Das Ende von Nessie?

Alles rund um das berühmte schottische Seeungeheuer aus dem Loch Ness.

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Das Ende von Nessie?

Beitragvon Marozi » 28.07.2003 19:00

Ein Forscherteam hat im Auftrag der BBC die Tiefen des gesamten Loch Ness mit Sonar abgesucht. Mit 600 Sonarmessungen und modernster Satellitennavigation, wurde der See abgesucht um sicherzustellen, dass nicht wie bei den letzten Versuchen dieser Art ein Fleck unabgedeckt bleibt. Schon im Vorfeld hat das Team, das von einem Plesiosaurier ausging, das Verhalten von ähnlichen Reptilien wie Krokodilen oder Schildkröten studiert. Man hoffte Reflexionen, die durch die Luft in den Lungen von Nessie durch zurückgesandte Sonarstrahlen zu orten. Um zu testen, ob die Technik auch wie gewünscht ihren Dienst tut, ortete man wie geplant eine zuvor versuchweise versenkte Boje.

Man habe den See von vorne nach hinten und von rechts nach links abgesucht, aber keinen Hinweis auf größere Lebewesen entdeckt, so Ian Florence, einer der Spezialisten. Man habe ein gutes Bild vom See selbst gewonnen, so besitzt er ein abschüssiges Ufer und einen flachen Grund.

Damit gebe es nur eine Erklärung für das Loch Ness-Monster, so die BBC: Die Leute sehen das, was sie sehen wollen. Um diese Theorie zu festigen, ließ man vor Zuschauern einen Holzstamm auftauchen und befragte die Touristen anschließend. Diese konnten sich nicht genau erinnern, ob sie einen rechteckigen Gegenstand oder doch den Kopf eines Monsters gesehen haben.

Wie nicht anders zu erwarten, hat die BBC diese Suche aber nicht aus reinem Wissensdurst veranlasst. Das ganze wird demnächst auch als Dokumentation „Searching For The Loch Ness Monster“ zu sehen sein.
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Re: Das Ende von Nessie?

Beitragvon Dromeus » 28.07.2003 22:22

Wundert mich nicht, gilt der See nicht sowieso schon als "umgekippt"?
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Beitragvon Sven » 29.07.2003 12:51

Hi

die Armen die immer an Nessi geglaubt haben sind sicher nach dieser Nachricht umgekippt, aber der See ist noch völlig intakt!!! :) Die Frage ist ja nur könnte es nich doch noch Höhlen geben (unterwasser) wo Nessi sich verstecken könnte???

mfG Sven
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Beitragvon Marozi » 29.07.2003 19:01

Der See ist momentan noch intakt. Wer allerdings die kryptozoologischen News ein wenig beobachtet hat, weiß das man vor ein paar Monaten bereits den Verdacht äußerte, dass Nessie eventuell gar nicht mehr lebt. Dies vor allem deshalb, weil Umweltbelastungen dem Loch zu schaffen machen.

Ob es Höhlensysteme im Loch Ness gibt, ist nach wie vor nicht gesichert, da kein Unterseeboot bislang den Beweis oder den Gegenbeweis antreten konnte. Die Theorie von versteckten Höhlen im Loch Ness, die Nessie vor den Sonarsuchen abschirmten ist nach wie vor weit verbreitet, wenn auch unwahrscheinlich (und selbst Gegenstand heftiger Diskussionen).
Mit ein Grund für das Entstehen dieser Theorie ist "Edwards Deep". Nahe Urquhart Bay entdeckte ein Küstenwachmann Ende der achtziger Jahre einen Vertiefung auf dem Boden des Sees. Messungen im Jahr 1997 ergaben, dass die Vertiefung kreisförmig und etwa 30 Meter breit ist, wobei die Tiefe technisch nicht erfasst werden konnte. Man glaubt, dass durch seismische Aktivitäten eine Lawine ausgelöst wurde und so die Vertiefung entstand. Der Haken an dieser Theorie ist denn aber die Reste des Lawinenabgangs zu finden...
George Edwards, der Küstenwachmann, selbst glaubt an einen Eingang zu einem Netzwerk von Unterwasserhöhlen.

