21 | 11 | 2017
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Chessie

Rund um die Chesapeake Bay (Maryland, USA) kommt es ab und an zu Beobachtungen eines schlangenartigen Ungeheuers, das man auf den Namen „Chessie“ getauft hat. Die Bucht ist etwa 320 Kilometer lang und bis zu 40 Meter tief und nimmt einen Teil der Atlantikküste der US-Bundesstaaten Maryland und Virginia ein. Wie bei vielen Seeungeheuern unserer Zeit wurde der Name „Chessie“ von der Presse geprägt.

1840 sahen Matrosen zweier Schiffe nahe North Point eine Wesen, das am ehesten einer riesigen Schildkröte glich. Erst 1963 erfolgte eine weitere Sichtung, als ein Helikopter-Testflieger im Bush River ein gigantisches aalähnliches Wesen sichtete. Eine nahezu gleichartige Kreatur wurde 1965 von Pam Peters im South River gesehen. Lange Zeit blieb es dann ruhig um die Kreatur der Chesapeake Bay, bis 1980 wieder verstärkt Berichte auftauchten. G. F. Green III und seine Familie sahen in diesem Jahr beim Wasserskifahren ein buckliges Tier, das bald darauf wieder in die dunklen Tiefen der See abtauchte.
1982 nahm Robert Frew ein undeutliches Video auf, das Chessie zeigen soll. Das geheimnisvolle Wesen auf dem Film hat einen schlangenartigen Kopf, der laut Begutachtern des Videobandes weder dem eines Aales noch dem eines Riemenfisches (Regalecus glesne) ähnelt. Die Schwimmweise in vertikalen Wellenbewegungen ist laut Forschern typisch für eine Seeschlange.
Die Längenangaben des Monsters variieren zwischen sieben und zwölf Metern, der Kopf der Seeschlange wird als rund und fußballähnlich beschrieben. Das Tier ist dunkel gefärbt und weist keinerlei Flossen auf. Jährlich wird Chessie von Dutzenden Augenzeugen beobachtet. Kryptozoologen glauben, es handle sich hierbei um eine riesige Wasserschlange.
Ist es nicht merkwürdig, dass eines Tages unvermittelt ein Seeungeheuer in einer amerikanischen Bucht auftaucht und sich diese zu seinem Lieblingsaufenthaltsort gemacht hat – bis zum heutigen Tage?