24 | 05 | 2017
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Chancen für Marozi sinken

Kryptozoologie-NewslogoSeit dem Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es keine Berichte über Sichtungen von gefleckten Löwen aus Kenia, sieht man von Fotografien eines jungen Löwen mit markanter Fleckung aus dem Jahr 1969/70 ab. Wenn es sich bei den Marozi (siehe unseren gleichnamigen Artikel) tatsächlich um eine genetische Variante handelte könnte dies bedeuten, dass dieses Merkmal nicht weiter in der Löwenpopulation von Kenia existiert. Und die Chancen doch nochmals einem solchen Löwen zu begegnen sinken weiter. In den nächsten zwanzig Jahren könnte das Land bei der momentanen Rate alle seine Löwen verloren haben, wenn nicht geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Die Löwenpopulation fiel durchschnittlich um 100 pro Jahr über die letzten sieben Jahre durch eine Kombination an Faktoren. Hauptsächlich Mensch-Tier-Konflikte, Zerstörung des Habitats, Klimaveränderung, Krankheiten und Zunahme an menschlicher Population. Von geschätzten 2749 Individuen im Jahr 2002 waren es 2004 geschätzte 2280 Löwen und dieses Jahr könnten es möglicherweise nur noch 2000 sein. Um diesen Trend zu untersuchen bzw. umzukehren hat der Kenianische Wildlife Service Beobachtungen der Population, Öffentlichkeitsarbeit und eine nationale Löwenschutz- und management-Strategie unternommen. Kein Wunder, sind Löwen doch eine der Attraktionen die die Besucher in das stark von Tourismus abhängige Kenia führen.

Name des Nationalparks/Reservats: Anzahl der Löwen

  • Masai Mara, Nairobi u. Kajiado: 825
  • Tsavo Conservation Area: 675
  • Laikipia: 230
  • Isiolo/Samburu Complex: 100
  • Northern Kenya: 100
  • Meru Conservation Area: 40
  • Aberdare: geschätzte 30

Zusammen: 2000

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