Nun genau wie ein gemeinsamer Bekannter von uns Sven ("der mit der Peitsche" :happy: ) glaube ich auch nicht an die Existenz eines Plesiosauriers im See (auch wenn ich es als romantisch veranlagter Mensch sicherlich gerne so hätte...). Dennoch betrachte ich alles was von BBC kommt zuerst einmal mit sehr viel Vorsicht und Mißtrauen, was einen die Dokumentationen über Mokele-Mbembe und die wirklich faszinierende Untersuchung des Patterson/Gimlin-Films aus dem Hause BBC gelehrt haben... :roll:
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Beitragvon Marozi » 12.11.2003 18:42

Wer die Forschungsarbeit des British Broadcasting Television (BBC) im Bereich der Kryptozoologie kennt, hat (wie ich) nicht ganz zu unrecht Bedenken an den Ergebnissen diesbezüglich. Deswegen sollte es einen wohl kaum wundern, dass das Ergebnis der jüngsten Untersuchungen über Nessie realistisch gesehen zwar korrekt war, die Methoden aber bezweifelt werden dürfen (vergleichbar einer Mathematik-Prüfung, bei der das richtige Ergebnis rauskommt, der Rechenweg jedoch völlig falsch ist – das bringt auch keinen einzigen Punkt...). BBC hatte ein technisch überlegenes Team zum Loch Ness entsandt, die mit über 600 Sonargeräten und mit Satellitentechnik den gesamten See abgesucht hatten, mit der ultimativen Erkenntnis – für Nessie’s Existenz gibt es keinerlei Hinweise im See! Eine Sensationsmeldung, die natürlich auch ganz groß in allen Medien verbreitet wurde. Die Organisation GUST, deren Leiter Jan-Ove Sundberg ist, meldete jetzt unter Berufung auf eigene Ermittlungen als erste Zweifel an dieser Version an.

BBC hatte den Anspruch erhoben, mit der „Ozeanografie vom All“ den gesamten See ultimativ abgesucht zu haben. Dieser Anspruch, so die GUST, ist jedoch schlicht nicht berechtigt. Das Proudman Oceanographic Laboratory in Großbritannien, dass zur Zeit mit der selben Satellitentechnik daran arbeitet alle Ozeane der Welt zu kartografieren, weist darauf hin das die Gewässer nur bis etwa 100 Meter Tiefe damit erfasst werden können. Dann wird die elektromagnetische Strahlung aus tieferen Gewässern abgeschirmt und erreicht nicht mehr die Oberfläche. Erik Stensen, Produktmanager der „Fisheries Research“ in Norwegen, bestätigt dies und glaubt nicht, dass Satellitentechnologie tiefer als bis zu dieser Grenze dringen kann. Ebenso wenig kann er sich vorstellen, dass BBC tatsächlich das gesamte Loch Ness abgesucht haben kann. Wenn sie das wirklich getan haben, so Stensen, haben sie eine Technologie benutzt die ihnen absolut fremd ist und das obwohl seine Organisation mit führend an der Weltspitze steht. Ebenso sehe es auch die NASA, die mit ihren Satelliten die Wasseroberflächentemperatur, Wellenhöhe, Wasserfarbe und den Ozeanlevel erfassen könne, jedoch noch niemals davon gesprochen hat IN das Wasser zu sehen.
Ian McDonald, Mitarbeiter der Firma SIMRAD in Aberdeen, der mit der BBC-Forschung vertraut ist wurde von GUST mit diesen Fakten konfrontiert. Er weist darauf hin, dass BBC die Satelliten lediglich zur Positionsbestimmung genutzt hat. Für die Suche habe man die Sonargeräte EM2000 und EM3000, mit denen man in zwei Tagen den See abgesucht hatte, benutzt. Diese seien absolut in der Lage wirklich den gesamten See zu erfassen, entgegen der Meinung von Erik Stensen. Die Firma Seatronics, die Simrad EM2000 ebenfalls gekauft hat, bestätigt die Aussage von Ian McDonald jedoch nicht. EM2000 sei zwar sehr gut geeignet um von den verschiedensten Unterwasserfahrzeugen aus die Gewässer zu kartografieren und abzusuchen, aber das hat BBC keineswegs getan. EM2000 hat einen Radius von 150° und ist bis zu 3000 Metern Tiefe einsatzfähig. Dieser Radius jedoch, so GUST, ist weit von den benötigten 360° die man für eine komplette Suche benötige entfernt. EM3000 (das sich aus zwei Transducern zusammensetzt und dann EM3000D heißt) wurde am Bug der Boote angebracht, genau wie bei den Booten der im September 2001 durchgeführten „Operation Cleansweep“. Wie gut auch zwei nebeneinander angebrachte Sonargeräte seien, es wird immer ein Spielraum bleiben und keinesfalls ein 360° Radius erreicht werden. Es wäre natürlich dennoch verständlich, dass Simrad aus ihrer Sicht davon überzeugt sei, die eigenen Geräte würden dies dennoch leisten...

