26 | 05 | 2017
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Kryptozoologie-Umschau 68

Umschau-LogoStellen wir uns mal vor, wir machen bei einem Garagenverkauf ein Schnäppchen für nicht ganz vier Euro. Und dann erkennen wir, dass wir hier etwas besonderes haben könnten. Und falls sich unsere Vermutung bestätigt, könnten wir einen Gewinn von rund 50.000 Euro einstreichen. Passiert ja eh nie? Uns vielleicht nicht, aber Bill Warren könnte es so geschehen. Der Amerikaner kaufte von einer Frau auf deren Garagenflohmarkt in San Diego für läppische 5 Dollar das gestreifte Fell eines Beutelwolfs (Thylacinus cynocephalus). Die Dame, die das Fell selbst auf einem Flohmarkt in Boston vor etwa dreißig Jahren erwarb, hatte selbst keine Ahnung um was es sich handelt. Nach ersten Einschätzungen von Professor John Long vom Natural History Museum of Los Angeles County (zuvor am Museum Victoria in Melbourne) sieht das Fell tatsächlich wie das eines Tasmanischen Tigers aus, aber natürlich müsste vor dem weiteren Verkauf eine genetische Analyse gemacht werden. Den ersten Schritt hat Warren also gemacht, aber der Verkauf gestaltet sich wohl etwas schwierig. Die höchsten Preise sind in Australien zu erzielen. Da der Beutelwolf vom amerikanischen Fish and Wildlife Service aber nach wie vor als "gefährdet" geführt wird (ähnlich wie bei CITES, wo die Art in Appendix I gelistet ist), ist die Ausfuhr verboten. Bei einem Telefonanruf von Warren beim Fish and Wildlife Service hielt man den Statuts als gefährdet selbst für falsch, immerhin sei der Tiger seit 74 Jahren ausgestorben. Warren schätzt, dass man ihn denn auch in den USA von der Liste der gefährdeten Tierarten nimmt. Dies allerdings benötigt einige Zeit, so dass er nun eine Ausnahmegenehmigung beantragt hat.

In den USA war der Beutelwolf nie verbreitet, ganz anders in Australien. Die Hoffnungen vieler Menschen konzentrieren sich auf Tasmanien, aber wie sieht es auf dem Festland aus? Eine Frage, die demnächst auf Kryptozoologie-Online beleuchtet wird.

Kryptozoologie-Umschau 67

Umschau-LogoDAS Ereignis in den letzten Tagen war der Wirbel um einen angeblich in der Eifel herumschleichenden Panther. Seit Monaten wird dieser immer wieder gesehen, wobei die Katze ein ziemlicher Herumtreiber zu sein scheint. Denn auch in den Grenzgebieten von Frankreich, Luxemburg und Belgien ist in letzter Zeit angeblich eine schwarze Großkatze gesehen worden. Vier Sichtungen erfolgten in den Wäldern um Trier, was den Behörden reichte um eine Abschussgenehmigung zu erteilen. Auch die Polizei nimmt die potentielle Gefahr für die Öffentlichkeit wahr und warnt vor dem Tier. Während sich Jäger und Jagdverband versuchen einig zu werden, ob auch sie die Katze notfalls erschießen dürfen und Tierschützer sowie Eifelpark Gondorf allgemein gegen den Abschuß sind, bleibt eine Frage nach wie vor unklar: gibt es da überhaupt eine echte Großkatze? Ein Anruf bei der Polizei in Frankreich, wo sie angeblich aus einer Privathaltung entkommen sei könnte Klarheit verschaffen. Die Idee scheint aber noch niemanden gekommen zu sein. Eines jedenfalls ist klar, es handelt sich wenn überhaupt um ein einzelnes Tier, keine Population, und selbst dabei auch nicht um eine neue Art. Gerade bei solchen Geschichten frage ich mich deshalb manchmal, warum überhaupt sich die Kryptozoologie in Gegenden wie Deutschland damit beschäftigt?

Ehemaliges ISC-Gesellschaftsratsmitglied Leigh Van Valen gestorben

Kryptozoologie-Logo

Am 16.10.2010 verstarb der 1935 geborene amerikanische Biologe der University of Chicago, Leigh Van Valen.

Bekannt wurde Van Valen insbesondere durch seine Formulierung eines ökologischen Artenkonzepts. Ziel dieses Vorschlags ist es, Arten durch die von ihnen bewohnten Nischen zu definieren. Bei Van Valen ist eine Nische als eine komplexe Konjunktion von Lebensbedingungen zu verstehen, so dass letztlich jeder Nische genau eine Art zugeordnet werden kann. Auch wenn dem ökologischen Artenkonzept weiterhin eine Aktualität zugesprochen werden kann, konnte es sich doch nicht als ein allgemeingültiges Konzept durchsetzen. Ein Problem ist, dass eine hinreichende Beschreibung einer Nische selbst schon auf Arten zurückgreifen muss, so dass eine vollständige Definition des Artbegriffs durch den Nischenbegriff zirkulär wäre.

