19 | 02 | 2018
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Kryptozoologie-Umschau 42

Umschau-LogoDer Fund einer neuen Menschenform (bzw. eigentlich eines Fingerknochens) in Sibirien wirft auch für Hominologen Fragen auf. Doch zunächst vielleicht ein allgemeiner Blick auf den "Bigfoot" der dortigen Region:

Der Alma oder Almas (mongolisch: Wildmensch) ist ein mythisches Wesen, das angeblich im Altai, im Tianshan und vor allem im Kaukasus leben soll. Das Wesen wird auch als Almasty, Tungu, Abnauayu und Tschutschunaa bezeichnet. Einheimische bezeichneten die Kreatur auch als "Wildmensch".
Diese Affenmenschen sollen eine Größe von bis zu zwei Metern erreichen. Ihr Körper ist mit Fell bedeckt, dessen Farbschattierung von rotbraun bis rötlich-schwarz reichen soll. Als auffällig werden ihre langen Arme und die flache Stirn beschrieben. Zudem sollen sie einen kegel- oder zapfenförmigen Hinterkopf besitzen. Sie sollen gebückt auf zwei Beinen laufen, aber auch sehr schnell werden können.
Almas werden in Überlieferungen als sehr scheu und hauptsächlich nachtaktiv beschrieben. Diese Eigenschaften und ihre Schnelligkeit sollen gemeinsam mit dem nomadischen Leben der Wesen der Grund für die Seltenheit der Sichtungen sein.
Manche Kryptozoologen glauben, Almas seien Nachfahren von Urmenschen. So stellte die britische Professorin Myra Shackley, die bis Ende der 1980er Jahre auf diesem Gebiet forschte, die Theorie auf, bei Almas handle es sich um überlebende Neandertaler. Andere halten sie für Homo erecti.

(Seite „Alma (Kryptozoologie)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. März 2010, 12:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alma_(Kryptozoologie)&oldid=71293928 (Abgerufen: 26. März 2010, 16:46 UTC))

Und genau hier setzten die neuerlichen Fragen an: könnte es sich aufgrund der übereinstimmenden Region beim Denisova-Mensch nicht auch um einen Kandidaten für die Identität der Alma handeln? Eines jedenfalls freut Hominologen wie Loren Coleman - man hat immer darauf hingewiesen, dass es noch mehr Hominoidae bzw. Homini geben könnte als bislang gedacht. Und der neuerliche Fund könnte nun - so wird gehofft - auch den entsprechenden Kryptiden neue Aufmerksamkeit verschaffen.

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