BBC, das am selben Tag hierzu befragt werden sollte, konnte aufgrund mehrerer Weiterverbindungen und daraus resultierender erfolgloser Kontaktierung nicht zur Stellungnahme veranlasst werden. Simrad entschloss sich nach dem Gespräch mit GUST, diesem den von ihnen erstellten Bericht an die BBC zukommen zu lassen...
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Beitragvon Werwolf » 11.03.2004 16:26

Warum pumpt man den besch***** See nicht einfach aus? Das kann ja ruhig Jahrzehnte dauern, aber dann weiß man wenigstens, ob es dieses Ungeheuer gibt oder nicht! Wenn es existiert, muss man es halt in einen anderen See umsiedeln... :lach:
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Beitragvon Divemaster » 11.03.2004 17:45

Da es Nessie nicht gibt oder noch nie gab brauch man auch den See nicht auszupumpen gedenke der armen Fische......Der ganze Nessie hype ist um 1933 entstanden und die Form eines Sauriers hat Nessie durch das erste gefakte Nessie bild erhalten vorher sprachen die Leute von Ottern Robben Stören die halt einfach zu groß geraten waren...........
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Beitragvon Thylacinus » 11.03.2004 19:03

Denke auch das NEssie ins Reiche der Fabeln gehört, schade eigentlich.
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Beitragvon Divemaster » 11.03.2004 19:46

Tja leider aber es gibt ja noch genug anderes zu entdecken... :idea:
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Beitragvon Thylacinus » 11.03.2004 19:57

so ist es,sonst wären wir ja nicht hier. Auch an Seemonster gibt es ja noch was ;)
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Beitragvon Loreley » 27.05.2004 13:11

Also ich bin mir ja auch nicht sicher, ob es Nessi wirklich gibt.....aber ich glaub echt nicht, dass diese ganzen Wissenschaftler das uns überhaupt sagen dürften.Ich mein, die ganzen Geheimdienste werden das verhindern!!!! Überlegt doch mal, wie die " Menschen" reagieren würden, wenn plötzlich einer behaupted, dass hier ein " was-weiß-ich-was" rumläuft.Die Leute würden alle total in Panik geraten. Ich denke, dass es sehr viele seltsame Tierarten gibt, unter denen vielleicht auch Nessi steckt, und ich denke auch, dass viele Tierarten schon entdeckt worden sind, aber das wurde dem " normalen Volk" nicht gesagt. :roll: Vielleicht ist es auch ganz gut, dass es keine eindeutigen Beweise für Nessie's Existenz. Nessie würde man versuchen einzufangen, Versuche mit ihr machen, bis sie am Schluss stirbt. Und somit hätten wir wieder etwas ausgerottet. Andererseits würde mich das alles schon interessieren......
Loreley
 

Beitragvon Divemaster » 27.05.2004 14:05

HAllo Loreley,

zu deinem Post möchte ich nur sagen das die ganzen Verschwörungstheorien mit Geheimdiensten und sonstigen Organisationen wohl eher nicht auf die Kryptozoologie anzuwenden sind sonder in andere Bereiche einfließen. Keine Regierung oder Organisation hätte etwas davon auf diesem Gebiet entdeckungen zu verheimlichen dafür beschäftigen sie sich zuwenig mit der Materie und die meisten sogenannten Entdecker sind ja privatpersonen die ihre Reisen aus eigener Tasche bezahlen bzw von Fernsehproduktionsfirmen gesponsort werden und was sollte es schöneres geben als einen Erfolg auf Film zu bannen.....


Wie gesagt keine Verschwörungstheorien in der Kryptozoologie ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen allerdings nur privat bitte nicht im Forum das passt nicht.

