Glück hatten, soviele involvierte Tiere auf einmal zu sehen. Also ist es vielleicht in dem Sinne "aussergewöhnlich", als das es heute sehr selten ist. Falls es hier nicht hinpasst, einfach wieder rauslöschen, hab nicht vor das Forum zuzuspammen.

http://www.youtube.com/watch?v=LU8DDYz68kM
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Beitragvon Annie » 12.12.2007 15:59

"ganz normale Jagd"... ab dem Moment, wo die Löwen den Büffel an Land ziehen habe ich eigentlich nicht mehr den Mund zugekriegt... :shock: wow...


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Hier Informationen zur Juwelwespe. Im zweiten Link geht es zum Film bei VkF, wo die Wespe Ihren Stich ausübt, welcher die Schabe dazu bringt mitzugehen....

http://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe

http://www.kryptozoologie.net/galerie/d ... hp?pos=-31
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Beitragvon Quagga » 12.12.2007 20:01

Ja, beim diesem endgenialen Video kriegte ich die Backen auch nicht mehr zu, und das Herz schlug mir bis in die Ohren...
Vor allem laufen die Büffel da richtig in die Löwen rein, dann noch die Krokodile, und wie dann die schwarze Büffelwand auf die Löwen zukommt... Sowas von einer genialen sozialen Verteidigungsreaktion habe ich bislang nur ein einziges Mal woanders gesehen, dieses live und völlig unerwartet, weil dies Verhalten zu nämlicher Tierart so gar nicht zu passen scheint...

Es war vor einigen Jahren bei mir hier am Tegeler See, Anfang März, und ich am Vögel beobachten...
Es war die Zeit, wo die Höckerschwäne ihre Brutreviere abstecken, und ca. 700 m entfernt vom Seeufer befindet sich eine Insel, Hasselwerder genannt, an der immer einen Schwanenbrutrevier ist...
Auf jeden Fall wurde ein Schwan vom Reviermännchen auf das härteste bedrängt und angegriffen. Es war nicht das übliche protzige Hinterher- Gepolter mit grimmigem Blick, um sich Respekt zu verschaffen, der Revierschwan wollte, glaube ich, kurzen Prozeß machen...
Der bedrängte war schon völlig fertig, wehrte sich nicht, wollte nur entkommen, doch wenn er es geschafft hatte, sich zu befreien, kam er nur fünf Meter weit, bis ihm der Revierschwan wieder im Nacken saß... Jener drückte den Unterlegenen nieder, stieg teils drauf, verbiß sich in Flügel und Flankengefieder, er wollte den Rivalen glaube ich, wirklich killen...
Jedenfalls saß der Revierschwan voll imponierend wieder halb auf dem anderen, der mehr oder weniger nur noch den Kopf über Wasser hielt, als ich vom Seeufer einen anderen erwachsenen Schwan herüberfliegen sehe, der gleich nach der Landung in voller Imponierhaltung auf den Revierschwan losschwamm, worauf dieser vom Bedrängten abließ, und ebenso imponierend auf den Herbeigeflogenen reagierte. Der herbeigeflogene scheuchte den Revierschwan etwas, die beiden gerieten kurz aneinander, welche Gelegenheit der bedrängte Schwan nutzte, um zu fliehen...
Völlig erledigt schaufelte er sich mit den Flügeln im Wasser rudernd davon (wäre er noch fit gewesen, wäre er geflogen...), machte ab und zu mit im Wasser halb ausgebreiteten Flügeln Pause, kaum imstande, den Hals aufrecht zu halten, um dann ebenso wie vorher weiter zu flüchten, und war dann außer Reichweite...
Der herbeigeflogene und der Revierschwan schwammen indes auf dem See imponierend nebeneinander her, der Revierschwan bog dann Richtung Insel ab, während, und jetzt kommt es, der Herbei geflogene nicht etwa zum von ihm geretteten Schwan schwamm, wie ich angenommen hatte, sondern zurück zum Seeufer schwamm, woher er gekommen war!

