21 | 08 | 2017
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Gbahali und Kumbway aus Liberia

Thylacinus-NewslogoDer im westafrikanischen Staat Liberia als Entwicklungshelfer arbeitende Amerikaner John-Mark Sheppard (25), berichtete gegenüber dem kryptozoologischen Blog Cryptomundo über zwei potentiell unbekannte Kryptide:

Gbahali

Im nordwestlichen Teil des Landes berichteten mehrere Augenzeugen Sheppard über ein großes amphibisch lebendes Reptil, das sie „gbahali“ nennen. Das Tier wird von den Einheimischen ähnlich einem Krokodil oder Waran beschrieben, ist aber mit 7,62 bis 9,14 Metern weitaus größer als diese. Der gepanzerte Rücken weist drei hervorgehobene „Kammreihen“ auf, die Beine sind angewinkelt wie bei Krokodilen, der Schwanz ist kräftig und die kurze Schnauze enthält viele große Zähne. Das gbahali ist ein Lauerjäger, der seine Beute unter Wasser zieht um es zu ertränken und sie erst dann an Land zu vertilgen.
Sheppard berichtet auch über den Besuch in einem abgelegenen Fischerdorf im liberianischen Dschungel. Die Fischer dort jagen das gefürchtete Tier mit Netzen und Gewehren wegen seines Fleisches, dass sie dann auf dem Markt verkaufen. So besaßen sie auch einst einen Schädel, der jedoch bei einem von Rebellen gelegten Feuer zerstört wurde. Der Fluss in dem diese Kreaturen angeblich leben ist sehr abgelegen, mitten in einem großen, unbewohnten Dschungelgebiet. Während der Regensaison sind laut den Angaben der Fischer sehr viele gbahali zu sehen, wenn sie auf der Suche nach Nahrung flussaufwärts wandern. So wurde erst noch im November 2007 an besagten Fluss nahe dem Dorf Gelema jemand durch ein großes unbekanntes Tier attackiert und getötet. Die Polizei fand nur noch den Kopf und einige wenige Körperteile am Flussufer. Im Dorf Gelema selbst, wurde das gemeinsam genutzte Bürgerhaus nach anhand der Länge eines vor Jahren getöteten gbahali erbaut.

Der Amerikaner legte den Bewohnern des Fischerdorfes schließlich das Bild eines prähistorischen Postosuchus vor, woraufhin alle darin übereinstimmten so sehe der Kopf und der Körper des gbahali aus - obwohl die Beine jedoch abgewinkelt wie bei einem Krokodil seien.

Kumbway


Das Kumbway lebt in den sumpfigen Waldgebieten des Vahun Distrikts, Lofa County. Der dort lebende Onkel von Sheppards Mitarbeiter Samuel Carmo, tötete angeblich 1988 nahe dem Dorf Segemah an der Grenze zu Sierra Leone eines dieser Tiere. Er verfolgte es bereits seit mehreren Tage, als er ihm schließlich eines Morgens begegnete. Als es ihn sah, duckte es sich ins Gras so dass nur noch der gepanzerte Rücken zu sehen war. Dann bäumte es sich auf den Hinterbeinen auf um ihn zu attackieren. Glücklicherweise gelang es ihm in diesem Augenblick in das ungepanzerte Maul zu schießen woraufhin das Tier augenblicklich tot zusammenbrach. Er rannte zurück in sein Dorf und brachte drei Männer mit die ihm helfen sollten den Kadaver heimzutragen. Beim Anblick des Tiers bemerkte ein alter Einwohner, dass diese Kreaturen in der Vergangenheit häufiger waren, aber in den letzten Jahren sehr selten wurden. Ungeachtet dessen, schlachteten sie ihre Beute und verzehrten es. 

Carmo, der beim Festessen dabei war, schätzt das Tier auf eine Länge zwischen 4,57 und 6 Metern. Das auffälligste Merkmal sind sicherlich die panzerartigen Platten auf dem Rücken mit einem deutlichen braun-schwarzen Muster. Auch beim Kumbway verlaufen entlang des Rückens bis zum Schwanzende „Stacheln“. Im Gegensatz zum schwer gepanzerten Rücken ist die Unterseite weich und mit weißlichen, über 3,81 Zentimeter langen Haaren. Diese Haare trägt es auch auf der Schnauze. Die Zähne sind sehr groß (in etwa die Größe eines menschlichen Daumens). Die Kreatur hat kräftige Hinterbeine und ist ebenfalls ein Lauerjäger, der sich unter anderem auch von kleinen Waldantilopen ernährt. Die Beine sind im Gegensatz zu Krokodilen vertikal und gerade unter dem Körper ausgerichtet. Das Kumbway hat dicke, kräftige Klauen, was ihm erlaubt große Löcher zu graben in die es nach Ansicht von Sheppard wahrscheinlich seine Eier legt.
John-Mark Sheppard geht von einem Reptil aus, die Haare deuten für Loren Coleman von Cryptomundo.com jedoch eher auf ein Säugetier hin, evtl. ein Schuppentier (Pholidota).

http://www.cryptomundo.com/cryptozoo-news/gbahali/
http://www.cryptomundo.com/cryptozoo-news/kumbway/
http://www.cryptomundo.com/cryptozoo-news/j-m-sheppard/

Es bleibt hier definitiv abzuwarten, ob mehr Daten zur Veröffentlichung kommen um überhaupt eine nähere Gewichtung dieser Berichte vorzunehmen (und so z. B. zu beurteilen ob es ein Hoax ist, eine Verwechslung mit einem bekannten Tier oder ein echter Kryptid). Die Methoden jedenfalls sollten um überhaupt ernst zu nehmend und verwertbar zu sein weniger suggestiv erfolgen (Vorlage eines!! Bildes und das noch von einer seit Jahrmillionen ausgestorbenen Spezies).

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