Gruß

Thorsten
Divemaster
 

Beitragvon Lahtzarus » 27.05.2004 14:14

Ja stimmt und die AMis stecken mit AUßerirdischen unter einer Decke...
Glaubst du echt an diese Verschwörungstheorien????
Sowas ließe sich gar nichtgeheimhalten. Nichtsdestotrotz denke ich auch dass es Nessi nicht gibt. Ich denek da nur an den Generationenkonflikt. Wieviel tiere sollen denn seit der Urzeit in dem See überlebt haben, damit bis heute keine degenerativen Erscheinungen durch Inzucht auftreten. Alleine deswegen halte ich Nessie schon für Quatsch.
Angenommen es gäbe Nessie, dann müte es mehr Tiere geben vielleicht so 10-15. Kann dieser See die ernähren und dann müßte man viel öfter was von denen sehen. Und die Höhlen naja dass die sich immer genau dann in Höhlen verstecken, wenn der See untersucht wird, halte ich auch für eine Vergewaltigung des Zufalls.
Leider leider denek ich wirklich das es das Tier jedenfalls im Loch Ness nicht gibt.
Lahtzarus
 

Beitragvon Matjes » 27.05.2004 14:52

Hallo!

Ich denke, dass es generell KEINE rezenten Plesiosaurier gibt. Mal rein Aufgrund der "Facts":
- Die Viecher sind Lungenatmer, müssen also von Zeit zu Zeit an die Oberfläche
- sie sind poikilotherm. Entsprechend dem Großteil (oder aller) rezenter mariner Reptilien müssen sie in subtropischen oder eher tropischen Gewässern vorkommen (vor allem, da sie ja als schnelle Jäger galten).
- Sie müssen sich fortpflanzen. Das erfordert mehrere vertreter dieser Art. Diese müssen also in Gruppen leben oder sich über irgendwelche kommunikative Wege finden bzw. zur Paarungszeit bestimmte Gebiete aufsuchen.

alle diese Faktoren kombiniert mit der anzunehmenden regionalen Einschränkung des zu erwartenden Vorkommens sprechen deoch eindeutig GEGEN überlebende Plesiosaurier. Es müsste demnach VIEL mehr Sichtungen geben!

Gruss

P.S. Ach ja, die Geheimdienstsache ist Blödsinn. Fehlt bloss noch das Alien und die 911-Verschwörung!!! :lol:
Matjes
 

Beitragvon Lahtzarus » 27.05.2004 18:02

Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine mal gehört, gelesen zu haben, dass man ein versteinertes Dinoherz gefunden hat. Dieses Herz hatte 4 Kammern wie alle Warmblüter. Ich weiß nicht ob das für alle Dinos gilt, aber demnach sollen sie Warmblütergewesen sein. Was natürlich mit der gängigen Evolution des Herzes einige Probleme aufwirft.
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Beitragvon Marozi » 29.05.2004 18:29

Matjes hat geschrieben:Hallo!

Ich denke, dass es generell KEINE rezenten Plesiosaurier gibt. Mal rein Aufgrund der "Facts":


Wenn es um Plesiosaurier in Seen geht, bin ich in der Tat ebenfalls äußerst skeptisch (insbesondere was Loch Ness angeht, aber darauf will ich gar nicht hinaus). Was ist mit der offenen See, Matjes? Eine regionale Einschränkung hat hier gänzlich andere Dimensionen und auch Sichtungen sind ein ganz anderes Thema (vielfach werden von Schiffen ja nur diesselben Routen genommen, so dass viele Regionen nur selten befahren werden).

- Die Viecher sind Lungenatmer, müssen also von Zeit zu Zeit an die Oberfläche


Muß Lungenatmer zwangsweise heißen, dass ein Plesiosaurier seinen gesamten Kopf und Hals aus dem Wasser streckte? Vielmehr könnte das Tier doch ähnlich anderen Reptilien nur den oberen Kopfteil mit der Nase aus dem Wasser heben (ähnlich einem Krokodil)? Soweit ich weiß, war es sogar einmal im Gespräch, das Plesiosaurier ihren Hals oberhalb des Wasser sowieso nur geringfügig heben konnten.

- sie sind poikilotherm. Entsprechend dem Großteil (oder aller) rezenter mariner Reptilien müssen sie in subtropischen oder eher tropischen Gewässern vorkommen (vor allem, da sie ja als schnelle Jäger galten).


