14 | 08 | 2018
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Kryptozoologie-Umschau 12

Umschau-LogoDer Anden- oder Hagenbecks Wolf (Dasycyon hagenbecki) ist ein aus den Anden berichteter unidentifizierter wolfähnlicher Canide. 1927 erhielt Lorenz Hagenbeck ein Fell von einem Händler in Buenos Aires, der ihm erzählte es käme aus den Anden. Dr. Ingo Krumbiegel untersuchte das Fell 1940 in Deutschland und erklärte es gehöre zu einer neuen und noch unbeschriebenen Art aus dem Hochgebirge der Anden.

Nachdem er 1947 erfuhr, dass als Hagenbeck das Fell gekauft hatte es drei weitere und gleiche wie dieses gab, verglich Krumbiegel es mit einem 31 Zentimeter langen Schädel den er rund zehn Jahre zuvor entdeckt und der zu einem omnivoren Caniden gehörte. Die Größe schloß aus, dass er zu einem Mähnenwolf gehörte, denn Mähnenwolfschädel sind kleiner (rund 24 cm). Er publizierte eine Beschreibung des Tieres und gab im seinen wissenschaftlichen Namen.

1960 entdeckten Wissenschaftler, dass das Fell zu einem domestizierten Hund (vermutlich einem Schäferhund) gehörte und nicht zu einem wilden Hund aus den Anden. Ein 2000 erfolgter Versuch einer DNS-Analyse der Fell reste am Münchner Zoologischen Museum blieb unbefriedigend denn es war kontaminiert mit menschlicher, hündischer, wölfischer und schweinischer DNS. Das Fell wurde ebenso chemisch behandelt (Eberhart, 2002). Der Schädel wurde vermutlich 1945 während des zweiten Weltkrieges verloren und konnte nicht als Hoax geprüft werden.

Soweit die verkürzte Historie des Andenwolfs, übersetzt aus der englischen Wikipedia (Andean Wolf. (2009, December 7). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 16:11, December 19, 2009, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Andean_Wolf&oldid=330322683). Andre Whittall stellt in einem seiner neuesten Artikel die mythische Kreatur namens Punalka (auch Punalca; von alka = Körper, und pun = Nacht; also in etwa: "Körper der Nacht") beziehungsweise den "Punalka-Hund" in Verbindung mit Hagenbecks Wolf. Allerdings gibt es hierfür noch weniger greifbare Anhaltspunkte als für die tatsächliche Existenz der Art Dasycyon hagenbecki. Mehr zum Andenwolf auch in unserem Forum im Thread: Andenwolf-Kryptid oder Culpeo?

Steven Streufert teilt mit seinen Lesern Teil 2 seines Interviews und Diskussion mit dem dem umstrittenen Bigfoot-Forscher M.K. Davis, Loren Coleman wärmt zur weiteren Diskussion nochmals die Frage auf ob Bigfoot Zöpfe flechtet, Dale Drinnion beschäftigt sich mit kryptiden Leguanen und Tabitca zeigt, dass auch eine glücklose Suche nach Kryptiden noch einen Erfolg erbringen kann.

Cryptomundo-Newsfeed
  • "The Legend of Boggy Creek" chronicles the based-on-real-life encounters between Fouke-area residents and the Fouke Monster—a shaggy, Bigfoot-esque creature said to roam the nearby woods and swampy waterways.

  • Relatively few people, in or out of the field of science, believe in Bigfoot. A purported Bigfoot sighting would likely be met with the same level of credulity as a discovery of Casper, Elvis, Tupac, or Santa Claus. With only...

  • So if history shows that science can potentially benefit from examining cryptozoological findings, why is that so many scientists are still adamantly against the practice?

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