26 | 05 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 73

Umschau-LogoKarl Shuker bloggt im Vorgriff auf das überarbeitete und neu aufgelegtes Buch "The Lost Ark" mit dem Titel "New and Rediscovered Animals of the World: 1900-2010" über die kryptiden Fische des Tiefseeforschers William Beebe. Einen Fisch davon, haben auch wir kürzlich im Forum vorgestellt:

Auf Grundlage einer einzigen Sichtung benannte und beschrieb der Tiefseeforscher und Ichthyologe William Beebe eine neue Art, die er 1932 aus seiner Bathysphere (einem fiefseetauglichen kugelförmigen Tauchboot) in einer Tiefe von 2100 Fuß (640 Meter) beobachtet haben will. Der 1, 8 Meter lange Fisch verfügte nach seinen Angaben auf jeder Seite des schlangenförmigen Körpers über eine Reihe blauer Lichter. Zudem soll er über zwei ventrale Tentakel verfügt haben, wovon jeder an der Spitze blau und rot geleuchtet haben soll.

Beebe benannte die Art Bathysphaera intacta und ordnete sie den Bartel-Drachenfischen (Stomiidae) zu. Diese Tiefseefische haben schlanke, langgestreckten Körper, am Kinn sitzen bei den meisten Arten Barteln und zudem verfügen sie tatsächlich über Leuchtorgane. Sie sind jedoch höchstens bis zu 40 Zentimeter lang, womit B. intacta die größte Art überhaupt wäre. Trotz der Reputation Beebes gibt es Zweifel, denn ein Typusexemplar liegt bislang nicht vor.

Allgemein

Hominologie

Dracontologie

Kryptozoologie-Umschau 72

Umschau-LogoImmer wieder erreicht mich die sinngemäß gleiche Frage, wie man von Beruf Kryptozoologe wird. Dabei ist die Antwort im Grunde ebenfalls immer die gleiche: Kryptozoologie ist keine anerkannte Wissenschaft, beziehungsweise kein anerkannter Wissenschaftsbereich, daher ist kein Studium vorgeschrieben. Da sie ebenfalls kein anerkannter Beruf ist, erfordert sie des weiteren auch keine berufsspezifische Ausbildung. Aus diesen Gründen kann sich grundsätzlich jeder, der dies möchte und sich mit der entsprechenden Thematik beschäftigt, legal „Kryptozoologe“ nennen. Es gibt also weder den Beruf noch ein Studium um Kryptozoologe zu werden. Weiteres hierzu im Artikel "So you want to be a cryptozoologist - Beruf Kryptozoologe?"

Kryptozoologie-Umschau 71

Umschau-LogoMichel Newton ist es gelungen, ein wenig mehr Licht in einen Globster-Fall von 1887 zu bringen. Bernard Heuvelmans erwähnt in seinem Buch "In the Wake of Sea Serpents" diesen Fall nur in einem Anhang. In diesem zählt er chronologisch derartige Fälle von Kadavern auf, bietet jedoch keine Erklärung für die tatsächliche Identität an. Newton fand nun die bislang einzige Quelle für diesen Fall in einem Artikel des Boston Courier vom 6. November 1887 und dem Titel "The Stranded Sea Serpent". Wesentliche Erkenntnis ist, dass der Kadaver drei Meter lang war und einen großen Mund und dickes Haar" besaß. Damit passt er ins Schema des "üblichen Verdächtigen" wenn es um gestrandete "Seeschlangen"-Kadaver geht: den Riesenhai (Cetorhinus maximus). Zwar möchte Newton auch einen Riesenmaulhai nicht ausschließen, aber dessen bekanntes Verbreitungsgebiet liegt weiter südlich, so dass der Autor mit seiner Wette auf den Riesenhai setzt.

Kryptozoologie-Umschau 70

Umschau-LogoErinnert sich noch jemand an den Stegosaurier, der angeblich im kambodschanischen Tempel Tah Prom von unbekannten Künstlern in Stein gemeißelt wurde? Und der nach der Argumentation einiger damit ein Beweis für das Zusammenleben von Mensch und Dinosaurier sein soll? Die Ruinen sind übersät mit grauen Sandsteinreliefs, die bekannte Tiere abbilden wie Affen, Rehe, Wasserbüffel und... eben scheinbar auch einem Tier, das mit ein wenig Fantasie aussieht wie ein Stegosaurier.

