26 | 04 | 2017
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Vom Monster zum Forschungsobjekt – die einzigartige Geschichte des Architeuthis - Teil III – Schluss und Ausblick - Die Bedeutung des Architeuthis für die Kryptozoologie

 

Teil III – Schluss und Ausblick - Die Bedeutung des Architeuthis für die Kryptozoologie

Der geduldige Leser hat den Riesenkalmar nun von seinem ersten Erscheinen in den Walfangberichten bis auf den Seziertisch von Teutologen der Gegenwart begleitet. Bleibt nur noch ein Aspekt zu klären: Wofür ein Tier, das schon mehr als 150 Jahre beschrieben ist, so detailliert in einem Magazin dokumentieren, das sich vorrangig mit Tieren beschäftigt, die bis heute jeglichen physiologischen Beweis entbehren? Die Antwort ist einfach: Der Riesenkalmar steht ähnlich wie der Quastenflosser ständig Pate für die Existenz weiterer verborgener Tiere, die sich bis heute der wissenschaftlichen Klassifikation entzogen haben. Gebetsmühlenartig wird in der kryptozoologischen Literatur immer wieder betont, dass schon Plinius der Ältere den vielarmigen Polypen beschrieben hat, der die Anwohner bei Carteia ihres Fanges beraubte, sogar an Land kam und sich spektakuläre Kämpfe mit Hunden und Männern lieferte. Oder die Geschichte vom Kraken aus Skandinavien, ein angeblicher Hinweis auf den Riesenkalmar, des „größten Thieres der Welt“, wie es der Bischof Erich Pontoppiddan in seinem 1754 erschienenen Werk „Versuch einer natürlichen Historie von Norwegen“nennt.Kryptozoologen haben in der Vergangenheit diese Mythen herangezogen, um zu beweisen, dass es angesichts der bisherigen ausbleibenden Beweise für andere Kryptiden sehr wohl Fabeltiere gibt, die Realität geworden sind. Doch genau hier wollte ich einmal genauer nachhaken: Stimmt das wirklich?

Also nahm ich mir den Kraken des Nordens vor, eine seltsame Kreatur, deren Gestalt eigentlich nie so richtig klar ist und offenbar schon lange in der Folklore der Nordländer existiert. Danach taucht er aber immer wieder in den Schriften der Gelehrten auf, vom schwedischen Bischof Olaus Magnus‘ „Historia de gentibus septentrionalibus“ aus dem Jahre 1555 angefangen. Außer bei Erik Ludvigsen Pontoppidan kann man auch in anderen weniger bekannten intellektuellen Werken auf den Kraken stoßen. In der „Ökonomischen Enzyklopädie“ von Johann Georg Krünitz (1733 – 1812)[49], wo er Pontoppiddans Standpunkte kommentierte. Aber es gibt auch unabhängige Werke wie zum Beispiel die „Viaggio Settentrionale“ des italienischen Priesters Francesco Negri (1623 – 1698), das vor Pontoppiddans Klassiker erschienen ist und ähnliche Mythen verarbeitet, mit den sich auch Pontoppiddan auseinandersetzte. Letzteres aber gilt neben dem Buch von Olaus Magnus als die Geburtsstunde für zahlreiche Berichte über Seeungeheuer und wird immer wieder rezitiert. Vor allem der Krake als gigantischer Tintenfisch hat hier seinen Ausgang. Schon Denys de Montfort war überzeugt davon, dass dieses seltsame Ding, das von Pontoppiddan im Folgenden beschrieben wird, nur ein gigantischer Kopffüßer sein kann.[50] Doch wie beschreibt der Bischof es wirklich? Als ein Wesen mit:

Gestalt und Grösse, […] welche vermuthlich niemals ein menschliches Auge zu betrachten Gelegenheit gehabt hat, […], sondern blos mit dem Obertheile seines Körpers, der, dem Augenschein nach, eine Viertelmeile […] zu seyn scheint, [und anfangs keinen anderen Eindruck entstehen lässt, Anm. des Verf.], als ob eine Menge blinder Scheren daselbst im Meere wären, die alle mit etwas, das daselbst herum schwimmet, und dem Tang oder Meergrase gleichkommt, behänget wären. Hier und da bemerkt man eine größere Erhöhung, wie Hügel, worauf verschiedene kleine Fische herumspringen, bis sie endlich über die Seiten hinanrollen. Endlich erheben sich einige glänzende Spitzen und Zacken in die Höhe, die immer dicker werden, je weiter sie übers Wasser hervorkommen; allein sie werden zuweilen so hoch wie mäßige Mastbäume, […] denn nach einem kurzen Zeitverlauf fängt der Kraken an, wieder zu sinken, und begiebt sich wieder hinab in die Tiefe.“[51]