Das besondere an dieser Beobachtung ist dieses:
Man weiß ja, daß Höckerschwäne viel weniger sozial sind als etwa Gänse, so sind ihnen die eigenen Jungen schon ziemlich egal, sowie sie voll befiedert sind, und fremde Schwäne sind ihnen erst recht schnurz...
Meine Beobachtung könnte man höchstens voraussetzen, wenn der Bedrängte und der Hinzu geflogene ein Paar gewesen wären, doch das waren sie nicht...
Der Herbei geflogene nahm nach dem Ablassen des Revierschwanes keinerlei Bezug auf den Geretteten, sondern stellte die Imponierhaltung ein und verkrümelte sich wieder ans Seeufer...
Ich meine nun zweierlei, da es ja kein Paar war, und der Herbeigeflogene wie der Gerettete voll adult waren...
Entweder waren es (da adult, lange getrennte) Geschwister, oder aber ich habe hier eine astreine soziale Verteidigungsreaktion gesehen, echtes altruistisches Verhalten, dem Helfen eines völlig Fremden im Moment allerhöchster Not, just wie bei den Büffeln, die das Kalb retteten, wobei Büffel/ Rinder wiederum um vieles sozialer sind als Schwäne, weshalb mich das Ganze so restlos erstaunte...

Allerhöchstens verteidigt ein Partner den anderen, oder die nichtflüggen Jungen, mit solchem Einsatz, aber einem völlig fremden Schwan so "einfach" zu helfen, der noch dazu von einem aggressiven Reviermännchen angenommen wurde, das eigene Verletzungsrisiko also ziemlich erheblich ist?

Niemals vorher oder nachher habe ich vergleichbares gesehen, und es diesen Tieren auch nicht die Spur zugetraut, dergestalt einem fremden, noch dazu adulten, Artgenossen zu helfen, viel viel eher den Gänsen (wenngleich ich entsprechendes bei denen noch nie sah...).

Ja, dies meine sicherlich sehr sehr eigene und seltene Beobachtung zu dem Thema =)!

Grüße, Andreas
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Beitragvon Kouprey » 12.12.2007 21:31

@Quagga: Kann es auch sein, dass der Neuankömmling nur die Gunst der Stunde nutzen und den erhitzen Revierinhaber herausfordern wollte? Oder hat ihn die Reizwirkung des Geschehens animiert?

Was "interessantes" Tierverhalten angeht, so kann ich da nur auf meinen "besten Freund des Menschens" verweisen. Der zeigt nämlich ein etwas, nun, skurilles Verhalten: das Bespringen von Collies. Na, wird da manch einer sagen-das ist ja wohl nicht besonderes. Tja, zum einen handelt es sich bei meinen Hund um eine Hündin-und bei den Collies ausschließlich um Rüden. Die Aktion ist dabei gänzlich auf Collies, und zwar den langhaarigen Schlag, konzentriert; bei anderen Hunden-niemals. Ein benachbarter Collie-Rüde ist dies inzwischen so gewohnt, dass er sie "vor dem Akt" sogar aufmunternd anstupst...Woher das "Lassie-Syndrom" stammt-???
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Beitragvon Viper » 12.12.2007 21:38

@Knut
Danke für das Video, einfach genial :!:
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Beitragvon Annie » 12.12.2007 22:15

Kouprey hat geschrieben:Ein benachbarter Collie-Rüde ist dies inzwischen so gewohnt, dass er sie "vor dem Akt" sogar aufmunternd anstupst...

süß,... da kann man eigentlich nur schmunzeln :)

@quagga, zu den Schwänen,...vielleicht war es ja doch ein Paar ?..... hast Du sehen können, ob der Helferschwan vielleicht nur schnell zu einem Nest zurückgekehrt ist? Du schreibst es war im März, ist eigentlich was früh, aber wenn es wie dieses Jahr ein milder Winter war der gerade zuende ging, vielleicht lag schon ein Ei im Nest..... ach ne,.. Anfang März, eher nicht...oder?
das Verhalten ist schon sehr außergewöhnlich,.. auf den ersten Blick könnte man meinen der Schwan hätte Mitleid und ein Sinn für Gerechtigkeit...
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Beitragvon Quagga » 12.12.2007 22:24

Hallö!

