23 | 05 | 2017
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Tüpfelbeutelmarder in Australien wiederentdeckt?

{mosimage}Der letzte lebende Tüpfelbeutelmarder (Dasyurus viverrinus) auf dem australischen Festland wurde 1960 im Vorort Vaucluse von Sydney gesichtet. Seitdem hat die Verdrängung durch eingeschleppte Arten, vor allem Hunde und Katzen, sowie dem Menschen zur Annahme geführt, die Art sei auf dem Festland ausgestorben. Sein heutiges Verbreitungsgebiet ist daher auf Tasmanien und die Bass Inseln beschränkt.

Nicole Palmer, Einwohnerin von Hawkesbury und Angestellte eines Zeitungsverlags, fuhr Ende Oktober entlang der Roberts Creek Road als sie ein Paar ungewöhnlich aussehender Tiere sah. „Da waren zwei von ihnen. Einer war kleiner. Ich hielt an und der größere hüpfte in Richtung des Autos, so dass ich begann rückwärts den Hügel hinabzurollen und meine Hupe zu betätigen. Sie waren beide dunkelbraun mit weißen Flecken an den Backen [Übersetzungsproblem; engl.:  jow]) und dem Halsbereich, 8 bis 10 Zentimeter des Schwanzendes waren weiß und es sah nicht aus wie ein Tiger Quoll, es war viel kleiner und weniger schwer."

NPWS-Aufseherin Vickii Lett und Professor Rob Close von der University of Western Sydney glauben aufgrund der Beschreibung, dass Frau Palmer zwei Östliche Beutelmarder begegnet ist. Die Nationalparks werden aufgrund der Sichtung reagieren, so Vickii Lett. „Wir sprachen mit Dr. Rob Close an der UWS und sehen nun was wir tun können. In der Zwischenzeit bitten wir die Einwohner ein Auge offen zu halten und, wenn sie etwas ungewöhnliches sehen, ein Foto davon mit ihrer Kamera oder Handy zu machen. Wir bitten die Leute ebenfalls vorsichtig zu sein wenn sie ihre Hunde und Katzen in der Gegend herumlaufen lassen."

Dr. Close, der erst kürzlich die Einwohner für Anzeichen von seltenen Wildtieren sensibilisierte, spricht von einem aufregenden Erlebnis. „Wenn es tatsächlich eine echte Sichtung ist, ist es sehr aufregend. Es gibt einige wenige unbestätigte Sichtungen in den letzten Jahren, so dass die Hoffnung aufgeweckt wird sie sind noch immer da draußen. Wenn sie in Vaucluse seit den sechziger Jahren leben können, besteht die Chance, dass sie auch in den mehr isolierten Gebieten überlebt haben. Niemand weiß, was die Tüpfelbeutelmarder ausgerottet hat. Eine Epedemie wären eine Möglichkeit und wenn diese nun vorbei wäre, könnte ihre Anzahl sich derzeit wieder im Aufbau befinden."

Ararat 

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