14 | 08 | 2018
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Kryptozoologie-Umschau 19

Umschau-LogoIn der Kryptozoologie-Umschau Nr. 16 vom 27. Dezember 2009 warfen wir einen kurzen Blick auf die Sichtung eines Meeresungeheuers von Georg-Günther Freiherr von Forstner, damals Kapitänleutnant des Unterseeboots "U 28", was auch zu einer Diskussion im hiesigen Forum führte. Glen Vaudrey fand kurz darauf in Bernard Heuvelmans Buch "In the Wake of the Sea-Serpents" einen weiteren deutschen U-Bootfahrer der von einer gleichartigen Sichtung berichtete. Laut Heuvelmans gab der U-Bootkommandant Werner Löwisch, kurz nachdem Von Forstners Artikel in der Deutschen Allgemeine Zeitung vom 19.12.1933 erschien, am 28.07.1918 gegenüber der Zeitung Bremer Nachrichten an, zusammen mit einem weiteren Mitglied der Mannschaft der U 109 in der Nordsee ein Tier mit langem Kopf, Zähnen wie ein Krokodil und Beinen mit klar erkennbaren Füßen gesichtet zu haben. Vaudrey fiel hierbei auf, dass das genannte U-Boot aber bereits am 26. Januar oder 04.07.1918 sank. Die Lösung des Rätsels war nicht weiter schwierig, denn bereits in der Bibliografie Heuvelmans findet sich die Angabe: Löwisch, Werner: [U 108 SS, 1918] (Bremer Nachrichten, Bremen, 29 December 1933). Von Forstner selbst erhielt als Reaktion auf seine Veröffentlichung einen Brief von Werner Löwisch, der ihm seine eigene Sichtung schilderte und die er in seinem Buch "Begegnungen mit Seeungeheuern" wiedergibt: "Ein Tier von derselben Form und Gestalt, wie Sie es beschreiben, sah ich als 1. Wachoffizier auf S. M. Unterseeboot "U 108" am 28. Juli 1918 [...]". Damit ist klar, dass es sich tatsächlich um die U 108 handelte, die nach Kriegsende an Frankreich übergeben wurde und dort als "Léon Mignot" bis zum 24.07.1935 weiter ihren Dienst versah. Ein simpler Fehler im Haupttext von Heuvelmans also, der aber zeigt das man nicht alles für gegeben hinnehmen darf. Denn interessanterweise findet sich die U 109 so leider auch in Büchern jüngeren Datums...

Seemonster sind ansonsten auch Thema bei Richard Muirhead und Dale Drinnion, Javier Ortega blick auf die Sylvanic-Bigfoot-Geschichte zurück und Scott Sigler listet einige Chupacabra-Horrorfilme auf.

Cryptomundo-Newsfeed
  • "The Legend of Boggy Creek" chronicles the based-on-real-life encounters between Fouke-area residents and the Fouke Monster—a shaggy, Bigfoot-esque creature said to roam the nearby woods and swampy waterways.

  • Relatively few people, in or out of the field of science, believe in Bigfoot. A purported Bigfoot sighting would likely be met with the same level of credulity as a discovery of Casper, Elvis, Tupac, or Santa Claus. With only...

  • So if history shows that science can potentially benefit from examining cryptozoological findings, why is that so many scientists are still adamantly against the practice?

  • Anthropologist Grover Krantz, who died in 2002, is remembered as the academic who devoted himself to the search for Sasquatch. (Read all about Krantz and his Bigfoot research here.) Though his obsession with Bigfoot and other anomalous primates didn’t start...

  • In the early 1990s in Sequim, Washington, on the heavily forested Olympic Peninsula, anthropologist Grover Krantz was building a helicopter to search for Sasquatch. He ordered the kit from some guy in the Midwest and spent several years trying to...

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