29 | 05 | 2017
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Kontroverse um Elfenbeinspecht geht weiter

Ein Foto, mehr will Allan Mueller, Avian Conservation Project Manager für die Nature Conservancy in Arkansas nicht. Ein Foto des Elfenbeinspechts, dessen Wiederentdeckung im sumpfigen Gebiet Bayou DeView nahe Memphis Forscher vor gut drei Jahren verkündeten. Seitdem jedoch gibt es Debatten über die tatsächliche Existenz des Vogels - und über das Geld das die Suche nach ihm verschlingt. Allein im östlichen Arkansas gab die Regierung mehr als $5 Millionen für die Suche und damit zusammenhängenden Naturschutzprojekten aus. Der U.S. Fish and Wildlife Service stellte erst kürzlich einen $ 27 Millionen umfassenden Plan vor um das Überleben des Elfenbeinspechts zu sichern. Zur selben Zeit hat die Sorge um den Vogel ein wichtiges Bewässerungsprojekt aufgeschoben, was weitere $54 Millionen an Kosten veursachte.

Automatische Kameras, Helikopter, Sensoren und tausende Arbeitsstunden von Freiwilligen und Experten haben keine weiteren Hinweise auf den Elfenbeinspecht gegeben. Obwohl weiterhin viele Offizielle fest von seiner Existenz und den vorgelegten Beweisen überzeugt sind, mehren sich die Stimmen der Skeptiker die die Suche nach dem Elfenbeinspecht mittlerweile mit der Suche nach Bigfoot vergleichen. „Das ist ein großer Vogel. Sie haben keine Feder gefunden, sie haben keinen Haufen Kot gefunden.“ so Dennis Carman, Chefingenieur und Direktor des White River Irrigation District dem immense Kosten durch die Verzögerung des Grand Prairie-Bewässerungsprojekt entstanden sind. Das Projekt soll Wasser vom White-River zu den Reisfeldern der Grand Prairie in Ost-Arkansas pumpen, doch ein Gerichtsbeschluss zu Gunsten der Elfenbeinspechtsuche verhindert den weiteren Bau der Pipelines. Doch nicht nur Behördenvertreter haben Zweifel hinsichtlich des Elfenbeinspechts in Arkansas. Auch einige bekannte Ornithologen vermuten, dass die Sichtungen, Aufnahmen und Videos nicht auf den legendären Specht, sondern auf seinen ähnlich aussehenden Verwandten Helmspecht. „Ich denke, es wäre eine Art Wunder wenn er dort ist.“ meint Jerome Jackson, Professor für Ökologie an der Florida Gulf Coast University und Autor des Buches „In Search of the Ivory-Billed Woodpecker“. „Ich denke, dass jede wettende Person sagen muss, dass er wahrscheinlich ausgestorben ist.“ Die Debatte um die Existenz des Vogels wurde enorm angeheizt als der U.S. Fish and Wildlife Service seinen Plan vorstellte, den die NBC Nightly News umgehend in Frage stellten. Millionen von Dollar für einen Vogel, dessen Existenz nicht bestätigt ist. Nach Ansicht von Jackson war die Verkündung der Wiederentdeckung nicht nur unbegründet, sondern hat die Wichtigkeit des Habitaterhalts anderer Vögel verdunkelt. „Wir sprechen auch über Millionen von Dollar öffentlicher Gelder, die ausgegeben wurden basierend auf nicht wirklich guten wissenschaftlichen Beweisen.

 

Im Gegensatz dazu stehen die Meinungen anderer Forscher und Behörden u. a. auch die von Allan Mueller, der vor Ort auf der Suche nach dem Elfenbeinspecht ist. „Wir haben Audio-Aufnahmen, wir haben das Vier-Sekunden-Video und, davon abhängig wie man sie bewertet, eine ganze Anzahl an Beobachtungen. Das ist das erste Mal das wir mehrere Sichtungen im selben Ort haben zur selben Zeit.“ Forscher berichten zudem, Zeichen für die Anwesenheit des Vogels gesehen zu haben wie z. B. Spuren an toten Bäumen die der Specht auf der Suche nach Insekten besuchte. Jay Harrod, Sprecher der Nature Conservancy merkt zudem an, dass Experten glauben das wir es mit mehr als einem Specht zu tun haben. „Unsere Chancen den letzten auf der Erde zu sehen sind niedriger als die letzten einer kleinen Population zu sehen.“ Auch Jeff Fleming, Sprecher des U.S Fish and Wildlife Service glaubt an den Wert der Suchbemühungen. „Wir glauben an die Beweise, die Sichtungen, auch wenn sie nicht genug sind um als Bestätigung bezeichnet zu werden, sind sie sicherlich verlockend genug das die Suchaktivitäten weitergehen sollten. Sicherlich gib es einige Unstimmigkeiten in der Welt der Vogelexperten. Ich denke das ist gesund - wir kommen damit klar.“ Kritiker des $27 Millionen-Plans weist Fleming zurück, denn das Geld würde nicht ausgegeben solange die Existenz des Elfenbeinspechts nicht bestätigt sei. Verschwendet für einen Vogel sei es zudem sowieso nicht. „Dasselbe Habitat, das gut für die Spechte ist, ist gut für Bären, Wasservögel und all die anderen Arten die die Wälder nutzen,“ so Scott Simon, Direktor der Arkansas Nature Conservancy.

 

 

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