19 | 10 | 2017
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Affenmenschen in den Wäldern von Malaysia

{mosimage}Aktuelle Augenzeugenberichte über große, dem Sasquatch ähnliche Affenmenschen im Dschungel von Johor, Malaysia, sorgen derzeit für Aufregung unter Kryptozoologen. Aus den Wäldern von Mersing, Kagang und Kota Tinggi sowie aus den Endau-Rompin- und Tanjung Piai-Nationalparks drangen übereinstimmende Beschreibungen an die Öffentlichkeit.
Hashim Yusoff, der Direktor der "Johor National Parks Corporation", ist für eine Zusammenarbeit mit jedem Fachmann bereit, dem etwas daran liegt, die Existenz der Tiere zu überprüfen. Er räumt ein, dass bislang keine physischen Beweise für die malaiischen "Bigfoots" vorliegen, glaubt aber nicht an eine Täuschung.
Die jüngsten Kontroversen über mutmaßliche Affenmenschen in Malaysia begannen nach einem Erlebnis dreier Arbeiter, die im vergangenen Monat in Kampung Mawai (Kota Tinggi) einen Fischteich anlegten und dabei eine Familie von zwei erwachsenen und einem jungen "Bigfoot" erblickten, die in der Nähe des Kincin-Rivers umherwanderte, möglicherweise auf der Suche nach Fisch. Als die Männer einige Zeit später den Schauplatz ihrer Sichtung untersuchten, entdeckten und fotografierten sie mehrere Fußabdrücke unterschiedlicher Größe, wobei die größte etwa 45 Zentimeter lang war. Die Körperhöhe der beiden älteren Wesen schätzte man auf 2,40 bis 3 Meter, die Behaarung soll braun gewesen sein. Am Sichtungsort wurden einige Haare gefunden, die farblich zutrafen und angeblich nach menschlichem Achselschweiß rochen; was mit der Fellprobe geschehen ist, wird in keiner Quelle erwähnt.
Etwa zur gleichen Zeit berichtete die 48jährige Awang Jaafar aus Kampung Puyut (Kahang), dass ihr Schwager einige drei Meter große Kreaturen im Lenggor-Nationalpark beobachtet haben soll, und ein eingeborenes Mädchen von fünf Jahren, das sechs Tage im selben Gebiet verschwunden war, erzählte nach ihrer Rückkehr von einem riesigen Affen mit großen Armen und schwarzem Fell, den sie im Wald gesehen und vor dem sie sofort die Flucht ergriffen hatte.

Berichte über Affenmenschen in Johor sind kein ganz neues Phänomen. Die Eingeborenen kennen die Wesen unter dem Namen "Hantu Jarang Gigi" (etwa: "Geist mit den spitzen Zähnen") und meinen, dass sie zumeist während des Monsuns und der Erntesaison erscheinen; manchmal sollen sie Früchte aus Obstplantagen stehlen, haben jedoch noch nie jemandem Leid zugefügt. In den 1960er Jahren fand der Forscher Harold Stephens große menschenähnliche Fußabdrücke am Endau-River und veröffentlichte einen Bericht darüber. Durch zahlreiche Sichtungsmeldungen angeregt fand 1995 im Park von Tanjung Piai eine großangelegte Suche nach den Tieren statt, die jedoch zu keinem Ergebnis führte, und 2001 behaupteten mehrere Mitarbeiter des "Forestry Departments" und Camper, sie hätten Affenmenschen im Endau-Rompin-Nationalpark gesehen. Eine dieser Sichtungen fand in Sungai Kincin statt, wo kurz darauf verstreute Fischknochen gefunden wurden, die man als Nahrungsreste einer Bigfootfamilie deutete. Weitere Fälle trugen sich angeblich im Jahr 2004 in Tanjung Piai und vor etwa fünf Monaten in Kahang zu, wo man auch auf Fußspuren stieß.
Abgesehen von derartigen Abdrücken – die in den meisten Fällen übrigens nur vier Zehen erkennen lassen – gibt es also bislang keine greifbaren Hinweise auf die Existenz der malaiischen Bigfoots. Es sind jedoch die bemerkenswert übereinstimmenden Berichte aus weiten Teilen von Johor, die zahlreiche Menschen an die Existenz der Affenwesen glauben lassen. Das "Johor Wildlife Department" plant, eventuell Kamerafallen an ausgewählten Orten zu installieren, nachdem es den bisherigen Augenzeugenberichten und angeblichen Spurenfunden intensiv nachgegangen ist.

New Straits Times (Teil 1)
New Straits Times (Teil 2)
Malaysian National News Agency

 

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