Ausgestorbene/Ausgerottete Tierarten nach 2004

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Ausgestorbene/Ausgerottete Tierarten nach 2004

Beitragvon Annie » 07.06.2008 09:48

Hallo!

Damit es passt dachte ich wir könnten eine neue Liste aufmachen:

Eine Liste der ausgestorbenen Tierarten bis 2004 gibt's hier:
http://www.kryptozoologie-online.de/For ... .php?t=296

August 2007:
jersy hat geschrieben:der chinesische flussdelphin lipotes vexillifer gilt nun als
wahrscheinlich ausgestorben. eine expedition, die nach den letzten delphinen suchte, kehrte ohne erfolg zurück. so stirbt mit dem "bajii" eine von nur einer handvoll süsswasserdelphinarten aus. ursache ist der mensch, so die forscher.
der wwf will das ganze drama aber noch nicht wahrhaben. erst wenn es 50 jahre keine sichtungen mehr geben würden, könne die art als ausgestorben gelten.
die ganze, traurige geschichte :
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 66,00.html
schön gruß
jersy

Diskussion dazu: http://www.kryptozoologie-online.de/For ... php?t=1278

Mai 2008:
Kouprey hat geschrieben:Update für 2008: offenbar ist die wildlebende Population des Nördlichen Breitmaulnashorns nunmehr nonexistent.
http://www.vbio.de/informationen/alle_n ... x_ger.html

Diskussion dazu: Liste bis 2004 (Link s.o.)

Heute: 7. Juni 2008, 5:42

Mönchsrobbenart ausgestorben (monachus tropicalis)
Letzte Sichtung 1952
Die Karibische Mönchsrobbe ist nach Angaben von US-Forschern ausgestorben. Wie die Abteilung für Meerestiere der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOAA) mitteilte, waren es die einzigen in der Karibik und im Golf von Mexiko heimischen Robben.

Die letzte bestätigte Sichtung eines Tieres habe es 1952 zwischen Jamaika und der Halbinsel Yucatán gegeben. Auch die Hawaiianische und Mediterrane Mönchsrobben könnten bald ausgestorben sein, hiess es. Derzeit gebe es noch weniger als 1200 Hawaiianische und 500 Mediterrane Mönchsrobben.

Quelle
Zuletzt geändert von Annie am 07.06.2008 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße von
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Beitragvon Kouprey » 07.06.2008 17:26

Die Karibische Mönchsrobbe gilt schon seit längerem als ausgestorben-NOAA postuliert das nur noch mal offiziell.

Ansonsten liessen sich diverse Amphibienarten (v.a. Froschlurche) und Vogelarten, u.a. auf Guam nennen-wobei das "offizielle" Aussterbedatum meist nicht feststeht.

Das Westafrikanische Spitzmaulnashorn habe ich ja bereits genannt, und vermutlich (was ich nicht hoffe) hat's auch den Kouprey in den letzten Jahren erwischt.

BTW: Ich würde eher "ausgerottet" denn ausgestorben als Titel verwenden.
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Beitragvon Annie » 07.06.2008 18:16

ja, das mit dem Aussterbedatum ist ja nicht so ganz eindeutig wie ein Entdeckungsdatum...
Wie war das noch? Wenn mind. 50 Jahre eine Tierart nicht mehr gesichtet wurde gilt sie offiziell als "ausgestorben"?

Da der Mensch wahrscheinlich nahezu immer dahinter steckt wenn eine Tierart ausstirbt werde ich das noch in die Überschrift mit hineinnehmen, OK @kouprey ?
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Beitragvon Thero » 10.06.2008 16:52

@Kouprey: Auf welchen Informationen beruhen denn die Befürchtungen bezüglich Deines Avatars?
Thero
 

Beitragvon Kouprey » 10.06.2008 17:17

@Thero: Es ist vielmehr das Fehlen an Informationen bzw. verifizierbaren Sichtungen und Beweisen, die zur zunehmenden Verbreitung dieser Annahme auch in Fachkreisen führt.
Ich persönlich aber halte es für durchaus möglich (bzw. hoffe), dass der Kouprey noch weiterexistiert. Einige Hinweise, etwa in Form von Zeugenaussagen bzgl. Sichtungen von Spuren oder gar Tieren selbst, oder aber in immer wieder auf den Märkten auftauchenden Kouprey-Körperteilen (u.a. Hörner) deuten auf eine Fortbestand von wenigstens Reliktpopulationen hin. Ähnliches kann auch im Falle des z.B. Schomburgk-Hirsches vermutet werden, von dem etwa Geweihe in den frühen 1990igern im TCM-Handel auftauchten.
S.a.:
http://extinctanimals.proboards22.com/i ... hread=7720
sowie die einzigen Filmaufnahmen:
http://www.arkive.org/species/GES/mamma ... offset=0px
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Beitragvon freigeist » 10.06.2008 21:04