Nein, der Hinzu kommende kam angeflogen, landete schon in aggressiver Imponierhaltung, oder besser, ging noch während der Landung in diese über (halb geöffnete, nicht nur aufgestellte, Flügel, nicht gänzlich angezogener, sondern auch leicht nach vorn gestellter Hals, was äußerste Aggression ausdrückt) welcher daraufhin von dem "Opfer" abließ, vom Landenden förmlich vom Opfer geschubst wurde, und sofort gegen imponierte.
Dann gerieten die beiden kurz aneinander (der Revierinhaber wollte den Hinzu gekommenen scheuchen, der aber nur weiter imponierte und etwas zurückscheuchte, und mit dem Schnabel kurz das Flankengefieder fasste), während der gemarterte sich davon machte.

Nachdem jener etwa 200- 300 m entfernt war, und die beiden anderen sich solange an- imponiert hatten, drehte der Revierinhaber Richtung Insel ab, gelinde weiter imponierend, während der Hinzu geflogene die Imponierhaltung völlig einstellte, und zurück zum Seeufer schwamm.

Ich habe vergessen zu erwähnen, daß ganze fand mitten auf freier Wasserfläche statt, also etwa mittig zwischen Insel und Seeufer. Der Hinzu gekommene mußte also ein ganzes Ende fliegen, und benahm sich am Ufer (eine viel begangene Promenade mit Dampfer- Anlegestellen) überhaupt nicht territorial, es war einer der ansässigen Nichtbrüter.
Der "Retter" nahm wie gesagt, hernah überhaupt keinen Bezug auf den Geretteten, und auch der Revierinhaber war ihm danach völlig egal...

Und eben dieses Möglichst- Nicht- Auffliegen, wenn es nicht sein muß, die ziemlich weite Strecke, die zu fliegen war, der Angriff eines Revierschwans, und das anschließende Keinerlei- Bezug erkennenlassen auf den Geretteten verwunderten mich so, daß ich die Beobachtung nie vergessen werde.

Ich bin der festen Meinung, daß der Revierinhaber seinen Rivalen ersäufen wollte, weil er wie gesagt ihn kaum ausließ, oft halb draufstieg und ihn unter Wasser drückte, und das scheinbar auch schon länger, bevor sich die Handlung mehr aufs offene Wasser verschob, wo ich dann hinzukam, denn der unterlegene Schwan war schon total fertig, als er endlich davon kam...
Wie gesagt dieses mühselige Fortschaufeln mit den Flügeln (wie ein Nicht- Wasservogel, der in Wasser gefallen ist...), das öftere Rasten mit nur mühsam einigermaßen aufrecht gehaltenem Kopf und im Wasser ausgebreiteten Flügeln...

Weil man ja ein solches auf Fremde bezugnehmendes Verhalten von Höckerschwänen nun gar nicht kennt oder es ihnen auch nur zutraut, aufgrund ihrer sonstigen eher laschen Sozialstruktur, frage ich mich nach wie vor, was den rettenden Schwan trieb...
Sexualneid (irrtümliche Annahme eines Tretaktes, obwohl die Nichtbrüter sich hüten, ein tretendes Paar unter ihnen anzugehen ^^...) oder Revieranspruch seitens des Hinzu gekommenen schließe ich als Beweggründe aus dessen ganzem Verhalten aus, so daß mir nur die Erklärungen Alte Geschwisterbande oder eben wirkliches altruistisches Verhalten bleiben...
In Todesnot war der Angegriffene mit Sicherheit, er war schon zu schwach, um noch ohne Hilfe fort zu kommen, und sicherlich auch sehr nass, weil er auf der Flucht tief im Wasser lag, und wäre der Retter nicht hinzu gekommen, hätte der Revierschwan ihn bestimmt umgebracht...
Deshalb komme ich aus dem Staunen auch nicht heraus...
Richtiges Erkennen der Situation durch einen fremden adulten Schwan, dessen Anflug über längere Distanz, Anlegen mit einem aggressiven Revierinhaber, Ablenken desselben durch Gegenimponieren, und danach keine weitere Bezugnahme auf den Geretteten...

