19 | 09 | 2017
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Bigfoot-Kadaver in russischem Museum?

{mosimage}Wie Loren Coleman berichtet, verfügen russische Wissenschaftler womöglich bereits seit einigen hundert Jahren über den Beweis für die Existenz Bigfoots. Während der Radio-Talkshow Coast to Coast AM mit den beiden Kryptozoologen Jeff Meldrum und John Bindernagel in der Nacht vom 21. auf den 22. September 2006 meldete sich ein in der Ukraine lebender Amerikaner per Telefon. Er identifizierte sich als Umweltwissenschaftler, der nach dem Fall der Sowjetunion angeheuert wurde um am Universitätsmuseum St. Petersburg Qualitätsmessungen der Luft vorzunehmen. Im dreigeschossigen Keller des Museums machte er dann 1992 die relevante Entdeckung. Er fand ein Objekt in einem Glasbehälter, dass nach der Beschriftung ein Tier (offensichtlich ein Bigfoot) von einem russischen Außenposten in Nordkalifornien enthielt. Der Außenposten befand sich nahe Mendocino, wo der Hominoid im späten achtzehnten Jahrhundert gefunden wurde. Das untersuchte „bigfootartige" Objekt verfügte über mehrere Schichten Haut, ein Fell und einen 43 Zentimeter langen Fuß bei einer Größe von 2,13 Metern.

Bei der Universität, in dessen Keller dieses Objekt liegt, kann es sich wohl nur um die St. Petersburg State Unversity handeln die 1724 gegründet wurde. Alle anderen Universitäten wurden erst viel später gegründet und beschäftigen sich mit anderen, technischen Fachgebieten. Eine russische Entdeckung eines kalifornischen Bigfoot-Kadavers aus dem 18 bzw. 19. Jahrhundert ist bislang weder in russischen, hominologischen oder kryptozoologischen Korrespondenzen oder Büchern aufgetaucht.

Stimmt diese Geschichte? Zwar befinden sich die seltensten und seltsamsten Dinge in Museumskellern, viele davon noch unbekannt, aber ein kompletter Kadaver einer zoologischen Sensation? Zumindest die russische Anwesenheit in Nordkalifornien ist belegt. Pelzjäger auf der Jagd nach Seeottern (Enhydra lutris) stießen von Alaska entlang der Küste auch bis hierher vor. Speziell um die San Francisco Bucht ließen sie sich nieder, wobei der erste namentlich bekannte Russe 1804 schriftlich belegt wurde. Fort Ross im heutigen Sonoma County war zudem beispielsweise ein bekannter russischer Handelsaußenposten. Solange aber niemand sich im Museumskeller nach diesem Kadaver umsieht, bleibt die Angelegenheit im Dunklen.

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