Der Biologe Glen Kuban hat seinen bisherigen Artikeln über ähnliche prähistorisch-überlebende Monster (Zuyio Maru Kadaver, Lebende Flugsaurier) nun jüngst einen weiteren hinzugefügt und alles zu diesem "Stegosaurier" zusammengefasst, was gegen eine derartige Spekulation spricht.

Kryptozoologie-Umschau 69

Umschau-LogoWie berichtet befand sich im vorigen Jahr eine Gruppe britischer Entdecker und Wissenschaftler vom Centre for Fortean Zoology (CFZ), der "weltweit größten Forschungsorganisation für mysteriöse Tiere", auf Expedition um Hinweise oder Beweise in den Dschungeln von Sumatra für den von den Einheimischen so genannten "Orang-Pendek" zu finden. Tatsächlich sichtete man auch eine ungewöhnliche Kreatur und konnte Haare sammeln. Mit den Haarproben und evtl. auf Pflanzenresten zu findenden Materials hoffte man die Identität des Tieres mittels DNS-Analyse zu ermitteln. Nachdem dann im August 2010 erste Ergebnisse einer strukturellen Analyse des dänischen Wissenschaftlers Lars Thomas auf einen Orang Utan hindeuteten, liest sich dies in einem neuerlichen Bericht etwas vager. Demnach gehören die Haare zu einem Tier, dass mit den Orang Utans sehr nah verwandt oder eine ihm unbekannte Form von Orang Utan darstellt. Tom Gilbert von der Universität Kopenhagen wiederum untersuchte die DNS der Haare und stellte fest, dass sie entweder vom Menschen oder von einem sehr nah mit dem Menschen verwandten Tier stammen. Und damit begann die Diskussion... Während die einen diese Ergebnisse an das Bild des Orang Pendek anpassten bzw. einen Verwandten des Menschen als Identität vorschlugen und andere ähnlich erstaunliche Ergebnisse als Präzedensfälle vortrugen, gaben wiederum andere eine mögliche Kontamination der Haarproben zu bedenken. Damit bleibt ein neues Mysterium um den Orang Pendek, aber weiterhin keine konkreten Beweise.

Nachruf: Erik Knatterud

Kryptozoologie-NewslogoAm 05.10.2010 verstarb nach Mitteilung von Jan Sundberg der norwegische Kryptozoologe und ehemalige Lehrer Erik Knatterud. Demnach erlag er Kopfverletzungen, die er sich bereits vor zehn Jahren bei einem Autounfall zuzog und denen er u. a. immer wieder schwere Kopfschmerzen verdankte. Knatterud tat sich vor allem im dracontologischen Bereich der Kryptozoologie hervor und machte sich um die norwegischen Seeungeheuer (Gjevstroll, Hessie, Mjossie, Selma u. v. a.) verdient, forschte jedoch auch im Bereich allgemeine Kryptozoologie sowie Hominologie und Mythologie (z. B. Trollen). Eines seiner Hauptaugenmerke lag auf dem Mjoes Orm des Mjoeso-Sees, an dem er und seine Vorfahren lebten, viel Aufmerksamkeit erregte er neben seinem Lebenswerk jedoch als Co-Autor zu Paxton, C. G. M., Knatterud, E., & Hedley, S. L. (2005). Cetaceans, sex and sea serpents: an analysis of the Egede accounts of a most dreadful monster” seen off the coast of Greenland in 1734. Archives of natural history, 32(1), 1–9.

Cryptomundo-Newsfeed
  • The sea creature -- described as being about 15-feet long, with four-inch teeth, greenish-black skin and a white belly -- was swimming around Carney and popping its head out of the water to expose its teeth and hiss in a...

  • Dee Doss has spent the last ten months dedicated to his field research of the Sasquatch and Dogman creature, both in his area of northern Texas, and in southern Oklahoma. Sasquatch are reported more frequently, but the even more terrifying...

  • Michael Esordi has produced many Bigfoot-related items for years. In 2017, it seems appropriate that the Bigfoot community would look forward to what Michael would create this year on the occasion of the 50th anniversary of the Patterson-Gimlim Bigfoot footage.

  • The reports began when the Huntington children were riding their bikes by Jones cemetery near the Durham-Brunswick line when they saw a creature with a "monkey face" running through the cemetery. The children told their mother about the encounter, and...

  • Monster of the deep? Or just a really funky dead whale?

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