Ich beobachte nun schon Jahrzehnte Vögel (in 3-4 Jahren sind es deren 3 ^^), und wäre das beobachtete üblicheres Verhalten bei Höckerschwänen, hätte ich es mit Sicherheit schon öfter gesehen, als dieses eine einzige Mal... An fraglichem (großen) See beobachte ich recht regelmäßig, aber auch in weit beengteren Verhältnissen (auf einem um vieles kleineren Parksee mit einigen hinführenden renaturierten Regenwassergräben zB, beinhaltend 1 Brutpaar und 9 Nichtbrüter = viel weniger Platz zum Ausweichen, Potential häufigerer Konflikte...) sah ich entsprechendes nie, weshalb es für mich eine Beobachtung eines mit Sicherheit ganz seltenen Verhaltens echten selbstlosen Verhaltens ist, umso mehr erstaunlich eben, weil es Höckerschwäne waren, die nicht verpaart, und auch sonst aktuell in keiner Sozialgemeinschaft verbunden waren, und sich eigentlich von daher so richtig herzlich egal sein müssten...

Wohl für immer baff bleibende Grüße, Andreas
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Beitragvon KnutKutter » 12.12.2007 23:40

Schön das das Video gut angekommen ist :)

Klar find ich das auch atemberaubend. Das mit der "ganze gewöhnlichen Jagd" hab ich ja nur geschrieben, weil es ja kein aussergewöhnliches Verhalten ansich zeigt, sondern es ist aussgewöhnlich, weil soviele Faktoren zusammenkommen. Aber wenns gefällt, hab da noch das ein oder andere auf Lager.

Z.b. ein Video eines verdammt großen weissen Hais vor Hawaii. Das ist z.B. auch nur deshalb was besonderes, weil es der einzige große weisse ist, der jemals vor Hawaii gefilmt wurde. Das es sie dort gibt ist bekannt, nur gefilmt hat ihn halt noch keiner. Ich lad es mal hoch, ist echt ein Mordsviech, was die Größe angeht :)

Natürlich nur wenn es auch im Sinne des Threads passt :)


Andreas
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Beitragvon Quagga » 13.12.2007 00:22

Naja, geht ja um interessantes Tierverhalten hier, und wenn der nicht grade mit nem Seebären spielt, ist seine Größe ja kein interessantes Verhalten :wink: ...

Grüße, Andreas
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Beitragvon KnutKutter » 13.12.2007 08:09

Hehe, kein Problem, deshalb fragte ich ja :)

Habs gestern noch auf meinen Youtube-Account gepackt, falls es doch jemand interessiert, schickt einfach ne PM, dann gibts den Link :)
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Beitragvon Annie » 13.12.2007 10:21

@KnutKutter: Sehen würde ich es schon gerne... ich kenne es ja nicht...passt es vielleicht in den offenen "Megalodon Video" Thread... ?...um zu zeigen wie groß "Die Weißen" werden... :wink:

@Quagga:... unter den Umständen.... bleibt einem offensichtlich nur baff zu sein ..., und davon auszugeh'n, dass man weiterhin auch bei den Tieren dirket vor der Haustür noch ins Staunen kommen wird :)