Gehen Sie jetzt einmal in sich und denken darüber nach, was für ein Wesen da beschrieben werden könnte. Und vor allem, was dieses Tier mit einem Architeuthis zu tun hat. Richtig! Gar nichts! Lediglich die Zacken, die – so an anderer Stelle – ähnlich wie Zweige eines Baumes aus dem runden und flachen Körper des Kraken ragen, erinnern entfernt an Fangarme oder Tentakel, wobei – wie kritische Stimmen bemerkt haben – die typischen Merkmale eines Kalmars ganz klar fehlen und das obwohl Pontoppiddan an anderer Stelle eine Sepia oder „Blackfisch“ perfekt beschreibt (S. 334 – 336). Ich schaute das Werk selbst durch, aber konnte nur wenig Gemeinsamkeiten mit Architeuthis finden. Der Kraken hat außerdem recht seltsame Eigenschaften. So würden Fischer ihn nur lokalisieren können, indem sie einen Peilstab ins Meer hinablassen und wenn die Tiefe nicht die für die Gegend adäquaten Werte angibt, so muss er wohl auf einem emporsteigenden Kraken aufliegen und dann besteht höchste Gefahr, dass die Boote von dessen Zacken am Rücken zerschmettert werden. Genauso große Gefahr geht von ihm aus, wenn er wieder abtaucht, denn der Sog, den das größte Tier der Welt verursacht, ist gewaltig. Im Gegensatz zu einem dynamischen Kalmar hält sich der Kraken aber eher am Grund auf, Eigenschaften, die – laut Michael Meurger – entfernt vielleicht an Oktopusse erinnern, aber dennoch nicht mit dem Architeuthis zusammenzubringen sind.[52] Das sind in der Tat sehr amüsante Schauermärchen, aber kann man daraus wirklich auf ein lebendes Tier schließen? Es gibt im Text des Bischofs nur eine Stelle, die auf einen Architeuthis hinweisen könnte. Dort beschreibt Pontoppiddan zwei „lange Fühler“ eines gestrandeten Jungkraken bei Uerwangen im Jahre 1680. Das Tier sei wohl an Bäumen oder Ästen hängengeblieben, nicht mehr losgekommen und an Ort und Stelle verfault. (S.399). Im Werk von Francesco Negri finden sich ebenfalls einige Zeilen, wo seine “Zweige“ Fischerboote packen und in die Tiefe ziehen.[53] Das erinnert schon sehr an die Story aus Neufundland. Der Rest aber passt nicht. Warum wird also der Kraken immer wieder als mythische Verkörperung des Architeuthis benutzt? Den Auslöser gab Pontoppiddan selbst. Er war sich in seinem Werk noch unsicher, ob der Krake als ein gigantischer Seestern oder „ad Genus Polyporum[54] zugehörig bestimmt werden müsse. Er zeigt hier nicht nur eine ganz klare Beeinflussung durch Plinius, sondern spekuliert das erste Mal in Richtung dieses sagenumwobenen Polypen, als es um den Kraken geht. Einmal als Polyp identifiziert, wurde der Krake nun immer wieder als Vorbild für große Kopffüßer verwendet, angefangen natürlich von Denys de Montfort über den Gründer der kryptozoologischen Disziplin, Bernard Heuvelmanns[55], bis hin zu Kinokassenkrachern wie „Fluch der Karibik 2“. Doch eine gründliche Recherche von Michael Meurger ergab, dass das eigentliche Fabelmonster des Kraken gleich mehrere Geschöpfe (und hier vor allem Krabben, übrigens ein anderes Wort für Krake) und sogar Dinge („schwimmende Inseln“) in sich vereint. Daher ist der Versuch einiger Kryptozoologen, diesen Kraken, ein Mischmasch aus realen und nichtrealen Dingen, als klaren Hinweis auf einen Tiefseekalmar zu interpretieren, hier schlichtweg falsch. Vor allem die Beschreibung des Wesens als rund und flach, eigentlich einer Krabbe ähnlich, zeigt das. Schon Pontoppiddan tat sich schwer mit der Klassifikation, er schwankte beim Kraken zwischen Polypen und Seesternen („Kreuzfischen“) und das aus dem Grund, weil es einfach nicht geht, das Wesen einzuordnen.[56] Ähnliches übrigens auch bei der griechischen Hydra und Skylla. Mein Verdacht besteht, dass die Entdeckung des Architeuthis für die Zoologie und darüber hinaus so spektakulär waren, dass allerlei mythisches Getier, das vorher schon irgendwie mit Polypen der Oktopoden in Verbindung gebracht worden war und sämtliche schiffeversenkenden Ungeheuersichtungen, ob nun wahr oder nicht, ab diesem Zeitpunkt verstärkt auf Architeuthis projiziert wurden, ohne diese Mythen selbst wieder kritisch zu überprüfen. Und vor lauter Hast übersah man, dass Architeuthis eben nicht die Ursache aller Ungeheuer war, denen der Mensch durch seine Legenden in den Meeren ein Zuhause gab. Und einige von ihnen sind eben nichts anderes als Legenden.

