19 | 10 | 2017
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Projekt Beutelwolfklonierung wird fortgesetzt

{mosimage}Nachdem die Pläne einen lebenden Tasmanischen Tiger zu Anfang dieses Jahres auf Eis gelegt wurden weil die DNA des Beutelwolfembryos zu schlecht war und die Technik zur Klonierung nicht weit genug fortgeschritten sei, teilt der ehemalige Direktor des maßgeblich beteiligten Australian Museum in Sydney, Professor Mike Archer, jetzt mit, dass ein Team australischer und amerikanischer Forscher das Projekt jetzt neu starten. Man hofft durch die Nutzung neuester Technik doch noch eine Sequenzierung des Thylacinus-Genoms zu erreichen. DNA-Proben von Knochen und Zähnen der Beutelwolffossilien im Australischen Museum seien vielversprechend, so Archer. "Wir haben unzweifelhaft das komplette Genom in der rekonstruierten DNA, auch wenn da tausend mehr Gene sind die wir noch nicht rekonstruiert haben. Wir haben versucht nukleare und mitochondriale Gene zu sequenzieren, aber das ist weniger als ein Prozent der Information die wir benötigen."

Das Projekt Beutelwolfklonierung ist nicht unumstritten angesichts der bisher mageren Erfolge und des immensen Kostenbedarfs. Dennoch ist es das erklärte Ziel von Professor Mike Archer den Tasmanischen Tiger auferstehen zu lassen und es ist nicht zuletzt ein Hoffnungsschimmer für Tasmanien, das hofft die begangenen Fehler wenigstens so wieder gutzumachen.

The Guardian

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