@ kouprey
die videoaufnahmen kommen mir doch etwas dubios vor :roll: . da neben den dunklen "koupreys", teilweise braune, weiße und sogar gescheckte tiere zu beobachten sind, das ist für mich ein sicheres zeichen dafür das hier lediglich jemandes haustiere gefilmt wurden.
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Beitragvon Quagga » 10.06.2008 23:56

Auweih, die indische Thriller- Version *schlotter*?

Das helle da mittenmang sind die Kühe und Kälber, das gescheckte die individuelle Färbung der Bullen...
Auch mein Gedanke war zunächst "Sind da Hausrinder mit bei?", aber wenn man bedenkt, daß die asiatischen Wildrinder Gaur, Banteng, und sicher noch einige mehr, im Gegensatz zum dunklen Bullen helle Kühe haben, und dann noch das Licht- Schattenspiel des lichten Waldes einkalkuliert, vergeht einem jeder Gedanke an Hausrinder!
Kein Hausrind, auch kein Zebu- Abkömmling, hat solche Hörner, vor allem die der Kühe haben mich fast an Kongonis erinnert, und eine solche Halswamme soll mir auch erstmal jemand an nem Hausrind zeigen, in Verbindung mit den anderen Merkmalen!

Das da sind schon echte Koupreys, wenngleich es auch die ersten sind, die ich je sah...

Grüße, Andreas
"If i see a track i know something made it!"
Weise Erkenntnis eines Hobby- Kryptozoologen :gut:
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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 09:22

@freigeist: S. Quaggas Antwort...Eine "Scheckung" kann ich nun wahrlich nicht beobachten; vielmehr sind Exemplare beiderlei Geschlechts und in unterschiedlichen Altersstufen (bei wechselnden Licht-Schatten-Spiel) und damit unterschiedlichen Farben (Bullen schwarzgrau, ältere graue und jüngere braune Kühe und braune Kälber; weiß???) zu sehen; derlei Farbabstufungen findet man auch z.T. bei anderen Wildrindern, etwa dem Banteng. Wer bei diesen Aufnahmen immer noch "dubiose Hausrinder" zu sehen glaubt, sollte vielleicht genauer hinsehen... :roll:

Zwar gibt es durchaus verwilderte Hausrinder in z.B. Albanien, die sich ähnlich scheu verhalten; doch wer diese mit den Aufnahmen vergleicht und ein bißchen Verständnis von der Thematik hat, sieht durchaus frappierende Unterschiede.
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Beitragvon freigeist » 11.06.2008 13:12

@kouprey das ist mir als auerochsenfreund(jaja ich weiß aber sag bitte nicht heckrinder :roll: ) in anbetracht selbiger durchaus bewusst. allerdings schienen mir die abweichungen doch etwas breitgefächert, das mir der erst gedanke von Hausrind-kouprey hybriden in den sinn kam. das ist ja nun vom "tisch". denn die theorie mit der wechselwirkung von licht und schatten im wald(wald ist gut, die für meinen geschmack zu offene landschaft kam mir auch "spanisch vor"), hat mich dann doch vorläufig zufrieden gestellt.

ps: woran bitte machst du das angeblich aus dem video ersichtliche scheue auftreten von seiten der wildrinder fest? die tatsache das aus distanz gefilmt wurde muss ja nicht zwangsläufig große rückschlusse auf das gebaren der gefilmten erlauben. :rolleyes:
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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 13:48

Bzgl. "ps": Siehe u.a. das sichernde Verhalten der das Kalb führenden Kuh-oder das rasche geschlosse Flüchten der Herde. Laut Beobachtungen scheinen Koupreys weitaus wachsamer als andere Wildrinder zu sein; Bantengs wurden u.a. dabei beobachtet, sich am Warnverhalten der Koupreys zu orientieren. Was die Scheue von Koupreys angeht:
http://www.nwf.org/nationalwildlife/art ... icleID=835

Unglaublich, aber wahr: Trockenwälder gibt es auch außerhalb Spaniens... :roll:

"Auerochsen" zu betrachten dürfte, anders als bei Heckrindern, mit Ausnahme von Schädeln/Hörnern eher schwierig sein...
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Beitragvon freigeist » 11.06.2008 13:58

