27 | 04 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 68

Umschau-LogoStellen wir uns mal vor, wir machen bei einem Garagenverkauf ein Schnäppchen für nicht ganz vier Euro. Und dann erkennen wir, dass wir hier etwas besonderes haben könnten. Und falls sich unsere Vermutung bestätigt, könnten wir einen Gewinn von rund 50.000 Euro einstreichen. Passiert ja eh nie? Uns vielleicht nicht, aber Bill Warren könnte es so geschehen. Der Amerikaner kaufte von einer Frau auf deren Garagenflohmarkt in San Diego für läppische 5 Dollar das gestreifte Fell eines Beutelwolfs (Thylacinus cynocephalus). Die Dame, die das Fell selbst auf einem Flohmarkt in Boston vor etwa dreißig Jahren erwarb, hatte selbst keine Ahnung um was es sich handelt. Nach ersten Einschätzungen von Professor John Long vom Natural History Museum of Los Angeles County (zuvor am Museum Victoria in Melbourne) sieht das Fell tatsächlich wie das eines Tasmanischen Tigers aus, aber natürlich müsste vor dem weiteren Verkauf eine genetische Analyse gemacht werden. Den ersten Schritt hat Warren also gemacht, aber der Verkauf gestaltet sich wohl etwas schwierig. Die höchsten Preise sind in Australien zu erzielen. Da der Beutelwolf vom amerikanischen Fish and Wildlife Service aber nach wie vor als "gefährdet" geführt wird (ähnlich wie bei CITES, wo die Art in Appendix I gelistet ist), ist die Ausfuhr verboten. Bei einem Telefonanruf von Warren beim Fish and Wildlife Service hielt man den Statuts als gefährdet selbst für falsch, immerhin sei der Tiger seit 74 Jahren ausgestorben. Warren schätzt, dass man ihn denn auch in den USA von der Liste der gefährdeten Tierarten nimmt. Dies allerdings benötigt einige Zeit, so dass er nun eine Ausnahmegenehmigung beantragt hat.

In den USA war der Beutelwolf nie verbreitet, ganz anders in Australien. Die Hoffnungen vieler Menschen konzentrieren sich auf Tasmanien, aber wie sieht es auf dem Festland aus? Eine Frage, die demnächst auf Kryptozoologie-Online beleuchtet wird.

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