Seit langem hat kein Ereigniss die Gemüter so sehr gespalten, wie die Dreharbeiten zur Dokumentation „Shooting Bigfoot“. Das britische Filmteam um Morgan Matthews - Minnow Films - begleitete im Auftrag der BBC mehrere Bigfoot-Jäger in den USA auf ihrer wilden Spurensuche nach dem haarigen Riesen. Bei dem Versuch die schrägen Charaktere und ihre eigentümliche Welt einzufangen, begleiteten sie unter anderem Tom Biscardi, Dallas und Wayne und Rick Dyer, der durch eine Vielzahl an Schwindeln und Betrügereien bekannt wurde. Und doch soll genau er das Unmögliche geschafft haben, das den Ereignissen seine dramatische Wendung gibt, während das Filmteam ihn im September 2012 auf seiner Spurensuche in San Antonio, Texas, begleitete: Rick Dyer soll einen Bigfoot erschossen haben, und als wäre das nicht schon genug, auch noch dabei auf Film gebannt worden sein.
Um herauszufinden, was es damit auf sich hat und ob man der Geschichte trauen darf, oder ob es sich um einen neuen großen Schwindel der Person Rick Dyer handelt, spreche ich mit Robert Lindsay. Lindsay ist ein Journalist aus Kalifornien, und ein bekannter Blogger zum Thema Bigfoot. Er hat den Fall nicht nur von Anfang an begleitet, sondern auch ans Licht gebracht.