21 | 08 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 43

Umschau-LogoAls Aprilscherz bezeichnet man den Brauch, am 1. April seine Mitmenschen durch erfundene oder verfälschte (meist spektakuläre) Geschichten, Erzählungen oder Informationen hereinzulegen. Zielgruppe sind (oft leichtgläubige) Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen etc. Vor Auflösung des Schwindels sagt man z. B. April April. Auch bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendern und bisweilen auch auf Webseiten ist es üblich, die Leser bzw. Hörer durch glaubhaft klingende, erfundene Beiträge, in denen aber meist übertriebene Details dem aufmerksamen Rezipienten Hinweise auf den fehlenden Wahrheitsgehalt liefern, „in den April zu schicken“. (Seite „Aprilscherz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. April 2010, 10:47 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Aprilscherz&oldid=72620877 (Abgerufen: 1. April 2010, 16:58 UTC)) Der Aprilscherz ist letztlich eine Form bzw. eng verwandt mit dem Hoax. Und über die Bedeutung dessen in der Kryptozoologie braucht wohl nur wenig gesagt werden. Bernard Heuvelmans sah während der Arbeit an seinem Buch über die Große Seeschlange in jedem Hoax etwas, was ihn leicht erkennbar macht: die Motiviation die ihn ausmacht. In kürzester Zusammenfassung: ein Scherzhoax würde niemals unentdeckt bleiben, ein Hoax um Geld zu machen würde viel zu sehr auf Sensation aus sein, die "echten" Hoaxe ggf. mit Beweisen usw. könnten länger unentdeckt bleiben. Aber längst nicht alle davon, denn der kleinste Fehler und die kleinste Ungereimtheit würden ihn auffliegen lassen.

Man kann über diese Sicht diskutieren. Und letztlich würde er sich wundern, wie kompliziert die ganze Angelegenheit im Zeitalter von Photoshop und Handykameras geworden ist. In diesem Sinne übernehme ich keinerlei Verantwortung für die Echtheit der Inhalte in der nachfolgenden Kryptozoologie-Umschau...

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