Kouprey hat geschrieben:"Auerochsen" zu betrachten dürfte, anders als bei Heckrindern, mit Ausnahme von Schädeln/Hörnern eher schwierig sein...


es ist ja nicht so: das das aussehen diese imposanten wildrinder überliefert wurde :roll: und sich auch deine heckrinder nicht von der farbgebung daran orientieren :roll: . dein ständiger verweiss auf die etwas degenerierten(körpergröße) heckrinder suggeriert dem leser es gäbe nur diese eine nachzüchtung :roll: . danke für den link.

ps: tatsächlich hab den schluss beim erstem mal wohl nicht gesehen.
aber davon abgesehen ist das ein für wildtiere durchaus adäquates verhalten und zeugt nicht unbedingt von einem übermaß an scheue.

freundlicher gruß


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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 14:12

Doch, man weiß dank zeitgenössiger Quellen/Zeichnungen, wie Auerochsen aussahen.

Die heute existierenden Heckrinder (die ich gewiß nicht für mich gepachtet habe...) zeigen durchaus Farben bzw. Farbverteilungen, die diesen Vorgaben entsprechen. Ihre Größe hat weniger mit "Degeneration" zu tun, sondern basiert auf die Nutzung relativ kleinwüchsiger Hausrinderrassen als Grundlage der Zucht. Dem soll durch Einkreuzung von z.B. Chianina-Rindern zunehmend entgegengewirkt werden.

Welche anderen Dedomestikation-Bspe. zur Erschaffung eines "Auerochsen" außer dem Heckrind möchtest Du der interessierten Leserschaft noch präsentieren?
BTW: "Nachzüchtung" ist etwas anderes als "Rückzüchtung"...

"ps": Bzgl. Scheue-siehe bereits erwähntes.
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Beitragvon freigeist » 11.06.2008 14:39

gut das dir über das sprachliche mittel der ironie scheinbar nichts bekannt ist :wink:(das war ironie)
------------------------
Kouprey hat geschrieben:Welche anderen Dedomestikation-Bspe. zur Erschaffung eines "Auerochsen" außer dem Heckrind möchtest Du der interessierten Leserschaft noch präsentieren?


mir ist vorallem wichtig, das, das im meinem augen etwas missglückte heckrind, nicht als das maß aller dinge betrachtet wird. es ist in meinen augen nicht wirklich ein würdiger nachfolger des auerochsen(soll z.b einen ungeeigneten verdauungstrakt haben(siehe nabu skandal), ist zu klein, immerwieder hervortretende phänotypische abweichungen). wird aber gerne mal als eben solcher verkauft(siehe auch http://www.auerochsen.de/)
und dann sollten auch die bemühungen der ungarischen rückzüchter nicht außer acht gelassen werden(bösartigerweise finde ich die seite nicht mehr, war im pdf format und im zusammenhang mit landschaftspflege und renaturierung, der markennhme war glaube "Taurus")
und das hast du ja bereits erwähnt; die zu erwartenden ergebnisse der thüringer forscher/züchter: http://www.weltderwunder.de/wdw/Tiere/Tierarten/Auerochsen/
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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 15:08

Deine "Ironie" hat ungefähr den gleichen Wert wie Deine "Neologismen"...

"Nabu-Skandal"? "Ungeeigneter Verdauungstrakt"? Derartige Behauptungen bitte mit seriösen Quellenangaben untermauern. Ähnliches gilt auch für ominöse ungarische Rückzüchtungen...

Vom Heckrind als "Maßstab" war hier nicht die Rede-da scheinst Du Dir (wie so oft) etwas zusammengespinnt zu haben...
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Beitragvon freigeist » 11.06.2008 15:37

nabu skandal: http://www.utopia.de/forum/showthread.php?t=847 siehe beitrag von benutzer "shierling" auf seite eins in der mitte irgendwo.
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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 15:54