Shuker spekulierte einmal, dass es einigen Plesiosauriern ähnlich wie andere Wirbeltiere gelungen sein könnte warmblütig zu werden. Möglicherweise ähnlich wie den Dinosauriern oder einem befellten Pterodactylus. Der hohe Energieaufwand wäre im Meer durchaus durch Nahrung gedeckt.
ODer es könnte auch einigen Plesiosauriern gelungen sein (ähnlich wie der Lederschildkröte) kältere Regionen für sich zu erobern z. B. aufgrund Massenhomoiothermie.
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Beitragvon Dromeus » 30.05.2004 11:24

Matjes hat geschrieben:- sie sind poikilotherm. Entsprechend dem Großteil (oder aller) rezenter mariner Reptilien müssen sie in subtropischen oder eher tropischen Gewässern vorkommen (vor allem, da sie ja als schnelle Jäger galten


Marozi hat geschrieben:Shuker spekulierte einmal, dass es einigen Plesiosauriern ähnlich wie andere Wirbeltiere gelungen sein könnte warmblütig zu werden. Möglicherweise ähnlich wie den Dinosauriern oder einem befellten Pterodactylus. Der hohe Energieaufwand wäre im Meer durchaus durch Nahrung gedeckt.
Oder es könnte auch einigen Plesiosauriern gelungen sein (ähnlich wie der Lederschildkröte) kältere Regionen für sich zu erobern z. B. aufgrund Massenhomoiothermie.


Funde aus Australien scheinen von einer Art "Brutplatz" zu zeugen, d.h. die Tiere wuchsen in den damaligen Gewässern auf. Das Gestein ist aus der Frühen Kreide, zu der Zeit als Australien am Polarkreis lag, es war also "relativ" kalt dort unten, eine kaltblütiges Tier würde dort wohl nicht gerade brüten (ausser wenn es ein 5m langes Amphib ist). Ich denke das sämtliche marine Reptilien des Mesozoikums halbwegs warmblütig war.
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Beitragvon Cronos » 30.05.2004 14:07

Zu diesem angeblich versteinertem Herz muss man sagen dass es erst einmal überhaupt nicht sicher war ob es sich überhaupt um ein solches handelte, oder nur um einen seltsam geformten Stein, und zum anderen lässt es keinerlei Rückschlüsse auf die Herzstruktur von Plesiosaurier zu, da diese eine vollkommen andere Linie darstellen als die Dinosaurier.
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Beitragvon Lahtzarus » 30.05.2004 17:00

Ja das stimmt. ich dachte nur, dass es daruf hindeuten würde dass es auch warmblütige Dinos gab.
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Beitragvon Cronos » 30.05.2004 17:46

@Lahtzarus: Dass es auch warmblütige Dinosaurier gegeben hat halte ich für extrem wahrscheinlich, aber wie gesagt sind das Dinosaurier und keine Plesiosaurier. Dass zumindest einige Arten von Meeresreptilien auch in kältere Gewässer vorkamen kann ich mir auch gut vorstellen, allerdings halte ich es dennoch für praktisch ausgeschlossen dass es heute noch Plesiosaurier geben sollte. Die einzigen Meeresreptilien (Schildkröten mal ausgeschlossen) von denen bekannt ist dass sie das Massensterben vor 65 Mio Jahren überlebt haben, waren ein paar Meereskrokodile, die sich wohl bis zum Auftauchen der ersten Wale halten konnten.
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Beitragvon Mahal » 12.07.2004 21:16

Ich denke, selbst wenn es Nessie nicht in der ralität gibt gehört es denoch zu Loch Ness.
Manche Dinge sollte man vielleicht nicht so genau wissen, denn sonst geht doch das ganzte schöne Geheimnis damit verschwunden. Ich meine, Nessie gehört dort hin auch wenn es nur Fake ist.

Stellt euch doch mal vor, irgendwann heisst es "NESSIE GAB ES NIE". Ist doch irgendwie traurig, findet ihr nicht?

Ich hoffe ihr verstehst was ich versuche auszudrücken... :oops:
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Beitragvon Lahtzarus » 12.07.2004 21:21

Ja das Ungewisse. ,, Vielleicht gibt es Nessi ja doch'' das man sich sagt, wenn man im Urlaub da ist und angestrengt auf den See hinausspät.

Kann dich gut verstehen.
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Beitragvon Shielagh » 13.07.2004 20:00

Stellt euch doch mal vor, irgendwann heisst es "NESSIE GAB ES NIE".


Zum Glück wird es das nie heißen. Die Existenz Nessies mag noch so unwahrscheinlich sein, es wird immer "Gläubige" und ihre persönlichen Beweise geben. Nessie ist ein Wirtschaftsfaktor, der aus Schottland nicht mehr wegzudenken ist. Selbst wenn man mit modernster Technik nichts Ungeheuerliches im Loch Ness finden kann, wird doch nie jemand bestreben, den Mythos aus der Welt zu schaffen. Das ist auch gut so. Als ich dort war, habe ich natürlich genau wie alle anderen auch angestrengt auf den See gespäht... ;)
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