23 | 10 | 2018
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Yeti-Forscher Sir Edmund Hillary verstorben

Affenmensch-NewslogoDer Neuseeländer Sir Edmund Hillary (geb. 20.07.1919), verstarb am 11. Januar 2008 im Alter von 88 Jahren im Krankenhaus nach längeren gesundheitlichen Problemen an einer Herzattacke. Sir Hillary wurde weltbekannt und -berühmt durch die Erstbesteigung des 8850 Meter hohen Mount Everest zusammen mit dem Sherpa Tenzing Norgay am 29. Mai 1953.

Sein Engagement in der Kryptozoologie begann, als er sich in den 50ziger Jahren aufgrund von Berichten über den "Abominable Snowmen", dem "Unglaublichen Schneemenschen", auf die Suche nach diesem begab. 1952 fand er zusammen mit George Lowe auf einem Höhenpass Haare die dem Yeti zugeordnet wurden. 1953 fand er Spuren in der Region Barun Khola. Nur ein Jahr darauf fanden Mitglieder von Hillarys britischem Team Spuren im Choyang Valley und seine Sherpa-Freunde erzählten ihm immer wieder von ihren Begegnungen mit mehreren Arten von Schneemenschen. Als er im Himalaya zusammen mit dem Journalisten Desmond Doig unterwegs war, erkannten sie das es tatsächlich wohl mehrere unbekannte "Primaten" oder besser Kryptide in der Region geben musste. Einer davon aus dem nördlichen Zentralnepal wurde "Nyalmo" genannt, eine gigantisch große, menschenähnliche, haarige Kreatur die Pinienbäume als Stärkebeweis schütteln würde während andere der Kreaturen darum sitzen und in ihre Hände klatschen würden. Während seiner Suche in den 50ziger Jahren war Hillary ein Unterstützer der tatsächlichen Existenz des Yeti. In den späten 1960ziger Jahren allerdings änderte sich dies. Gesponsort von der World Book encyclopedia company of Chicago begab er sich auf eine Expedition nach Nepal auf der Suche nach dem "Abominable Snowmen".

Das Khumjung-Kloster besass einen angeblich 350 Jahre alten Yeti-Skalp, den die Expedition zu sehen bekam. Dieser wurde Sir Edmund Hillary schließlich 1960 ausgeliehen und von Spezialisten in Chicago, Paris und London untersucht. Auch Dr. Bernard Heuvelmans den Skalp zur Untersuchung der zunächst die Echtheit der Haare bestätigen konnte. Aber er hatte Zweifel an der Identifikation als "Yeti-Haar" und vermutete viel eher eine Ziegenart als Haarlieferant. Im belgischen Institut of Natural History in Brüssel fand er schließlich das notwendige Vergleichshaar der Serau (Capricornis thar) und die "Yeti-Skalps" konnten als Fälschung bestätigt werden. Die Expedition endete zudem mit dem Schluss, dass die Yeti-Spuren verwischte Fußabdrücke von Menschen waren, die Yeti-Sichtungen der Sherpas unglaubwürdig waren da sie keine Unterscheidung zwischen supernaturaler und realer Welt machten. Zweifel und Kritik an der Yeti-Expedition kamen auf, da es Gerüchte über eine mögliche Spionagetätigkeiten des Teams gegen die Chinesen in Tibet gab.

"Einer der Großen der berühmten 1950er—60er Generation der Yeti-Jäger ist von uns gegangen. Wie traurig.“ (Loren Coleman)
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