Der Krytozoologie-Report 1/2013

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Der Krytozoologie-Report 1/2013

Beitragvon Marozi » 28.02.2013 19:43

Ausgabe Nr. 1 / 2013 ab sofort bestellbar!!

Umfang:

60 Seiten, Umschlagseiten farbig, Innen s/w

Kostenpunkt:

10 Euro (inkl. Porto und Versand innerhalb Deutschland - europäisches Ausland 3,50 Euro Porto!)

Themen:

  • Selma, Norwegens Monster
  • Kryptozoologie in der Numismatik
  • Ein mumifizierter Riesenfinger – Gab es doch einst Riesen auf unserer Erde?
  • Bizarre Wesen und Formwandler
  • Besuch des Naturhisto­rischen Museums in Wien / 24.11.2012
  • Ausrottung der Tierarten mal anders betrachtet!
  • u. v. m.

Bestellungen direkt über die Redaktion des DKR.

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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Leopardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower
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Re: Der Krytozoologie-Report 1/2013

Beitragvon Marozi » 28.02.2013 19:46

Heute hat mich der neue DKR erreicht. Wie andere vielleicht auch, habe ich ihn bis jetzt erst einmal grob durchgeblättert und selektiv nach Artikeln von besonderem Interesse durchforstet. In meinem Fall heißt das, dass insbesondere "Seemonster"-Kadaver oberste Priorität haben und tatsächlich gibt es hierzu zwei Beiträge im Artikel "Selma, Norwegens Seemonster" von Timo Ruhstorfer. Mit Bezug auf einen russischen Meeresbiologen Prof. Dr. Alexey Jabolow, der lt. Hr. Ruhstorfer davon überzeugt ist, dass sich in den Tiefen [...] immer noch Plesiosaurier erhalten haben [...] werden drei Beispiele für diese und verwandte Arten aufgeführt, davon beziehen sich zwei auf Seemonster-Kadaver. So berichtet der Autor, dass 2007 ein "zersetztes Tier und nicht identifiziertes Lebewesen" an der Küste von Guinea angeschwemmt wurde. Desweiteren, dass "in Japan [...] ein Kadaver am 25.04.1977 an Bord eines Fischkutters gezogen [wurde], der sehr einem Plesiosaurier ähnelte." Beide Fälle sollen als Beispiele für Sichtungen und Funde von ungewöhnlichen Kretauren dienen. Zwar geht der Artikel nun interessant weiter mit der Sichtweise des Legendenforschers Dr. Hartmut Schmied, leider bleibt uns Timo Ruhstorfer aber die Auflösung beider Kadaver-Beispiele schuldig. Deshalb ein kurzer Nachtrag hierzu:

Der Guinea-Kadaver, auch als "Conakry Monster" bekannt, wurde nach meiner Kenntnis erstmals 2007 online in der Pravda vorgestellt. Angeschwemmt im Hafen von Conakry wurde er jedoch nachweisbar bereits 2005! Diverse Experten haben ihn anhand der verfügbaren Bilder ohne Schwierigkeiten als Buckelwal (Megaptera novaeangliae) identifiziert (siehe auch: http://scienceblogs.com/tetrapodzoology ... echnology/).

Der Kadaver, der am 25.04.1977 vor Neuseeland(!) vom japanischen Trawler Zuiyo-maru an Bord gezogen wurde, ist noch immer Gegenstand von Kontroversen. Tatsächlich jedoch deuten die überwiegenden Daten auf einen verwesten Riesenhai (Cetorhinus maximus) hin. Der Fall ist so ausführlich diskutiert, dass ich lediglich auf diesen Artikel verweisen möchte: http://paleo.cc/paluxy/plesios.htm
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