26 | 05 | 2017
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Seeschlangen regelmäßige Besucher vor Nova Scotia

{mosimage}Wallace Cartwright war im späten Juni 2003 gerade dabei Hummer in einer kleinen Buch an Bord seines Bootes zu ziehen, als er einen Kopf aus dem Wasser ragen sah. Er drehte sich zu seinem Partner um, der ebenfalls seinen Augen nicht trauen wollte. „Ich sagte: ‚Siehst du was ich sehe?' und er sagte ‚Ich weiß nicht Skipper, ich denke ich werde verrückt'". Das Tier, welches Cartwright als große, schwarze oder dunkelbraune Schlange beschreibt war etwa 12 Meter lang und 0,60 Meter breit. „Da mir ein besseres Wort nicht einfällt, denke ich es war eine Seeschlange". Die Fischer folgten dem Tier für etwa eine dreiviertel Stunde. „ Jedes Mal wenn es das Boot näher kommen hörte, drehte es sich um, sah zu uns und tauchte dann wieder ab. Es war ein intelligentes Tier, es wusste das es verfolgt wurde." Obwohl beide nicht annahmen, dass ihnen irgendjemand die Geschichte glauben würde, erzählte sein Freund am nächsten Tag von ihrer Begegnung. Zu beider Überraschung wurde ihnen mitgeteilt, dass Seeungeheuer-Sichtungen nicht ungewöhnlich sind. „Normalerweise sind die Leute verängstigt etwas zu sagen aus Angst vor Spott, aber wir erhalten regelmäßig Berichte über unübliche Dinge von der Sorte wie Ufo's im Wasser", so der Zoologische Kurator Andrew Hebda vom Nova Scotia Museum of Natural History. 31 Sichtungen von Seeungeheuern in oder vor Nova Scotia gab es in den letzten 140 Jahren, von Pictou Harbour bis Saint Margarets Bay. Eines der auffälligsten Merkmale von Seeschlangenberichten, sei dabei die konstante Erzählung, dass die Schlangen ihre Köpfe aus dem Wasser heben. „Unter Fischen, gibt es nur sehr wenig Fische die in der Lage sind dies zu tun. Das ist hauptsächlich durch die Anordnung der Nackenwirbel kombiniert mit dem Fehlen von stützenden Mechanismen mit dem man diese heben könnte bedingt". Cartwright denkt, dass die Kreatur ursprünglich aus einer geologischen Vertiefung in dreißig Metern Tiefe vor Camp Head kommt. „Es gab Sprengungen zu der Zeit und vielleicht hat das das Tier gestört." Die Geschichte der beiden Fischer wurde mittlerweile im Internet verbreitet und erfreut sich insbesondere in der Kryptozoologie gewidmeten Webseiten hoher Beliebtheit. „Wir wissen nicht alles... die Leute entdecken noch immer neue Arten", so Hebda. „Der Punkt ist, dass es nicht genug Informationen gibt um eine spezifische Identifikation zu geben und darin liegt das Mysterium." Cartwright selbst denkt seitdem jedes Mal an das Tier wenn er auf See ist. „Ich suche immer das Wasser ab, aber ich denke, das war ein einmal-im-Leben-Ding. Es ist zu blöd, dass ich keine Kamera mit mir führte."

http://www.hfxnews.ca

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