Ich will Euch nicht nerven mit meinen Videos... ich hätte aber noch eins. Von einem kleinen Tierchen, das ich zuvor noch nie gesehen, und das Verhalten interessant und süß fand, mit dem Finger wollte ich eigentlich zeigen, daß es, obwohl man es mit dem Finger nicht berührt einen "weiten"Rückwärtssalto machen kann, funktionierte leider nicht ganz... :( ... Was die Bestimmung angeht, glaube ich, daß es sich um eine sehr juvenile Wanze handelt , vorsichtig tendierend in Richtung Copium oder eher Aradus versicolor ? ... es gibt ja so viele Wanzen:

http://video.web.de/watch/2408912
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Beitragvon KnutKutter » 13.12.2007 10:51

@Annie: Du hast Post :)

Für den Megalodon Thread hab ich was besseres, muss ich aber heute abend noch hochladen. Bezieht sich auf die Diskussion um Größenverhätnisse unter Wasser.
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Beitragvon jersy » 14.12.2007 00:52

“the law of the tongue” fällt mir sofort bei diesem thread ein.
hier mal ein sehr guter link dazu.
http://www.killersofeden.com/
einige user hier müssten die geschehnisse um das "gesetz der zunge" aber schon kennen :wink:

schön gruß
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Beitragvon Annie » 14.12.2007 21:46

Hi!

Also @jersy, ich gehöre nicht zu denen, die es schon kannten,.. danke also... :)

Beim folgenden Link, habe ich überlegt ob ich ihn hier noch mal bringe, weil ich Ihn schon mal gebracht habe.....
aber er passt einfach zu gut hier rein ( den anderen lösche ich :wink: ):

Der Film läuft ca 30 Minuten, ist aber hochinteressant genau mein Geschmack!! Es geht da um einen Oktopus, der seine Gestalt verändern kann, und damit das Aussehen anderer Tiere imitiert. Außerdem ist es, wie ich finde, fast schon ein Beispiel für eine mit Erfolg gekrönte kryptozoologische Arbeit.... wen es interessiert.... und noch nicht kennt...

http://video.google.de/videoplay?docid= ... &plindex=9

Die Doku ist nicht brandneu, lief schon auf arte...
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Beitragvon KnutKutter » 15.12.2007 00:15

Wow, zu den beiden letzten Posts. Hab zwar von beiden schonmal gehört, aber nur am Rande. Besonders die Orcas haben mich beindruckt. Und Kopffüsser fand ich schon immer faszinierend. Wird Zeit mal nen Thread über Intelligenz bei Tieren zu starten :). Oder besser nicht, gibt normalerweise immer hitzige Diskussionen ;)

Ok, back to topic, hab das hier gefunden:

http://de.youtube.com/watch?v=gEl6TXrkZ ... re=related

Ist das echt? Wenn ja, würd ich sagen das ist wohl aussergewöhnlich. Oder ist sowas bei Eidechsen normal? Hab noch nie davon gehört.
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Beitragvon Quagga » 15.12.2007 02:00

Hallo!

Ja, das ist echt, und der spezifische Verteidigungmechanismus der gezeigten Krötenechse (Gattung Phrynosoma) ^^!

Grüße, Andreas
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Beitragvon jersy » 16.12.2007 12:09

^^kann mich Quagga da nur anschließen, ungewöhnlich aber durchaus echt.

edit:
zu den orcas: es lief vor einem halben jahr eine doku über eden und seine orcas, "killer im paradies" war der blumige titel. im gegensatz zum titel war die doku durchweg gut gemacht und es wurde detailiert auf die ursprünge des "gesetzes der zunge" eingegangen. wer die möglichkeit hat, sich die doku einmal anzuschauen, sollte das nicht verpassen.
ich hab mir schon nen wolf gegooglet, habe die doku aber nicht finden können
:lupe: :nixweiss:
nur dies hier:
http://www.cinefacts.de/tv/details.php?id=prem982333
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Beitragvon Annie » 17.12.2007 08:56

Hallöchen!