Das bedeutet aber, dass grundlegende Methodiken unserer Kryptozoologie hinterfragt werden müssten. Könnte es sich bei unserer Disziplin um einen durch die Aufklärung motivierten Versuch handeln, unter dem Dogma rein naturwissenschaftlichen Denkens  Fabelwesen als naive Fehlinterpretation real existierender Arten zu beschreiben? Eine gegen die existierende Meinung gerichtete Disziplin, aber vor dem gleichen geistigen Hintergrund entstanden wie die etablierte Zoologie? Wurde unter dem Namen der Kryptozoologie denn nicht versucht, Fabeln als Augenzeugenberichte zu lesen? So wie bei Däniken aus „Göttern“ Astronauten wurden, machte man aus „Monstern“ ausgestorbene Tiere. Oder unbekannte Arten. War das nicht so? Und das möglichst ohne sozialwissenschaftliche Komponenten wie Mythenbildung und das Entstehen von kulturellen Erinnerungen mit einzubeziehen? So setzte man die reine Naturwissenschaft ein, um die reine Naturwissenschaft zu erweitern. Das ist sicherlich besser als diese Sichtungen religiös oder ufologisch zu interpretieren, aber geht das denn so einfach? Wird unser „seriöser“, rein naturwissenschaftlicher Anspruch uns nun selbst zum Verhängnis, weil wir die Kryptiden gar nicht mit dieser Methodik erklären können?[57] In Bezug auf den Kraken des Nordens scheint es zumindest so zu sein. Desweiteren finde ich es als sehr gewagt, auf der Basis von Augenzeugenberichten Phantombilder verschiedenster Kreaturen zu bestimmen und a la Heuvelmanns einen ganzen Katalog an neuen Spezies zu entwickeln (von denen bisher keine nachgewiesen wurde), noch bevor man mehr als die Augenzeugenberichte zur Verfügung hat, ja – man schon vorweg aufgrund statistischer Häufigkeiten nicht ins Raster passende Sichtungen ausgeschlossen hat. Es wäre schön, wenn es funktioniert hätte. Hat es aber nicht. Deswegen muss eine neue, passivere Methodik die zukünftige Arbeitsweise bestimmen. Denn schließlich ist  die Sache mit der Suche nach unentdeckten Tierarten noch nicht vom Tisch.

