17 | 12 | 2017
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Britische Regierung plante Delphine zur Nessie-Jagd einzusetzen

{mosimage}Die Regierung unter Margret Thatcher plante wie letzte Woche durch die Sunday Times bekannt wurde in den siebziger Jahren mit Hilfe von Großen Tümmlern das Ungeheuer von Loch Ness zu finden. Die hochintelligenten Delphine sollten aus Amerika importiert werden um die Existenz oder die Nicht-Existenz von Nessie endgültig zu beweisen. Dem Plan folgten jahrelange Diskussionen über die möglichen Gewinne aus Tourismusgeschäften wenn die fabelhafte Kreature jemals entdeckt werden würde. Die Staatsbeamten waren regelrecht besessen ob man Nessie vor Verfolgern und Jägern schützen sollte, sofern es aus den Tiefen des Sees auftauchen sollte.

Die jetzt unter dem Freedom of Information Act freigegebenen Akten enthüllen, dass die Regierung sich wegen ihrer geplanten Suche auf den Protest von Tierschutzorganisationen vorbereitete. Ein 1979 geschriebener Brief von David Waymouth, einem Beamten im Department of the Enviroment, an Stewart Walker vom Scottish Home and Health Department lautet: "Diese Abteilung prüft momentan die Ausstellung einer Lizenz um zwei Große Tümmler aus Amerika zu importieren um Loch Ness zu erforschen, ein Plan der bereits in Konflikt mit der Scottish Society for the Prevention of Cruelty to Animals geführt hat. [...] Anfragen wurden gemacht an die Säugetierexperten der Scientific Authority for Animals und ihr Rat ist, dass es keine Erhaltungs- oder gar Wohlfahrtsgründe gibt eine solche Lizenz abzulehnen. Natürlich jedoch sind da andere Faktoren, hauptsächlich politische, die sie vielleicht sichten möchten bevor die Lizenz erteilt wird." Das National Archive of Scotland enthält keinen Eintrag einer Antwort auf diesen Brief.

Adrian Shine, Naturkundler und seit Jahrzehnten an der Erforschung des Nessie-Mythos beteiligt, ist der Meinung dieser Delphin-Plan wäre das geistige Kind des Nessie-Jägers Dr. Robert Rines, dem Gründer der Academy of Applied Science und der 1972 das angebliche Foto einer Nessie-Flosse schoß. Die Academy in New Hampshire (USA) bestätigte, dass Delphine trainiert wurden um mit Mini-Kameras und sensorgesteuerten Lichtanlagen in die Tiefen zu tauchen.

Times Online

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