Erstmal zur Doku "killers in eden".... da ich sie nicht kaufen möchte...räusper... (19,90 bis 110$ !! :nein: ) hab ich eben bei Kabel eins mal nachgefragt, ob sie die Doku nochmal senden... vorrausgesetzt sie lief bei ihnen. Ich habe natürlich noch keine Antwort, aber wenn ich was höre sag' ich euch Bescheid.... :)

Zur Krötenechse: Wie ist das eigentlich ... kann sie mehrmals hintereinander Blut verspritzen, oder ist es eine "einmalige" Sache, die erst wieder möglich ist, wenn die Gefässe, die sie für das Spritzen platzen lässt, wieder geheilt sind... ? Ein weiteres Problem wäre bestimmt auch der Blutverlusst, wenn sie es zu oft macht, oder,... ? Ich hab im Netz gesucht aber zu dieser Frage fand ich (noch) keine Antwort.... Wisst Ihr etwas dazu?
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Beitragvon Kouprey » 17.12.2007 13:10

Die kleinen Krötenechsen werden sich wohl hüten, ihr Blut hektorliterweise durch die Gegend zu spritzen; das Ganze ist als letzte Defensivmaßnahme zu verstehen und wird dementsprechend nicht im Übermaß angewandt. Warum das "Blutdruckspritzen" sich überhaupt entwickelt hat, ist eine andere Frage-vielleicht spielt da der Überraschungsmoment eine Rolle. Als hungriger Coyote (nach, wie wir durch die authentischen Loony Toons wissen, erfolgloser Rennkuckuck-Jagd) würde mir das Blut sonst eher Lust auf mehr machen...;)
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Beitragvon KnutKutter » 17.12.2007 14:11

So nen Abwehrmechanismus besorg ich mir auch, mein Chef kann kein Blut sehen, da müsste sich doch was machen lassen :)

Das folgende Video hatte ich eh vor zu posten, lustig das der Spiegel heute einen Bericht darüber bringt. Orcas die anderen Orcas beibringen wie man eine Robbe vom Eis spült. Dabei wird mit der Robbe richtig "trainiert" anstatt sie zu verspeisen.

http://www.youtube.com/watch?v=oxDZW4k8tCY


Weiterhin auch interessant, allerdings vom Menschen beigebracht sind die Chimpansen aus dem folgendem Bericht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 38,00.html
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Beitragvon Annie » 17.12.2007 17:34

Hallo!

@kouprey .... hektoliterweise.... nunja..... :? ... ich versuch' mir das gerade mal vorzustellen,.... oh.... lieber doch nicht :wink: Deine Antwort zeigt mir, daß ich mit meiner Vermutung ja nicht verkehrt lag, das mit dem Überraschungsmoment leuchtet gut ein.......... Danke!

Echt klasse was hier so kommt...... man kommt ja aus dem Staunen nicht mehr heraus.... :)
.. über die Schimpansen lief doch, glaube ich, auch mal eine Doku, fast schon unheimlich,... oder....?

Ach ja,..BTW: Kabel eins hat sich sogar schon gemeldet. (Wahrscheinlich ein angepasster Routinetext...aber... ) Der Programmwunsch wurde also an die Programmplanung weitergegeben, wobei noch Linzensrechte geprüft, und dann vorliegen müssen, damit sie es senden können. Das Programm wird ca 6 Wochen im Vorraus geplant, mehr zum Sendetermin und versprechen können sie nicht/s.... nunja, heißt es mal bald die Augen offen halten :augenauf: Vielleicht haben wir ja Glück... :wink:
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Beitragvon jersy » 17.12.2007 19:16

ich habe auch schon bei google video geschaut, ob die doku evtl im englischen original zum anschauen da ist. leider fehlanzeige aber ich geb mal den link zu4r seite.
wichtig ist, das ihr bei einer suche "länge über 30 min" eingebt, dann findet ihr volle spoielzeit dokus von 45 min.
google video
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