Einflussreich wurde zudem Van Valens evolutionstheoretische Rote-Königin-Hypothese, die besagt, dass eine Art ständig leistungsfähiger werden muss, um ihre aktuelle Stellung aufrechtzuerhalten. Der Grund ist nach Van Valen folgender: Eine Leistungssteigerung einer Art führt in der Regel zu Nachteilen für eine andere Art. Diese muss folglich ebenfalls eine evolutionäre Leistungssteigerung durchführen, um ihre Stellung behalten zu können. Diese Dynamik kann zu einem evolutionären „Hochrüsten“ führen, aus dem keine Art einen Vorteil zieht. Ein Beispiel: Ein Baum hat in einem Wald einen großen Vorteil, wenn er höher wächst, da er so mehr Sonnenstrahlen abbekommt. Gleichzeitig verdeckt er die Sonne für andere Bäume, die folglich selbst höher werden müssen. Dies kann zu einem Höhenwachstum von Bäumen führen, dass letztlich keiner Art einen Vorteil – evtl. sogar nur Nachteile – verschafft.

Seite „Leigh Van Valen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. Oktober 2010, 12:09 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Leigh_Van_Valen&oldid=80538898 (Abgerufen: 22. Oktober 2010, 12:34 UTC)

Leigh Van Valen war Gründungs- beziehungsweise Gesellschaftsratsmitglied der mittlerweile nicht mehr aktiven International Society of Cryptozoology (ISC).

Kryptozoologie-Umschau 66

Umschau-LogoWas haben Nahuelito und Radioaktivität miteinander zu tun? Mit ein wenig Fantasie kommt man recht schnell auf eine Idee: die Entstehung eines Monsters mittels Radioaktivität - Godzilla lässt grüßen. Diese Spekulation, die sich scheinbar auf einigen Internetwebseiten findet, ist relativ absurd aber dennoch beinhaltet es einen wahren Kern wie Blogger Austin Whitall von "Patagonian monsters" darlegt. Das Regime von Juan Perón war am Ende des zweiten Weltkriegs sehr am vielgerühmten deutschen Know-How interessiert. In Folge dessen kamen auch einige deutsche Wissenschaftler, Ingenieure usw. nach Argentinien. Auf Empfehlung des Flugzeugingenieurs Kurt Waldemar Tank auch der Wissenschaftler Ronald Richter. Er baute im Regierungsauftrag um 1948 auf Huemul Island im Lake Nahuel Huapi eine Forschungsstation, auf der Suche nach dem ersten Fusionsreaktor um nahezu unbegrenzt Energie zu erzeugen. Das Humuel Project endete zunächst damit, dass Richter einen Erfolg verkündete. Bei näheren Untersuchungen jedoch erwies sich dies als falsch und so wurde es letztlich 1952 eingestellt. Zu keiner Zeit verwendete man jedoch auf Huemul Island radioaktives Material, noch gelangte solches bzw. Radioaktivität später durch den Bau und den Betrieb eines Kernkraftwerks in den See. An der Idee vom mutierten "Nahuelito-Godzilla" ist also bereits rein geschichtlich betrachtet nicht wirklich etwas dran. Dabei hätte die Geschichte durchaus Hollywood-Reife: ein Monster, geheime Experimente und - im weiteren Sinn - deutsche "Nazi-"Wissenschaftler.

Sibirische Hominoiden-Expedition zurück

Hominologie-LogoNach der Rückkehr der Expedition nach Mountain Shoria (südliches Sibirien, östl. des Altai-Gebirges) auf der Suche nach den „Almasti“ genannten Wildmenschen (siehe unsere Meldung vom 25.09.2010), berichtet der Teilnehmer Igor Burtsev (zugleich Direktor des International Center of Hominology) über spektakuläre Ergebnisse. Leider keine Haare oder sonstiges analysefähiges Material, geschweige denn einen Holotypus. Nach den Angaben von Burtsev haben die diesjährigen Waldbrände die Almasti von der Altai-Region in die Kuzbass-Region gezwungen, wo sie einen „Krieg“ mit den dort verbreiteten Bären begonnen haben!

