27 | 06 | 2017
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Geben neue Arten Hoffnung für den Yeti?

affenmenschDie Entdeckung von 350 neuen Arten, davon allein 94 in Nepal, gibt den Thaindian News und dem amerikanischen (Krypto-)Zoologen Loren Coleman Hoffnung, dass rund fünfzig Jahre nach der "mißglückten" Yeti-Expedition durch Sir Edmund Hillary auch der mysteriöse Affe noch gefunden werden könnte.

Rund dreiviertel der Funde in der Himalaya-Region zwischen 1998 und 2008 waren laut WWF Pflanzen, doch auch 16 Amphibien, 16 Reptilien, 14 Fische, 2 Vögel, 2 Säuger und 60 Wirbellose waren darunter. Der Hauptteil dieser Entdeckungen wurde bereits in wissenschaftlichen Journalen beschrieben. Einer der beachtetsten Funde war das Putao-Muntjac (Muntiacus putaoensis), mit einer Körperhohe von nur 60 bis 80 Zentimetern und einem Gewicht von 11 Kilogramm einer der winzigsten Kleinhirsche. Daneben fand man auch ein mittels seiner Häute zwischen den Zehen durch die Luft gleitenden Frosch (Rhacophorus suffry), eine Giftschlange und den ersten Skorpion der Region (Heterometrus nepalensis).

"Mit dem WWF, der sagt dass noch viele neue Entdeckungen darauf warten gemacht zu werden, gibt es Hoffung für den Yeti, für den eine Horde an Expeditionen gestartet wurden seit 1953 als Hillary und Tenzing Norgay über große Fußspuren im Schnee berichteten die dem mysteriösen Yeti zugeschrieben wurden. Obwohl Hillary's Yeti-Expedition als Fehlschlag gewertet wurde nachdem die Haut und der Skalp mit denen er als Trophäen zurückkam als Bärenhaut und Ziegenschädel identifiziert wurden hat es Entdecker nicht abgeschreckt."

Den "Yeti" wie ihn jeder kennt, gibt es übrigens nicht. Vielmehr sind es zwei bis drei verschiedenen Hominoiden, die alle aus Unkenntnis unter diesem Begriff zusammengefaßt wurden und werden:

"Meh-teh"

Der Körper ist gedrungen, affenähnlich im Aussehen mit einem deutlich menschenähnlichen Ausdruck. Das Fell ist kurz, rötlich-braun bis schwarz und manchmal sogar mit einem weißen Fleck auf der Brust. Das Haupthaar reicht bis zu den Schultern. Die Zähne sind groß, jedoch keine wirklichen Fangzähne. Die Kopfform ist konisch wie bei Gorillas. Die Arme reichen bis zu den Knien, die Schultern sind stark und breit.

"Dzu-teh"

Der Dzu-teh ist sehr groß (1,80 Meter bis 2,70 Meter) und massig gebaut. Sein Fell ist zottelig und rötlich, schwarz oder dunkelgrau. Es läuft im Regelfall auf allen Vieren, kann sich jedoch auch auf zwei Beinen fortbewegen. Das Tier hinterlässt menschenähnliche Fußabdrücke mit Klauen an den Zehen, so dass angenommen wird es handelt sich um einen Bär. Es lebt in Zentralasien und ernährt sich den Berichten nach auch von Yaks und Rindern. Seine bevorzugter Lebensraum ist nach Angaben der Sherpas zwischen 4000 und 4500 Metern. Reinhold Messner hat sich intensiv mit diesem Tier auseinandergesetzt (wenn er auch wie die meisten alle Yeti-Berichte hier einordnet).

"Teh-Ima"

Der zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter große, mit dichten rötlich-grauem Fell und gebeugten Schultern recht zierliche Teh-Ima (oder auch Teh-Lma) ist der dritte im Bunde. Er lebt unterhalb der Schneegrenze in den Wäldern von Ostnepal, Bhutan, Südost-Tibet und Indien. Die Schneemensch-Expedition von 1958 unter Führung von Tom Slick brachte Hinweise auf diese Tierart.

Diese drei sind durch verschiedenen Autoren, darunter u. a. Bernard Heuvelmans, ausgesucht worden, weil die Beschreibungen in wesentlichen Punkten kontinuierlich waren. Durch die Tatsache, dass die Regionen Zentralasiens sehr groß und kulturell auch sehr reichhaltig sind, ist es aber nahezu unmöglich exakt auszumachen wie viele „Yetis“ es tatsächlich geben mag und somit mag man auch auf fünf kommen. Insbesondere die unterschiedliche Namensgebung bereitet hier große Probleme. Dass es noch weitere Aufteilungen gibt, ist deswegen nicht weiter verwunderlich.

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