27 | 06 | 2017
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Mehr zu den malaiischen Affenmenschen

{mosimage}Menschenähnlich, jedoch am ganzen Körper und im Gesicht mit einem dunkelroten bis schwarzen Haarkleid versehen und aufrecht stehend bis zu vier Meter hoch – so lautet die Beschreibung der rätselhaften Affenmenschen, die mehrere Dorfbewohner aus Kahang, Malaysia, im Regenwald gesehen haben wollen.
Es geschah vor vier Monaten, als der einheimische Amir Md Ali im Dschungel von Gunung Panti nach Fröschen suchte, um sie zu verkaufen, und dabei auf einer Lichtung auf einen "Bigfoot" stieß.
"Plötzlich sah ich diese große Kreatur in etwa 30 Metern Entfernung. Ich bekam es mit der Angst zu tun, als sie mich anstarrte." Amir wagte für 15 Minuten keine Bewegung. Als das Wesen nicht aufhörte, ihn zu beobachten und überdies keine Anstalten machte, sich zu entfernen, ergriff er schlussendlich die Flucht. "Ich blickte nicht zurück und rannte so lange, bis ich zurück im Dorf war." Er zeigte den Sichtungsort später einer 50köpfigen Expeditionstruppe, die unter der Leitung des Direktors des Johor-Nationalparks Informationen über die Tiere sammelte.
Ein anderer Dorfbewohner, der 21jährige Herman Deraman, hatte ein noch näheres Erlebnis mit einem mutmaßlichen Bigfoot.
"Nach einem langen Tag, an dem ich Bambus gesammelt hatte, verbrachte ich die Nacht in einer hölzernen Hütte auf Stelzen. Plötzlich wurde die Hütte kräftig durchgeschüttelt, und kurz danach hörte ich ein lautes Brüllen, das wie der Schrei eines wilden Tieres klang." Der Zwischenfall hielt Herman die ganze restliche Nacht wach. Am nächsten Tag begegnete er der Kreatur ein zweites Mal: "Ich sah einen Baum wackeln und bemerkte nach einer Weile, dass dort ein riesiges Geschöpf am Boden saß und sich daran rieb. Glücklicherweise sah es mich nicht, denn es wand mir den Rücken zu."

Die bisherigen Hinweise auf die Existenz eines unbekannten Hominiden in Malaysia haben mittlerweile sogar die Regierung des Landes Maßnahmen ergreifen lassen, um die Geschichten zu überprüfen. Skeptiker kontern mit dem Argument, einige der Sichtungen ließen sich durch den Malaienbären (Helarctos malayanus) erklären, der sich gelegentlich auf die Hinterbeine aufrichtet – fraglich, denn mit nur maximal 1,50 Metern Größe handelt es sich hier um die kleinste Bärenart der Welt, deren Fußabdrücke zudem nicht im Entferntesten den verzeichneten 40 bis 50 Zentimetern der dokumentierten "Bigfootspuren" nahekommen.

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