Sie bleibt dennoch eine ehrenwerte Aufgabe, die Kryptozoologie. Der Versuch, dass man über den bekannten Tellerrand hinaus probiert, zoologisches Neuland zu gewinnen ist gerechtfertigt. Nur sollte man dabei eben nicht auch „ufologisch abgeben“. Auf der anderen Seite kann man natürlich diese Mythen, Legenden und Sichtungen nicht einfach ignorieren. Also darf man sehr wohl Gerüchten über seltsame Wesen nachgehen. Nur eben vorsichtiger als bisher. Vielleicht verbirgt sich dahinter ein soziologisch erklärbares Phantasiekonstrukt oder doch etwas Anderes. In Sachen Riesenkalmar half auch mir letzten Endes dann doch noch der gute Plinius aus, nachdem das Resultat beim Kraken so enttäuschend ausgefallen war. Wie schon oft erwähnt, wird im neunten Buch seiner Naturgeschichte eine abenteuerliche Jagd auf einen Polypen beschrieben, der aus dem Meere herausgestiegen sein soll und aus offenen Behältern die in Salz eingelegten Fische gestohlen hatte. Man spürte das Tier an Land (!) auf und nach langem mühsamen Kampf wurde es schließlich erlegt und soll enorme Ausmaße gehabt haben, mit einem Gewicht von 700 Pfund und Tentakel von 30 Fuß. Doch viel interessanter als dieser eher unrealistische Kampf ist die Passage, die danach kommt. Nach der Beschreibung konstatiert Plinius bei Berufung auf denselben Gewährsmann: „Daß auch Tintenfische und Kalmare von der gleichen Größe an jene Küste gespült wurden, […].“[58] So banal es klingt, aber diese kleine Textstelle ist für uns Kryptozoologen äußerst wichtig. Denn hier werden Vorgänge beschrieben, die auf die Strandung großer Kopffüßer hindeuten (ob wirklich wörtlich Kalmare gemeint waren, sollte man überprüfen wegen der Übersetzung), ohne dass diese damals schon zur bekannten Tierwelt zählten – bis 1854 eben. Eine ähnliche Geschichte über eine Strandung gibt es übrigens auch aus den „Isländischen Analen“ des Björn Skardsa, wo ein gestrandeter Tintenfisch beschrieben wird, der 1639 bei Thingöre (Thingeyri) an Land gespült worden sein soll.[59] Daraus ergibt sich: 1. Man kann zwar nicht alle mythischen Wesen bedenkenlos in die etablierte Tierwelt überführen, aber Berichte über unbekannte Arten – von woher sie auch kommen mögen - sollte man auch nicht abtun. 2. Wichtig ist aber die Beachtung naturwissenschaftlicher, aber auch soziologischer- und psychologischer Aspekte bei der Untersuchung, denn meist liegen uns nur Augenzeugenberichte vor. Diese beiden Schlussfolgerungen sind ist meiner Meinung nach die Quintessenz der Bedeutung des Architeuthis für die Kryptozoologie.

Seine Geschichte zeigt die gesamte Problematik der Auseinandersetzung des Menschen mit einem Mythos auf und was passiert, wenn so ein Mythos Realität wird. Mit der Hilfe des real existierenden Tieres, das sicherlich hinter einigen Legenden der Seeleute stecken mag,  werden weitere Legenden salonfähig gemacht. In diesem Fall waren es Berichte über große Kopffüßer, denen niemand Beachtung schenkte bis zu dem Zeitpunkt, als sie letztendlich doch wissenschaftlich beschrieben wurden. Angefangen von Gerüchten und Berichten, die keiner glaubte, weil jene, die es glaubten, oft zu obsessiv ihr Ziel verfolgten und sich wie Montfort am Ende lächerlich machten. Und dann stimmt es doch und die Geschichte dreht sich um. Und das in dem Maße, bis sie wieder nicht stimmt. Das ist so nicht richtig und als Kryptozoologie muss man hier klar die Spreu vom Weizen trennen, wenn man ernst genommen werden will. Einerseits geben Tiere wie Architeuthis und auch der Quastenflosser in der Tat viel Hoffnung, dass noch längst nicht alle Tiere auf dem Planeten Erde wissenschaftlich beschrieben sein müssen und es sehr wohl Gründe dafür gibt, Augenzeugenberichten und Sichtungen neuer Arten erst einmal nachzugehen. Andererseits sollten diese Erfolge den Kryptozoologen auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. So zeigt Architeuthis zum einen, dass es Meeresungeheuer gibt und gleichzeitig zum anderen, dass diese Meerestiere vom Menschen zu diesem Ungeheuer gemacht werden. Seine Entdeckungsgeschichte spiegelt auch wieder, wie sehr der Ehrgeiz Einzelner über Jahrhunderte falsche Bilder bis in die Gegenwart transportierte, welche die Wahrheit dahinter bis heute verzerren. Wahrscheinlich würde der Glaube an Meeresungeheuer ohne den Architeuthis gar nicht mehr existieren, was allerdings auch falsch ist. Aus diesem Grund ist es an der Zeit, die Methodik der Kryptozoologie von den alten Phantastereien zu lösen und wie Steenstrup in jeder Hinsicht unvoreingenommen und abseits von festen Denkmustern, sei es dafür oder dagegen, dort anzufangen, wo auch ein normaler Detektiv beginnen würde, wenn er einen Sachverhalt aufklärt. Und wer weiß, vielleicht haben wir dann auch endlich mal mehr Erfolg..?

