24 | 04 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 23

Umschau-Logo"Memphre" wird das Seemonster aus dem kanadischen See Memphremagog genannt, Die ersten Sichtungen des Wesen gehen bis zurück ins Jahr 1816, als der Pionier Ralph Merry eine große Schlange im See gesehen haben wollte. Mehrere Sichtungen folgten über die Jahre, sogar ein kurzer Film konnte gedreht werden. Memphre wird als schlangenähnlich beschrieben, mit einer Länge zwischen 7 und 15 Metern und einem oder auch mehreren Buckeln. Die Haut ist von schwarzer Farbe und der Kopf wird als kuh- oder pferdeähnlich beschrieben. Aber auch weg vom Kryptiden an sich hat "Memphre" einiges zu bieten:.Barbara Malloy und der Historiker Jacques Boisvert (der mit der Erfindung des Begriffs "Dracontologie" verbunden ist), der für sich selber die Erfindung des Wortes "Memphre" in Anspruch nahm, sammelten über mehrere Jahre hinweg Sichtungsberichte bis in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Berichte stark zurückgingen. Beide leiteten zwei Organisationen, die sich beide "International Dracontology Society" nannten. Während Boisvert relativ leise auftrat, verbot Malloy es 2003 Journalisten, Historikern und anderen Autoren ohne ihre Erlaubnis über Memphre zu schreiben. Erfolg hatte sie damit nicht. Zwar besitzt Barbara Malloy sämtliche Rechte an den Sichtungen und Forschungen ihrer Organisation, aber keinesfalls ein Urheberrecht auf das Wort "Memphre" oder sonstigen Veröffentlichungen über das Seemonster. Im Gegensatz zu rechtlich geschützen Handelsnamen (engl. Trademark) wie z. B. Coca-Cola oder Playmobil, handelt es sich hier um eine freie und allgemeine Bezeichnung für das bzw. jegliches Seemonster im Lake Memphremagog. Boisvert bedauerte das Verhalten von Malloy, ihm selber wäre der Gedanke Memphre auf derartige Weise geschäftlich zu vermarkten nicht gekommen. Nach seiner Ansicht gehört das historische Wesen Memphre, dessen Sichtungen bis ins Jahr 1847 zurückgehen, niemanden außer sich selbst. In diesem Sinne ist ein Blick wie Tabitca ihn auf die Historie von Memphre wirft also rechtlich unbedenklich...

Diesselbe Bloggerin stellt daneben noch den in der Schweiz und Frankreich bekannten Dahu vor, Dale Drinnion beschäftigt sich mit "Discosaurus", Mica A. Hanks sieht sich die Debatte um Nessies Tod an, Oll Lewis die Fragen von Scott Corrales und Sam Shearon, Mark Baard hält Loren Coleman für jemanden den man 2010 beobachten sollte, Loren Coleman erläutert den Plural von Sasquatch, Gerry Dorsey lässt Noiman Chalmers seine Bigfoot-Sichtung erzählen und die SUN hat einen ziemlich kleinen Bigfoot im Baum entdeckt... Wink

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