23 | 10 | 2017
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40 Jahre Patterson/Gimlin-Film

AffenmenschlogoAm 20. Oktober 1967, heute vor vierzig Jahren, hielten zwei junge Männer aus Yakima, Washington, in Nordkalifornien Ausschau nach Beweismaterialen für Bigfoot wie z. B. Fußspuren, Fellresten o. ä. Einer von ihnen war Roger Patterson, der Initiator dieser Suche, der einen Dokumentarfilm über die Gegend und einige hier gefundene Sasquatch-Fußspuren drehen wollte und nicht zuletzt auch sich selbst in der Rolle eines Bigfoot-Jägers. Seit langem schon hatte er Interesse an dieser geheimnisvollen Kreatur und kurz zuvor auch ein Buch darüber publiziert. Auf dieser Tour begleitete ihn sein Freund Robert Gimlin, trotz seiner Überzeugung, dass ein solches Wesen wie Bigfoot nicht existiert. Zuvor hatten sie bereits über ihre Maßnahmen diskutiert falls sie tatsächlich einen Bigfoot sehen würden und sich dazu entschieden ihn nur zu filmen und nicht etwa zu töten. Die Freunde ritten entlang des Bachbetts von Bluff Creek, dieselbe Gegend in der ein oder mehrere Sasquatch neun Jahre zuvor massiv Straßenbauarbeiten störten. An einem Punkt von Bluff Creek ritten sie gerade um ein Hindernis herum, als sie plötzlich zu ihrer linken Seite einen sich duckenden Bigfoot neben dem Bachbett sahen. Das Wesen reagierte abrupt auf die Anwesenheit der Männer indem es aufstand und in einem deutlichen Winkel von links nach rechts vor ihnen weglief. Kurz nachdem die Männer die Kreatur gesichtet hatten, bäumte sich Pattersons Pferd auf und fiel hinterrücks auf seinen Reiter, der sich jedoch unverletzt rasch befreite und seine 16mm Filmkamera nahm um den Bigfoot zu filmen. Er rannte dem ohne größere Eile davonlaufenden Sasquatch hinterher, wodurch der spätere Film ziemlich verwackelt und unscharf ist.

Nachdem Patterson die Distanz einigermaßen verringert hatte, stolperte er und fiel auf die Knie während die Kamera weiterlief. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt drehte das Wesen den Kopf mitsamt dem Oberkörper und sah ihn direkt an. Patterson konnte die Kamera ab jetzt ruhig halten, so dass die besten Aufnahmen auch aus diesem Teil des Filmes stammen. Nahe am Ende der Aufzeichnung bewegte er sich nochmals um eine bessere Sicht zu gewährleisten. Zu seinem eigenen Pech lief Patterson kurz danach jedoch das Filmband ab. Der ganze Vorfall dauerte weniger als zwei Minuten, doch Patterson hatte 952 Frames auf Farbfilm gebannt, vom ersten und einzigen Sasquatch, noch dazu ganz offensichtlich einem Weibchen, den er jemals zu Gesicht bekam.
Sein Begleiter Gimlin befand sich während des ganzen Ereignisses auf seinem Pferd und hielt zum Schutz seines Freundes das Gewehr in Anschlag. Nachdem die Kreatur im Wald verschwunden war, vermaßen die beiden die Fußlänge und fertigten Gipsabdrücke der besten Spuren an.

Diese grobe Zusammenfassung beschreibt DEN bekanntesten Filmbeleg für eine mögliche Existenz von Bigfoot, aber noch heute - an seinem vierzigjährigen Jubiläum - ist der Film alles andere als ein echter Beweis und von allen Seiten heftig umstritten.

 

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