 

IV Bibliografische Angaben

  1. 1.     Konsultierte Literatur

 

-        Cousteau, Jacques-Yves/Diolé, Philippe: Kalmare. Wunderwelt der Tintenfische. München/Zürich 1973.

-        Ellis, Richard: Seeungeheuer. Mythen, Fabeln und Fakten. Basel/Boston/Berlin 1997.

-        Ellis, Richard: Riesenkraken der Tiefsee. Die aufregende Suche nach den letzten unbekannten Wesen unserer Welt. New York 1998.

-        Frenz, Lothar: Riesenkraken und Tigerwölfe. Auf der Spur mysteriöser Tiere. Berlin 2000.

-        High, William L.: The Giant Pacific Octpus. In: Harrell J.D. (Hrsg.) der National Oceanic and Atmospheric Administration/National Marine Fisheries Service: Marine Fisherie’s Review 38. Seattle 1976. S. 17 – 23.

-        Kubodera, Tsunemi/Mori, Kyoichi: First-ever observations of a live giant squid in the wild. In: Proceedings of Royal Society. 08.09.2005. (Privat zugesandtes Infosheet ohne weitere Angaben)

-        Lange, P. Werner: Seeungeheuer. Fabeln und Fakten. Leipzig 1979 (DDR).

-        Lee, Henry: Sea Monsters Unmasked. London 1883.

-        Magin, Ulrich: Die „Wissenschaft“ der Kryptozoologen. Oder: Wie der Schlaf eines Mythos Ungeheuer gebiert. In: Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP): Skeptiker. Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken 3/1999. Roßdorf 1999.

-        Meurger, Michael: Francesco Negri, the Kraken and the Sea Serpent. In: Fortean Studies 6, 1999, S. 238 – 244.

-        Nelson and Sons. (Hrsg.): Monsters of the Deep and Curiosities of Ocean Life. A Book of Anecdotes, Traditions, and Legends. London/Edinburgh/New York 1875.

-        Oudemans, Anthony Cornelius.: The Great Sea-Serpent. An Historical And Critical Treatise. Leiden/London 1892. (Elektronische Verfügbarkeit durch: Arment Biological Press. Landisville, USA 2000.)

-        Plinii C., Secundi: Naturalis Historiae. Libri XXXVII. Liber IX. Abgedruckt in: König, Roderich/Winkler, Gerhardt (Hrsg.): C. Plinius Secundus. Naturkunde. Lateinisch – Deutsch. Buch IX. Zoologie: Wassertiere. München 1979.

-        Pontoppiddan, Erich: Versuch einer natürlichen Historie von Norwegen. Band 2. Kopenhagen 1754., S. 394 – 409.

-        Schneider, Michael: Spuren des Unbekannten Reloaded. Kryptozoologie. Monster, Mythen und Legenden. 2, korr. Auflage. Krombach 2008.

-        Sobik, Carsten: Seeungeheuer und der Umgang mit der Angst. Zu einem Beispiel der Vermittlung maritimen Volksglaubens. Norderstedt 2004.

 

  1. 2.     Internet

-        http://tolweb.org/Cephalopoda [09.01.2011] - Tree of Life Web Project

-        http://www.biolbull.org/cgi/content/full/206/3/125 [09.01.2011] - Mikroskopische, Biochemische und Molekulare Analyse des St. Augustine-Globsters.

-         http://www.tonmo.com/forums/content.php?134-Cephalopod-Science  [09.01.2011] - Tonmo.com, sehr gute informative Seite von rund um Cephalopoden. Hier haben Steve O’Shea und Kat Bolstad Informationen für Interessierte rund um das Thema Kalmare.

