23 | 05 | 2017
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Spuren und Haare des Orang-Pendek: "Extreme Expeditions" fasst Analyseergebnisse zusammen

{mosimage}In den Jahren 2001 und 2004 entdeckte das Team um Debbie Martyr ("Extreme Expeditions") im Regenwald West-Karincis (Sumatra) Spuren und Haare, die dem Orang-Pendek zugeschrieben werden. Die Funde wurden von Experten untersucht und mit großer Sicherheit einem unbekannten Menschenaffen zugeordnet. Auf der Webseite der "Extreme Expeditions" wurde nun eine Zusammenfassung der Analyseergebnisse veröffentlicht.



 


Fußabdrücke

Die Fotos und Gipsabdrücke der gefundenen Fußspuren wurden von Dr. David Chivers untersucht, einem Primatenexperten, der selbst einige Zeit im Tropenwald Sumatras verbrachte. Der wichtigste Teil seiner Arbeit war der Vergleich mit Spuren anderer, bereits bekannter Affenarten, vor allem jenen, die in West-Karinci sowie der Umgebung heimisch sind. Er konnte bestätigen, dass die Fußabdrücke von einem Affen stammen und auf einzigartige Weise Merkmale von Gibbon, Orang-Utan, Schimpanse und Mensch in sich vereinen. Die Spuren lassen sich keiner bekannten Primatenspezies zuordnen und gehen laut Dr. Chivers mit größter Wahrscheinlichkeit auf einen Menschenaffen zurück, der der Wissenschaft noch unbekannt ist.  

Haare
 
Die entdeckten Haarproben wurden von Dr. Hans Brunner analysiert, einem weltbekannten Experten für Haaruntersuchungen. Derartige Analysen benötigen sehr viel Zeit, da sie extrem genau und umfassend durchgeführt werden müssen. Auch Brunners größte Mühe bestand darin, das gefundene Material mit anderen Säugetieren aus aller Welt zu vergleichen. Nach 18 Monaten Arbeit war er sich schließlich sicher, dass er es mit einer unbekannten Spezies zu tun hatte.

Die erste Haarprobe des vermeintlichen Orang-Pendeks wurde am 15. September 2001 im Kerinci-Nationalpark entdeckt, in einer Höhe von etwa 2000 bis 2100 Metern ü.d.M. Ganz in der Nähe eines eventuellen Fußabdrucks des rätselhaften Primaten fand das Forschungsteam bei einem Waldweg ein einzelnes, dunkelbraunes Haar von 64 mm Länge.
Zum Fund der zweiten Probe kam es vier Tage später, ebenfalls an einem Buschpfad. Wieder handelte es sich um ein einzelnes Haar, 52 mm lang, diesmal von einer deutlich helleren, orangebraunen Farbe. Auch diese Entdeckung fand in der Nähe einer unidentifizierten Fußspur statt, von der ein Gipsabdruck angefertigt und dem "Department of Primatology" der Cambridge University zur Untersuchung überlassen wurde. Sie konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit einer unbekannten Primatenspezies zugeordnet werden.

Unter dem Mikroskop betrachtet lassen die Haare jeder einzelnen Tierart ganz bestimmte, spezifische Merkmale erkennen. Bei den unidentifizierten Haaren aus Sumatra kamen deutliche Unterschiede zu sämtlichen anderen Vergleichsproben zutage.
Dr. Brunner bestimmte die exakte Länge und Dicke der Haare, untersuchte die genaue Färbung und die Farbpigmente, das Profil, den Querschnitt, den Typ der Markzellen (Medulla) und die Anordnung der Oberflächenschuppen (Cuticula). Er entdeckte ein kennzeichnendes Markzellen-Muster in der mittleren Region des Schaftes, das sich wesentlich von dem sämtlicher Vergleichsproben unterschied. Eine bekannte Art wird daher ausgeschlossen.

Sämtliche Untersuchungsergebnisse weisen sehr deutlich auf die Existenz eines großen Primaten im Regenwald Sumatras hin, der bis heute nicht wissenschaftlich beschrieben worden ist.

Die folgende Tabelle stellt die verschiedenen Vergleichsproben nebeneinander, die Dr. Hans Brunner im Laufe seiner Analysen verglichen hat.

 

 SpeziesLänge des Haares (Millimeter)  Dicke des Haares (Mikrometer)
 Schimpanse (Pan troglodytes) 70 176
 Haubenlangur (Trachypithecus auratus) 60 95
 Gorilla (Gorilla gorilla) 70 142
 Mensch (Homo sapiens) xx 110
 Orang-Utan (Pongo pygmaeus)
 100+ 137
 Schweinsaffe (Macaca nemestrina)
 65 96
 Maronenlangur (Presbytis rubiconda)
 40 78
 Java-Nashorn (Rhinocerus sondaicus)
 25 129
 Siamang-Gibbon (Hylobates syndactylus)
 100 85
 Malaienbär (Helarctos malayanus)
 30 93
 Schabrackentapir (Tapirus indicus)
 15 130
 Schopfgibbon (Hylobates concolor)
 60 76
 Unbekannte Spezies
 64 122

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