21 | 08 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 11

Umschau-LogoLoren Coleman klagt in einem seiner heutigen Beiträge über das Leid, dass man als weithin bekannter Kryptozoologe hat. Mit dem Hinweis auf einen Medienbericht, wonach Mönche in einem russischen Kloster an den Ufern des Flusses Don "Satan" (der geneigte Leser mit Allgemeinbildung wird ihn kennen, der Typ mit der roten Haut, den Hufen und Hörnern und dem Schwanz mit pfeilförmigem Ende) gefangen haben und ihn nun festhalten bis weitere Hilfe eintrifft, bat man unseren amerikanischen Kollegen sich doch bitte dieser Geschichte anzunehmen. Man habe diesen Bericht gelesen und sofort gedacht, dies wäre doch ein Job für Kryptozoologen. Die Mönche bräuchten dringend Hilfe, Coleman oder einer seiner Kollegen möge doch bitte schnell helfen. Ob dies nun eine Scherz-Email war oder nicht, ist es ein guter Anlass um nochmals einen Absatz unserer Einführung in die Kryptozoologie aufzugreifen:

Phänomene, Mysterien u. ä. sind populäre Themen, was für die Kryptozoologie bedauerlicherweise ein Image-Problem hervorgerufen hat. Vielfach wird in den Medien, im Internet oder im allgemeinen Gedankengut die Kryptozoologie mit diesen Themen in Verbindung gesetzt und der Eindruck hervorgebracht, es handle sich um unirdische oder paranormale Zoologie. Kryptozoologie ist jedoch keineswegs eine „arkane oder okkulte Zoologie“ wie bereits Heuvelmans feststellte. Folkloristische Entitäten wie Geister, Vampire, Werwölfe usw. sind keinesfalls kryptozoologisch, sondern basieren (wissenschaftlich gesehen) auf menschlichen Psychosen und Krankheiten. Theorien über paranormale Eigenschaften oder Erklärungen die (vor allem in den Jahren zwischen 1970 und 1980) für einige Kryptide aufgestellt wurden, basieren in der Regel nur auf unzulänglichen Kenntnissen und Datenanalysen beziehungsweise -sammlungen. Die Kryptozoologie ist im Rahmen der anerkannten Natur- und Geisteswissenschaften einzig und allein auf der Suche nach möglicherweise existierenden Tieren!

Aber natürlich gibt es auch noch andere, etwas ernsthaftere Themen. Randall Floyd lässt die Geschichte von Altamaha nochmals Revue passieren, Tabitka berichtet über die angeblichen Monster in den Seen Lake Edward und Lake Massawippi, Media-Newswire lässt David Martin-Jones zu Wort kommen über das Verhältnis zwischen Nessie, Nessie-Filmen und dem schottischen Tourismus, Dale Drinnion hat einige weitere Anmerkungen zum Mapinguari, Richard Muirhead beschäftigt sich mit schwedischen "Drachen", Autumn beschäftigt sich im neuesten von bislang zwölf Teilen über Bigfoot mit dem "San Antonio bigfoot sighting and 911 call", Joshua Blu Buhs und Greg Sellnow lassen auch kein gutes Haar am Minnesota-Bigfoot und dem Medienhype darum. Und weil es so schön war, nochmals ein Bericht über den gefäääääährlichen Panther in Polen aus der Kryptozoologie-Umschau 3...

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