-        http://www.tonmo.com/science/public/giantsquidfacts.php [09.01.2011] - Vergleich über von Koloss- und Riesenkalmar

-        http://www.tonmo.com/science/public/deepseacephs.php [09.01.2011] - Übersicht über die Cephalopoden

-        http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,456216,00.html [09.01.2011] – Spiegel-Online-Mitteilung über den Fang eines Riesenkalmars vom 22.12.2006

-        http://squid.tepapa.govt.nz/ [09.01.2011] – Sehr gute Information über die Ausstellung des Kolosskalmars im neuseeländischen Nationalmuseum Te Papa.

 

  1. 3.     Videoquellen

-        Video von der Bergung des Kolosskalmars von 2007 (http://www.youtube.com/watch?v=HB5cKwJzzWY )

-        http://www.indiesquidkid.com/tag/ten-sensational-squids/ - Videosammlung von Begegnungen mit verschiedenen Kalmararten (darunter Riesenkalmar und Kolosskalmar)

V Danksagungen

Die Recherche für den Artikel wäre ohne die Hilfe folgender Personen nicht möglich gewesen:

Hans-Jörg Vogel, Michael Schneider, Ulrich Magin, Volker Miske, Roger Hanlon

 

 

 

 

 



[1] Nelson and Sons. (Hrsg.): Monsters of the Deep and Curiosities of Ocean Life. A Book of Anecdotes, Traditions, and Legends. London/Edinburgh/New York 1875., S. 48.

[2] Lange, P. Werner: Seeungeheuer. Fabeln und Fakten. Leipzig 1979 (DDR)., S. 155f.

[3] Ebd.

[4] Nelson and Sons. (Hrsg.): Monsters of the Deep and Curiosities of Ocean Life. 1875., S. 48.

[5] Ebd.

[6] Lee, Henry: Sea Monsters Unmasked. London 1883., S. 35.

[7] Meurger, Michael: Francesco Negri, the Kraken and the Sea Serpent. In: Fortean Studies 6, 1999, S. 238.

[8] Nelson and Sons.: Monsters of the Deep. 1875., S. 53.

[9] Lange: Seeungeheuer, S. 156.

[10] Lange: Seeungeheuer, S. 156f. Siehe auch: Lee: Sea Monsters Unmasked., S. 33.

[11] Michael Meurger recherchierte im Jahre 2011 selbst nach dem Wahrheitsgehalt dieser Geschichte mit ernüchternden Ergebnissen. Siehe hierzu: Michael Meurger in Der Kryptozoologie-Report, Ausgabe 2/2011.

[12] Lange: Seeungeheuer, S. 156f. Siehe auch: Lee: Sea Monsters Unmasked., S. 33.

[13] Zit. nach: Lange: Seeungeheuer, S. 159 oben.

[14] Zit. nach: Ellis, Richard: Seeungeheuer. Mythen, Fabeln und Fakten. Basel/Boston/Berlin 1997.,S.120. siehe auch: Lee: Sea Monsters Unmasked. 1883., S. 33.

[15] Lee: Sea Monsters Unmasked, S. 33.

[16] Meurger: Francesco Negri, S. 244.

[17] Lange: Seeungeheuer, S.164.

[18] Zit nach: Lange: Seeungeheuer, S.164.

[19] Das Problem besteht hier, dass Bernard Heuvelmans dem ostdeutschen Autor P. Werner Lange bei seinem Buch, aus dem ich die Erzählung habe, unterstützt hat und daher bin ich nicht ganz frei von Bedenken, dass der Autor im Hinblick auf Argumentation für die kryptozoologische Sache beeinflusst wurde und man nachträglich kryptozoologische Detektivarbeit hinzugedichtet haben könnte. Allerdings scheint mir persönlich in diesem Fall eben jene individuelle Suche nach Beweisen des Herrn Steenstrup für die Existenz des Riesenkalmars unabhängig vom wissenschaftlichen Mainstream jener Zeit als plausibel, so dass ich die Geschichte in meinen Artikel aufgenommen habe. Dennoch will ich zur Vorsicht anraten.

[20] Lange: Seeungeheuer, S.159- 160. Siehe auch: Frenz, Lothar: Riesenkraken und Tigerwölfe. Auf der Spur mysteriöser Tiere. Berlin 2000, S. 22 – 25.

