24 | 09 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 56

Umschau-LogoBeim lesen eines Blog-Artikels über ägyptische Kryptide ist mir wieder einmal vor Augen geführt worden, wie wichtig gründliche Recherche ist. In diesem konkreten Fall ging es um den sogenannten Ataka-Kadaver. Am 3. Januar 1950 wurde an einem Strand nahe der ägyptischen Stadt Sues am Roten Meer ein etwa zwölf Meter langer Kadaver nach einem Sturm angeschwemmt beziehungsweise gefunden. Das tote Tier war von schmutzig-grauer Farbe und hatte eine dicke, harte Haut. Der Kadaver war in etwa 1, 3 Meter hoch und wies oben am Kopf ein Blasloch auf. Es besaß eine lange, hundeähnlich spitze Schnauze von rund 2, 4 Metern Länge, die zwischen zwei auffälligen 2, 5 Meter langen Stoßzähnen lag. Dort wo die Stoßzähne aus dem Körper kamen, befanden sich übel zugerichtete „Lumpen“ schleimigen Fleisches, die nach Ansicht einiger die Überreste von Flossen sein könnten. Aufgrund der Stoßzähne wurd er als „See-Elefant“, ganz allgemein als „See-Monster“ oder schlicht nach seinem Fundort als Ataka-Kadaver bezeichnet. Nach den folgenden ersten Presseberichten schlossen die Mitarbeiter des Hydro-Biologischen Instituts von Alexandria aufgrund der Stoßzähne und dem Fehlen von Zähnen im riesigen Maul die Möglichkeit eines Wals zunächst aus. Dieser - nachweislich nicht vollständige - Kenntnisstand hat sich bis heute bei vielen hartnäckig gehalten und taucht immer und immer wieder auf. Tatsächlich blieb die Identität auch für die ägyptischen Wissenschaftler nur vorläufig ungeklärt. Beginnend am 14. Januar 1950 lässt sich der Presse entnehmen, dass sich die ägyptischen Experten einig wurden und der Kadaver identifiziert werden konnte: es handelte sich um nichts weiter als einen jungen Wal mit „gebrochenen“ Kieferknochen hervorstehend aus einer fatalen Wunde die er erlitt! (Mehr hierzu in unserem Artikel "Ataka-Kadaver") In diesem Sinne also an alle jungen und alten Autoren: Fehler passieren, aber nichts geht über gründliche Recherche.

Cryptomundo-Newsfeed
  • “Bigfoot shows what could have been and what still could be, if we only treated the land as if it were really there,” he writes. “The very wildness from which the Bigfoot myth emanates is disappearing fast.”

  • In the second letter, a man needs to take a detour due to a landslide on the regular route, and is harassed and terrified by a sasquatch that doesn't want him in his territory!!

  • You’ve heard we’re killing off the animal kingdom? Well, the crypto-animal kingdom is poised for a boom, says researcher Benjamin Radford.

  • Once again Toyota is using cryptozoology in advertising

  • After Hours with Rictor (The #1 Bigfoot Webcast) talks to Craig Woolheater from Cryptomundo. Rictor and Craig talk about Craig’s personal Bigfoot sighting in 1994 and one of the major problems facing the world of Bigfoot research…

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