Sorry, aber dass ist keine wirklich seriöse Quelle, sondern vielmehr die Behauptung eines Einzelnen, die sich mit Beobachtungen des Äsungsverhaltens der Tiere in manchen Haltungen nicht deckt. WAS Auerochsen genau frassen, ist eine andere Sache; es ist allerdings unwahrscheinlich, dass sie eine wie von dem User behauptete Spezialisierung hatten. "SHierling" gibt vielmehr Professor Sambraus' Meinung hinsichtlich laubfressender Rinder inkorrekt wieder; mit "Genen" per se hat im übrigen das im Grunde herzlich wenig zu tun. Vielmehr ist eher, u.a. auch hinsichtlich rein äußerlicher Merkmale beim Auerochsen von einer Ernährung ähnlich der des Gaurs, Bantengs oder eben auch Koupreys auszugehen.
Hinsichtlich "ungeeignetem Verdauungsapparat" findet sich erst recht nichts. Einzig allein die Idee bzgl. Bevorzugung des Wisents für Wiederansiedlungsprojekte findet meine Zustimmung; allerdings ist dies zzt. durch die Blauzungen-Lage erst einmal weitläufig auf Eis gestellt.
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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 16:46

Interessante Antwort... :wink:
Zurück zum Thema
http://dodosgone.blogspot.com/
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Beitragvon freigeist » 11.06.2008 19:26

so, da bin ich wieder hatte ein paar tech. probleme des 100. beitrages wegen.


hier wie versprochen dein link kouprey:
[url]http://laoek.botanik.uni-greifswald.de/projekte/Stiftungs-NP%20Zeitplan-Dateien/WS%202%20-%20Landwirtschaft%20(Peenetal).pdf[/url]

bei der sufu einfach "taurus-rind" eingeben.


freundliche grüße


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Beitragvon Kouprey » 11.06.2008 19:54

Danke, aber das bestätigt nur im Grunde das bereits erwähnte. Im übrigen scheint Taurusrind = Heckrind mit "Einkreuzung von z.B. Chianina-Rindern" zu sein
http://www.sn-sh.de/index.php?set_langu ... _z_news=38
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Beitragvon freigeist » 11.06.2008 22:12

W.-büffel gehören meiner meinung nach jedoch nun wirklich nicht hier her.
und:
dein link hat geschrieben: Kriterien für eine naturschutzfachliche Notwendigkeit des Einsatzes, die einheimische Weidetiere nicht erfüllen, können nicht angeführt werden(bezugnehmend auf wisente)


wie darf man das denn verstehen? ist der wisent jetzt etwa kein einheimisches (wild)tier mehr :roll: .

und noch so ein satz:

dein link hat geschrieben:Vorbehalte hat er bei exotischeren Rassen, wie Wisent, Bison oder Wasserbüffel, im landwirtschaftlichen Einsatz.

oh je, :roll: wiese ist der wisent jetzt auf einmal exotisch? dieser logig zufolge sind dann ja elch und braunbär auch exotisch :roll: ?

ansonsten ein sehr aufschlussreicher link was ernährungsweise und lebensraum von wisent/auerochs angeht.

freundlicher gruß


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Re: Ausgestorbene/Ausgerottete Tierarten nach 2004

Beitragvon freigeist » 25.03.2012 16:40

java -nashorn in vietnam (2011)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 55,00.html

Das hätte man meiner meinung nach wirklich verhindern können...
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Re: Ausgestorbene/Ausgerottete Tierarten nach 2004

Beitragvon Quagga » 25.06.2012 08:56

Hallo!

Es ist vorbei...

Riesenschildkröte "Lonesome George" auf Galapagos gestorben
25. Juni 2012, 08:28

Er war das letzte bekannte Exemplar seiner Art.
Wärter fand das mehr als 100 Jahre altes Tier tot vor seinem Trinknapf im Gehege

Quito - Die mehr als 100 Jahre alte Galapagos-Riesenschildkröte "Lonesome George" ist gestorben. Der "einsame Georg" wurde am Sonntag von seinem Wärter auf einer Forschungsstation der Galapagos-Inseln tot ins einem Gehege entdeckt, wie die Naturpark-Verwaltung mitteilte. Mit "Lonesome George" ist die Riesenschildkröten-Unterart Chelonoidis abingdoni ausgestorben.

Das männliche Exemplar war 1972 von Ziegenhirten auf der Insel Pinta gefunden worden. Bis dahin galt seine Unterart als ausgestorben. Auf der Forschungsstation der Insel Santa Cruz wurde mehrfach versucht, die Gene "Lonesome Georges" durch Paarung mit Riesenschildkröten-Weibchen verwandter Unterarten zu erhalten. Die Weibchen legten zwar mehrere Eier, die jedoch alle unbefruchtet waren.

Sein Wärter Fausto Llerena fand ihn am Morgen (Ortszeit) tot vor seinem Trinknapf. Die Todesursache werde untersucht. (APA, 25.6.2012)


Quelle: derStandard.at

Bin sehr traurig :cry: ...

Grüße, Andreas
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