27 | 06 | 2017
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Riesenanakondafoto ein Hoax?

Kryptozoologie-NewslogoNach mehr als 23 Jahren Forschungsarbeit wie dem Studium historischer Kunst und alter Kulturen sowie Expeditionen auf drei Kontinenten haben ein Vater und sein Sohn nunmehr eine Reise in das Herz des peruanischen Amazonas gemacht um ihre Theorie, dass hier eine Super-Anaconda lebt, zu bestätigen. Den Engländern Mike Warner (73) und seinem Sohn Greg (44) ist es gelungen Fotos der sog. "Yacumama" zu machen, die bis zu vierzig Meter Länge und zwei Meter im Durchmesser erreichen soll.

Mike Warner verbrachte 23 Jahre mit der Forschung über diese Schlange, aber erst sechs Monate fand sein Sohn Greg die Forschungsunterlagen und beschloss ihn zu unterstützen. Die Lebensversicherung von Mike wurde für eine Expedition verwendet um mehr über die Schlange herauszufinden, die den Berichten nach aus dem Wasser herauskommt und dann einen Affen mit einem Wasserstrahl vom Baum schießen kann. Im März verbrachten beide 12 Tage im Dschungel mit der neuesten Satellitentechnik um Fotos des gigantischen Reptils zu machen und am 2. Mai veröffentlichten sie schließlich ihre Entdeckung. Dazu haben beide noch mehr als 700 Fotos und fünf Stunden Video mit heimgebracht, die ihre Theorie über "Kanäle" die diese Riesenschlangen durch den Dschungel ziehen und dabei 27 Meter hohe Bäume umreißen, bestätigen. Dabei gelang es ihnen einen dieser Riesen zu fotografieren, der gerade durch einen dieser Wasserkanäle schwamm.

Ihre Entdeckung haben beide nun mit der peruanischen Regierung, der National Geographic Society in Washington und der Queens University in Belfast geteilt. Im Oktober jedoch will das Team zurückkehren um die Populationsgröße der Anakondas zu untersuchen. Sie hoffen dann auch ein Kamerateam mitnehmen zu können.

Soweit die Zusammenfassung des Artikels aus Lisburn Today. Eine vierzig Meter lange und zwei Meter dicke Schlange, die Bäume umknickt und Häuser zerstört?? Über die Realität von Superschlangen wie der Yacumama oder Sucuriju gigante muss sicherlich nicht mehr gesagt werden, als wir bereits in unserem Artikel "Riesenanakonda - Sucuriju gigante und Co." getan haben. Über die behauptete Jagdtechnik der "Schützenschlange" breiten wir das Tuch des Schweigens. Tatsache dürfte sein, dieses Exemplar hier mag zwar groß sein, aber es besitzt keineswegs eine derartige gigantomanische Länge. Zur Glaubwürdigkeit trägt zudem auch nicht bei, dass - sofern es sich tatsächlich um das Foto der Superschlange handelt - exakt dasselbe Foto bereits Jahre zuvor von André Issi auf der Webseite popa.com.br publiziert wurde.

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