14 | 08 | 2018
Hauptmenü
Translation
Kryptozoologie-Report
RSS
Partnerprojekte

Lebendiger Architeuthis vor Japan fotografiert

{mosimage}Erstmals ist es japanischen Wissenschaftlern gelungen, im Nordpazifik einen lebendigen Riesenkalmar der Gattung Architeuthis in seinem natürlichen Lebensraum zu fotografieren. Die Begegnung fand bereits am 30. September 2004 statt; erst jetzt wurden die Bilder veröffentlicht.
Das Tier wurde von einer kameraüberwachten Futterfalle in 900 Metern Tiefe angelockt, die über ein Seil mit Bojen an der Oberfläche verbunden war. Der Kalmar verfing sich mit einem seiner Tentakel am Haken der Falle und versuchte über vier Stunden lang, sich wieder zu befreien. Während dieser Zeit gelangen über 550 digitale Einzelaufnahmen.

Als sich der Architeuthis schlussendlich entfernte, musste er seinen Fangarm einbüßen, der an der Falle hängenblieb. Ersten Messungen nach war der Tentakel mindestens fünfeinhalb Meter lang, was auf eine Gesamtlänge von etwa acht Metern schließen lässt. Mehrere Stunden nach der Bergung des Armes waren seine Saugnäpfe noch immer aktiv, wie die Forscher feststellten, als sie ihnen ihre Finger anboten.

Es handelt sich hierbei um die ersten Aufnahmen eines ausgewachsenen, lebendigen Architeuthis, die jemals entstanden sind. Bislang existierte nur Bildmaterial von treibenden oder angeschwemmten Kadavern. Im Schnitt wird der Riesenkalmar sechs bis zwölf Meter lang.
Die Fotos gelangen vor den japanischen Ogasawara-Inseln, rund 1000 Kilometer südlich von Tokio. Das Gebiet ist durch einen extrem steil abfallenden Meeresboden gekennzeichnet und wird von tiefen Schluchten durchzogen. Die Wahl des Standortes für die Köderfalle fiel durch die Beobachtung von Pottwalen, zu deren bevorzugten Beute Riesenkalmare zählen.
Das Jagdverhalten von Architeuthis war bislang umstritten; einige Wissenschaftler waren davon ausgegangen, dass die Tiere ihre Tentakel einfach als leblose Köder benutzen würden. Nun zeigt sich ein völlig anderes Bild: Das eines aktiven Jägers, der seine Beute von der Seite angreift und sie fest umklammert.

National Geographic
Wissenschaft.de
Fotos

Cryptomundo-Newsfeed
  • "The Legend of Boggy Creek" chronicles the based-on-real-life encounters between Fouke-area residents and the Fouke Monster—a shaggy, Bigfoot-esque creature said to roam the nearby woods and swampy waterways.

  • Relatively few people, in or out of the field of science, believe in Bigfoot. A purported Bigfoot sighting would likely be met with the same level of credulity as a discovery of Casper, Elvis, Tupac, or Santa Claus. With only...

  • So if history shows that science can potentially benefit from examining cryptozoological findings, why is that so many scientists are still adamantly against the practice?

  • Anthropologist Grover Krantz, who died in 2002, is remembered as the academic who devoted himself to the search for Sasquatch. (Read all about Krantz and his Bigfoot research here.) Though his obsession with Bigfoot and other anomalous primates didn’t start...

  • In the early 1990s in Sequim, Washington, on the heavily forested Olympic Peninsula, anthropologist Grover Krantz was building a helicopter to search for Sasquatch. He ordered the kit from some guy in the Midwest and spent several years trying to...

CFZ
Grundlagen
Letzte Forenbeiträge
Populärste Artikel