„Sie machen seltsame pyramidenartige Konstruktionen aus Baumstämmen und Ästen im Wald – manchmal 3 oder 4 Meter, manchmal nur 30 Zentimeter hoch. Manchmal biegen sie große Bäume und winden ihre Stämme wie Reifen. Ein menschliches Wesen ist nicht stark genug für das und es gibt scheinbar keinen Grund für Bären dies zu tun. Zuerst dachten wir dass die Yetis dies tun um Behausungen zu machen, aber dann kamen wir zum Schluss, das dies eine Art Landmarke für sie ist. Oder, vielleicht, ist es ein Weg für einen Yeti um etwas zu seinen Artgenossen zu sagen.“

Burtsev sprach natürlich auch mit Einheimischen, die behaupten sie hätten die Kreaturen gesehen. Manchmal halten Farmer sie für Waldgoblins. „Der Volksglaube sagt, dass der Waldgoblin der Herr der Wälder ist. Alle Tiere, sogar Bären, unterwerfen sich ihm. Der Waldgoblin hat starke hypnotische Kraft, daher hat er keine Angst vor irgendeinem Tier.“

Wissenschaftler (leider ist nicht erwähnt, welche) denken, dass dieser Glaube seinen Grund hat. Es scheint als ob die Yetis in Sibirien mit Bären konkurrieren und die Yetis gewinnen – sie sind offensichtlich stärker und besitzen rudimentären Intellekt. Wenn dieser „Krieg“ sich fortsetzt, befürchtet man, dass die Bären diesen Winter wegen der ungenügenden Nahrungsaufnahme nicht schlafen werden und dann in die Dörfer kommen werden. Um dies zu verhindern planen die örtlichen Behörden die Bären organisiert zu füttern.

Lokale Menschen scheinen zudem eine Art Verständigung mit den Almasti herstellen zu können. Sie hinterlassen ihnen Süßigkeiten und kommunizieren mental mit ihnen – es wird geglaubt, die Yetis sind Telephaten. Burtsev behauptet zu einem gewissen Grad sogar, sie könnten die menschliche Sprache imitieren. „Ich würde, ohne Zweifel, die Yetis eine andere Art von Mensch nennen.“

Anmerkung: Der Begriff „Yeti“ zieht sich fälschlicherweise als Bezeichnung mittlerweile durch entsprechende Pressemeldungen. Gemeint sind jedoch die als „Almasti“ bekannten Kryptide.

Chinesen planen neue Suche nach dem Yeren

Hominologie-LogoDie Hubei Wild Man Research Association (HWMRA) ist international dabei Mitglieder für ihre geplante neue Expedition in die Wälder von Shennongjia zu gewinnen. Wer über eine gute physische Gesundheit, grundlegende Kenntnisse in Biologie besitzt und idealerweise zwischen 25 und 40 Jahren alt sei, ist willkommen. „Am wichtigsten ist, dass wir von den Teammitglieder Eifer wollen, denn es gibt viel harte Arbeit in diesem Prozess,“ so Vizepräsident Luo Baosheng gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua. Die Organisation besteht nach seinen Angaben aus mehr als 100 Wissenschaftlern und Entdeckern, die seit Jahren nach dem geheimnisvollen chinesischen Waldmenschen suchen. Die letzte organisierte Expedition auf den Spuren des sogenannten Yeren fand jedoch bereits in den frühen 80ziger Jahren des letzten Jahrhunderts statt. „Entgegen den Expeditionen drei Dekaden zuvor, wird die bessere technologische Unterstützung uns helfen näher an die Lösung des Mysteriums zu gelangen. Wir arbeiten nun zusammen mit der China Three Gorges University um lang anhaltende Energie liefernde Geräte zu entwickeln die Kameras unterstützten, die im möglichen Habitat des Affenmenschen installiert werden.“

Für die Suche wird man geschätzte 10 Millionen Yuan (etwa 1.5 Millionen U.S. Dollar) benötigen, so HWMRA-Mitglied und hauptberuflicher Archäologe des Hubei Provincial Institute of Cultural Relics and Archaeology Wang Shancai. Neben Teammitgliedern sucht man also auch noch Sponsoren.

Cryptomundo-Newsfeed
  • The sea creature -- described as being about 15-feet long, with four-inch teeth, greenish-black skin and a white belly -- was swimming around Carney and popping its head out of the water to expose its teeth and hiss in a...

  • Dee Doss has spent the last ten months dedicated to his field research of the Sasquatch and Dogman creature, both in his area of northern Texas, and in southern Oklahoma. Sasquatch are reported more frequently, but the even more terrifying...

  • Michael Esordi has produced many Bigfoot-related items for years. In 2017, it seems appropriate that the Bigfoot community would look forward to what Michael would create this year on the occasion of the 50th anniversary of the Patterson-Gimlim Bigfoot footage.

  • The reports began when the Huntington children were riding their bikes by Jones cemetery near the Durham-Brunswick line when they saw a creature with a "monkey face" running through the cemetery. The children told their mother about the encounter, and...

  • Monster of the deep? Or just a really funky dead whale?

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