16 | 08 | 2018
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Kryptozoologie-Umschau 41

Umschau-LogoDer Dobhar-chú ist eine Kreatur der irischen Folklore und zugleich ein Kryptid. Dobhar-chú bezeichnet grob übersetzt "Wasserhund". Das Wesen ähnelt sowohl einem Hund als auch einem Otter, wird manchmal sogar als halb Hund, halb Fisch beschrieben. Es ist insgesamt fünfmal so groß wie ein Otter, häufig verfügt es über ein weißes Fell mit schwarzen Ohrspitzen und einem schwarzen Kreuz auf dem Rücken. Es lebt im Wasser, weshalb das Fell auch über entsprechend schützende Eigenschaften verfügt.

Der sogenannte Kinlough-Stein, der eine alte Gravur eines Dobhar-chú zeigen soll, ist ein Grabstein auf dem Conwall- (irisch: Congbháil) Friedhof in der Ortschaft Drummans (irisch: Drumáin) der zu Grace Conolly (Gráinne Ni Conalai) gehört. Für den Tod der Frau zeichnet nach alten Geschichten der auf dem Stein abgebildete Dobhar-chú verantwortlich. Gráinnes Ehemann vernahm ihre Schreie als sie am See Glenade am 24.09.1722 die Kleider wusch und rannte ihr sofort zu Hilfe. Als er dort ankam war sie jedoch bereits tot und der Dobhar-chú stand neben ihrem blutigen und übel zugerichteten Körper. Der Mann tötete das Untier indem er ihm ins Herz stach. Als es starb machte es ein flüsterndes Geräusch und eine zweite Kreatur tauchte aus dem lough auf. Es griff den Mann an, doch diesem gelang es auch diesen Dobhar-chú zu töten.

Dobharchú ist das moderne irische Wort für "Otter", wobei es im County Leitrim auch den mythischen "König Otter" bezeichnet. Das moderne Wort für Wasser ist "uisce" während die ältere Form (von der sich auch Ableitungen in anderen keltischen Sprachen finden) "dobhar" selten gleichfalls genutzt wird."Cú" ist irisch für "Hund". In "madra usice" ("Wasserhund") bezeichnet es den europäischen Otter (Lutra lutra). Der Dobhar-chú ist auch unter der Bezeichnung "dobarcu" bekannt und anglisiert als "doyarchu" und "dhuragoo".

(Dobhar-chú. (2010, January 4). In Wikipedia, The Free Encyclopedia. Retrieved 17:50, March 19, 2010, from http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Dobhar-ch%C3%BA&oldid=335870370; Eberhart, G. M. (2002). Mysterious creatures: a guide to cryptozoology. Santa Barbara: Abc-Clio)

Paul Burns hat neulich als Gastkommentator auf Cryptomundo einige weitere Details hierzu gegeben. Nach so viel Geschichte und Folklore nun ohne weitere Umschweife gleich weiter zu den Links:

Cryptomundo-Newsfeed
  • "The Legend of Boggy Creek" chronicles the based-on-real-life encounters between Fouke-area residents and the Fouke Monster—a shaggy, Bigfoot-esque creature said to roam the nearby woods and swampy waterways.

  • Relatively few people, in or out of the field of science, believe in Bigfoot. A purported Bigfoot sighting would likely be met with the same level of credulity as a discovery of Casper, Elvis, Tupac, or Santa Claus. With only...

  • So if history shows that science can potentially benefit from examining cryptozoological findings, why is that so many scientists are still adamantly against the practice?

  • Anthropologist Grover Krantz, who died in 2002, is remembered as the academic who devoted himself to the search for Sasquatch. (Read all about Krantz and his Bigfoot research here.) Though his obsession with Bigfoot and other anomalous primates didn’t start...

  • In the early 1990s in Sequim, Washington, on the heavily forested Olympic Peninsula, anthropologist Grover Krantz was building a helicopter to search for Sasquatch. He ordered the kit from some guy in the Midwest and spent several years trying to...

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