24 | 04 | 2017
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Fremdsprachige Werke - CFZ sucht Übersetzer

Kryptozoologie-NewslogoRichard Freeman, Gast-Blogger und Mitglied beim CFZ, weist auf eine Problematik hin die man tatsächlich für bedauerlich halten kann. Der Aufhänger hierfür ist Marie-Jeanne Koffmann. Wer aber ist Namen Marie-Jeanne Koffmann? Frau Koffmann ist eine französisch-russische Hominologin. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts zog sie als ausgebildete Chirurgin in die Sowjetunion und arbeitete dort in mehreren Hospitälern während des zweiten Weltkriegs. Ironischerweise wurde sie später als französische Spionin betrachtet weshalb sie dann nur in einem russischen Laborcamp arbeiten konnte. 1958 begleitete sie die erste offiielle Expedition auf der Suche nach unbekannten Hominiden womit ihre lebenslange Passion für diese Wesen begann. Dies brachte ihr nicht nur einen legendären Status in dieser Hinsicht ein, sondern auch den Beinamen "The Abominable Dr. Koffmann". Seit ihrem Ruhestand 1975 widmete sie sich umso mehr der Hominologie und wurde 1987 schließlich zur ersten Präsidentin der Russian Society of Cryptozoology gewählt. Nach dem Kollaps der Sowjetunion zog sie 1990 zurück nach Frankreich. Koffmann ist eine von 17 auf Lebenszeit ernannten Ehrenmitglieder der International Society of Cryptozoology (ISC) und die "grande dame of the Caucasus Almas".

Soviel ganz kurz zur Person Marie-Jeanne Koffmann. In all diesen Jahren veröffentlichte sie massenweise Bücher und Artikel. Die Frage, die sich Freeman nun stellt ist, wer sich später noch an ihr Werk erinnern wird wenn sie einmal stirbt? Und darin liegt das angesprochene Problem. Massen an Informationen sind der Allgemeinheit versperrt, da sie nie übersetzt wurden. Nicht nur Bücher von Frau Koffmann, Boris Porshnev u. a. sondern auch die weiteren "Basiswerke" zum Beispiel von Bernard Heuvelmans, dessen Bücher nur in französischer Sprache erhältlich sind. Zudem sind die wenigen übersetzten englischen Bücher und solche die hier neu aufgelegt wurden nur zu überhöhten Preisen erhältlich.

Auf der anderen Seite kostet es natürlich viel Geld professionelle Übersetzungen anfertigen zu lassen. Richard Freeman schlägt daher vor bzw. bittet darum, dass sich Leute mit entsprechenden Sprachkenntnissen zu einem Netzwerk zusammenfinden die diese Werke übersetzen um eine freie Verbreitung der Information von Land zu Land zu ermöglichen. Der CZF-Verlag wäre interessiert diese Werke zu publizieren - wenn man nur Übersetzungen erhalten könnte.

Ob Freeman auch bedacht hat, dass die Publikationsrechte am Werk natürlich benötigt werden und diese durchaus auch eine Stange Geld kosten könnten? Sofern sie überhaupt derzeit zur Verfügung stehen - man denke da an die Vermarktungsrechte z. B. der neuen (mittlerweile wieder eingestellten) Heuvelmans-Bücher die ggf. noch bei Oeil du Sphinx liegen?

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