17 | 08 | 2018
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Kryptozoologie-Umschau 60

Umschau-LogoUnlängst kamen Gerüchte auf, dass irgendwann in der Zukunft Filmaufnahmen im Fernsehen veröffentlicht werden sollen, in dem unglaubliche 15(!) Individuen von „Cadborosaurus wilsi“ zu sehen seien. Im Zuge dessen präsentierte Kollege Coleman zwei Presseartikel von November 1934 über einen mysteriösen Kadaver der auf Henry Island nahe Prince Rupert (British Columbia, Kanada) angeschwemmt wurde. Da zu dieser Zeit „Caddy“ in aller Munde war, wurde der ungewöhnlich aussehende Kadaver auch entsprechend in dessen Nimbus aufgenommen. Wie in derartigen Fällen üblich wurde zunächst über eine „Große Seeschlange“, ein „Seeungeheuer“ und dergleichen spekuliert. Zur Verwirrung trug zudem bei, dass Dr. Neal Carter (Direktor der Dominion Fisheries Experimental Station), der erste Wissenschaftler vor Ort, aufgrund „roten Fleisches“ eine Identifikation als Fisch ausschloss. Einige weitere Expertenmeinungen folgten, darunter die mögliche Identifikation als Steller Seekuh und eines Riemenfischs. Letztlich gelangten Teile des Kadavers (darunter auf jeden Fall Wirbelknochen und Hautreste) zum „biologischen Experten“ Dr. W. A. Clemens von der regierungseigenen biologischen Station in Nanaimo. Dessen Untersuchung ergab schließlich, dass es sich um einen Riesenhai (Cetorhinus maximus) handelte. Der Kadaver von Henry Island bzw. Prince Rupert reiht sich damit also wie diejenigen von Querqueville oder Girvan zu den sogenannten Pseudoplesiosauriern ein. Mehr Informationen zum hier präsentierten Kadaver sind für einen eigenen Artikel auf Kryptozoologie-Online in Planung. Bis dahin habe ich einige Hinweise und Informatione auf Cryptomundo (im Blogartikel und in den Kommentaren) hinterlassen.

Cryptomundo-Newsfeed
  • "The Legend of Boggy Creek" chronicles the based-on-real-life encounters between Fouke-area residents and the Fouke Monster—a shaggy, Bigfoot-esque creature said to roam the nearby woods and swampy waterways.

  • Relatively few people, in or out of the field of science, believe in Bigfoot. A purported Bigfoot sighting would likely be met with the same level of credulity as a discovery of Casper, Elvis, Tupac, or Santa Claus. With only...

  • So if history shows that science can potentially benefit from examining cryptozoological findings, why is that so many scientists are still adamantly against the practice?

  • Anthropologist Grover Krantz, who died in 2002, is remembered as the academic who devoted himself to the search for Sasquatch. (Read all about Krantz and his Bigfoot research here.) Though his obsession with Bigfoot and other anomalous primates didn’t start...

  • In the early 1990s in Sequim, Washington, on the heavily forested Olympic Peninsula, anthropologist Grover Krantz was building a helicopter to search for Sasquatch. He ordered the kit from some guy in the Midwest and spent several years trying to...

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