[21] Frenz: Riesenkraken und Tigerwölfe, S. 25f. Siehe auch: Lange: Seeungeheuer. S.165f.

[22] Zit nach: Lange: Seeungeheuer, S.166.

[23] Zit nach: Frenz: Riesenkraken und Tigerwölfe, S.26.

[24] Lange: Seeungeheuer, S.166.

[25] Lange: Seeungeheuer, S. 168f. Siehe auch: Lee: Sea Monsters Unmasked, S.46f. Die beiden Quellen unterscheiden sich in der Angabe des Datums zur Veröffentlichung von Verrills Artikel, Lange datiert das Erscheinen auf März 1875, Henry Lee auf 1874.

[26] Zit nach: Oudemans, Anthony Cornelius.: The Great Sea-Serpent. An Historical And Critical Treatise. Leiden/London 1892. (Elektronische Verfügbarkeit durch: Arment Biological Press. Landisville, USA 2000.), S. 292.

[27] Lee: Sea Monsters Unmasked, S. 36f.

[28] http://tolweb.org/Cephalopoda [09.01.2011] - Tree of Life Web Project

 

[29] High, William L.: The Giant Pacific Octpus. In: Harrell J.D. (Hrsg.) der National Oceanic and Atmospheric Administration/National Marine Fisheries Service: Marine Fisherie’s Review 38. Seattle 1976. S. 18.

[30]  http://www.biolbull.org/cgi/content/full/206/3/125 [09.01.2011] - Mikroskopische, Biochemische und Molekulare Analyse des St. Augustine-Globsters.

[31] Frenz: Riesenkraken und Tigerwölfe, S. 203 – 214.

[32] http://www.tonmo.com/science/public/giantsquidfacts.php [09.01.2011] - Giant Squid and Colossal Squid Fact Sheet

[33]  http://tolweb.org/Cephalopoda [09.01.2011] - Tree of Life Web Project

 

[35] Ellis, Richard: Seeungeheuer. Mythen, Fabeln und Fakten. Basel/Boston/Berlin 1997., S. 193.

[36] Schneider, Michael: Spuren des Unbekannten Reloaded. Kryptozoologie. Monster, Mythen und Legenden. 2, korr. Auflage. Krombach 2008., S.80

[40] Kubodera, Tsunemi/Mori, Kyoichi: First-ever observations of a live giant squid in the wild. In: Proceedings of Royal Society. 08.09.2005., S. 2.

[41] Ebd.

[42] Ebd., S. 2 – 4. 

[43] Ebd., S. 4.

[49] Sobik, Carsten: Seeungeheuer und der Umgang mit der Angst. Zu einem Beispiel der Vermittlung maritimen Volksglaubens. Norderstedt 2004., S.8f.

[50] Meurger: Francesco Negri, the Kraken and the Sea Serpent. 1999., S. 240 – 243.

[51] Pontoppiddan, Erich: Versuch einer natürlichen Historie von Norwegen. Band 2. Kopenhagen 1754., S. 396 – 398.

[52] Meurger: Francesco Negri, the Kraken and the Sea Serpent. 1999., S.239.

[53] Ebd.

[54] Zit. nach: Pontoppiddan: Versuch einer natürlichen Geschichte Norwegens. 1754, S. 404:

[55] Meurger: Francesco Negri, the Kraken and the Sea Serpent. 1999., S. 238.

[56] Pontoppiddan: Versuch einer natürlichen Geschichte Norwegens. 1754, S. 404 – 406.

[57] Magin, Ulrich: Die „Wissenschaft“ der Kryptozoologen. Oder: Wie der Schlaf eines Mythos Ungeheuer gebiert. In: Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP): Skeptiker. Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken 3/1999. Roßdorf 1999., S. 106 – 109.

[58] Zit. nach: Plinii C., Secundi: Naturalis Historiae. Libri XXXVII. Liber IX. Abgedruckt in: König, Roderich/Winkler, Gerhardt (Hrsg.): C. Plinius Secundus. Naturkunde. Lateinisch – Deutsch. Buch IX. Zoologie: Wassertiere. München 1979., S. 73.

[59] Lange: Seeungeheuer, S. 146.