17 | 08 | 2018
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Kryptozoologie-Umschau 48

Umschau-LogoDer Riemenfisch (Regalecus glesne) ist ein bandförmiger, sehr langer Meeresfisch aus der Ordnung der Glanzfischartigen (Lampriformes). Er kommt weltweit in allen Ozeanen zwischen 72° nördlicher Breite und 52° südlicher Breite vor, auch im Mittelmeer. Sein Lebensraum reicht von 20 bis 1500 Metern Tiefe. Im Guinness-Buch der Rekorde wird er als längster Knochenfisch geführt. Riemenfische können elf Meter lang werden, bleiben aber normalerweise bei einer Länge von drei Metern. Ihre maximale Länge ist wie bei anderen Tieren (z. B. den Riesenschlangen) Gegenstand diverser Diskussionen.

Das maximale veröffentlichte Gewicht liegt bei 272 kg. Ihr Körper ist bandartig schmal und lang, mit Punkten sowie blauen und schwarzen Streifen auf silbrigem Grund. Der Kopf ist bläulich, die sich fast über die ganze Körperlänge erstreckende Rückenflosse dagegen leuchtend rot. Sie wird von etwa 400 Weichstrahlen gestützt. Die zehn bis zwölf Hartstrahlen bilden einen roten Dorsalkamm auf dem Kopf. Bei Erregung werden diese an den Enden verdickten und nur an der Basis durch eine Flossenmembran verbundenen Strahlen gespreizt. Die Bauchflossen bestehen nur aus einem einzigen, sehr langen, riemenartigen Flossenstrahl. Riemenfische haben 40 bis 58 Kiemenreusenstrahlen.

Natürlich hat es einen Grund, warum ich hier Wikipedia zitiere um den Riemenfisch vorzustellen (Seite „Riemenfisch“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Mai 2010, 12:18 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Riemenfisch&oldid=74261669 (Abgerufen: 15. Mai 2010, 09:32 UTC)).

Unlängst wurde an der Westküste Schwedens in der Nähe des Hafenstädtchens Lysekil, ein rund dreieinhalb Meter langer Riemenfisch angeschwemmt. Aufgrund der relativen Seltenheit dieser Fische fand dieser Fund ein Echo in der Presse und so kam es auch, dass diverse krytozoologische Webseiten sich dieses Kadavers annahmen. Der/Die ein oder andere wird sich nun vielleicht fragen, was ein toter (wissenschaftlich anerkannter) Fisch mit Kryptozoologie zu tun hat. Die einfache Erklärung: aufgrund ihrer Größe und ihres Aussehens sind Riemenfische ein Ursprung für diverse Seeschlangensichtungen. Dabei sollte man aber einen Fehler vermeiden, der einen allzuleicht in Versuchung führt - man darf dies nicht pauschalisieren, diese Tiere sind keineswegs die Erklärung für alle dieser Sichtungen.

Cryptomundo-Newsfeed
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  • Relatively few people, in or out of the field of science, believe in Bigfoot. A purported Bigfoot sighting would likely be met with the same level of credulity as a discovery of Casper, Elvis, Tupac, or Santa Claus. With only...

  • So if history shows that science can potentially benefit from examining cryptozoological findings, why is that so many scientists are still adamantly against the practice?

  • Anthropologist Grover Krantz, who died in 2002, is remembered as the academic who devoted himself to the search for Sasquatch. (Read all about Krantz and his Bigfoot research here.) Though his obsession with Bigfoot and other anomalous primates didn’t start...

  • In the early 1990s in Sequim, Washington, on the heavily forested Olympic Peninsula, anthropologist Grover Krantz was building a helicopter to search for Sasquatch. He ordered the kit from some guy in the Midwest and spent several years trying to...

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