23 | 09 | 2017
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'Seeschlange' vor britischer Küste?

Dracontologie-NewslogoAm 27.07.2010 sichtete und fotografierte Gill Pearce eine bis dato nicht identifizierte Kreatur in der Bucht von Saltern Cove nahe Goodrington in Devon, England. Um nähere Informationen zu erhalten, wandte sie sich anschließend an das Personal der Marine Conservation Society (MCS).

Claire Fischer vom MCS: "Gill Pearce sah die Kreatur etwa 20 Meter von der Bucht bei Saltern Cove, nahe Goodrington. Sie wurde um 15.30 Uhr am 27 Juli beobachtet, aber bis sie ihre Kamera zur Hand hatte, bewegte sie sich weiter nach draußen. Sie sah sie einem Schwarm Fische folgen, die in Saltern Cove strandeten. Die Kreatur blieb im Wasser, schwamm dann wieder hinaus und folgte dem Schwarm - das indiziert, dass es keine Schildkröte ist die nur Quallen essen. Wir würden gerne erfahren ob andere Leute etwas ähnliches wie dies im selben Gebiet beobachtet haben und uns helfen können das Mysterium aufzuklären." Fischer schließt auf Nachfrage auch aus, dass diese Sichtung etwas mit einem kürzlich wohl beobachteten Pottwal im Juni zu tun. Diese kämen nicht derart nahe ans Ufer heran.

Mittlerweile sind die wildesten Spekulationen im Umlauf, darunter neben der Schildkröten-Theorie - aufgrund des offenbar länglichen Halses und dem kleinem Kopf - ein Plesiosaurier. Seriösere Spekulationen vermuten hinter der Kreatur jedoch eher einen kleinen Wal wie zum Beispiel einen Kleinen Schwertwal (Pseudorca crassidens)

Kryptozoologie-Umschau 57

Umschau-LogoAm 25. Juli jährte sich der sogenannte Lawndale-Vorfall zum 33 mal. Grund genug und da es in einem unserer heutigen Links auch aufgegriffen wird, einen kleinen Ausflug in die kryptozoologische Geschichte zu unternehmen:

Am 25. Juli 1977 spielte der Junge Marlon Lowe zusammen mit Freunden hinter seinem Haus in Lawndale, Illinois, als zwei riesige Vögel am Himmel erschienen. Ihre, offensichtlich aggressive, Aufmerksamkeit wurde zuerst Travis Goodwin zuteil, der sich jedoch mit einem Sprung in ein Schwimmbecken retten konnte. Die Vögel waren jetzt hinter dem zehnjährigen Marlon her, der weniger Glück hatte. Er rannte weg, spürte jedoch alsbald die Fänge eines der Greifvögel die Träger seines T-Shirts erfassen und ihn gute zwei Meter in die Lüfte heben. Marlon tat das, was jeder in einem solchen Fall tun würde - lauthals schreien. Schnell kamen seine Mutter und drei weitere Erwachsene alarmiert angerannt und sahen schon von weitem die wirklich bizarre Szene. Der Vogel trug den verzweifelt um sich schlagenden schweren Jungen ganze 91 bis 120 Meter vom hinteren Garten in den Vorgarten. Einer der Schläge traf den Entführer dann endlich und veranlasste ihn den völlig unverletzten Marlon loszulassen. Die Vögel versuchten jedoch keinen weiteren Angriff und flogen davon. Eine Suche in der Umgebung kurz darauf brachte natürlich kein Ergebnis.
Wie sahen die Vögel nun aber aus? Beide geierähnliche Vögel waren bis auf ein weißes ruff um den langen Hals völlig schwarz. Der Schnabel war groß und gebogen, ein eindeutiges Zeichen für einen Greifvogel. Die Flügelspannweite betrug nach den Schätzungen der Beteiligten etwa zwischen 2,34 und 3 Metern. (aus: Riesenadler/Riesenvögel?)

Kryptozoologie-Umschau 56

Umschau-LogoBeim lesen eines Blog-Artikels über ägyptische Kryptide ist mir wieder einmal vor Augen geführt worden, wie wichtig gründliche Recherche ist. In diesem konkreten Fall ging es um den sogenannten Ataka-Kadaver. Am 3. Januar 1950 wurde an einem Strand nahe der ägyptischen Stadt Sues am Roten Meer ein etwa zwölf Meter langer Kadaver nach einem Sturm angeschwemmt beziehungsweise gefunden. Das tote Tier war von schmutzig-grauer Farbe und hatte eine dicke, harte Haut. Der Kadaver war in etwa 1, 3 Meter hoch und wies oben am Kopf ein Blasloch auf. Es besaß eine lange, hundeähnlich spitze Schnauze von rund 2, 4 Metern Länge, die zwischen zwei auffälligen 2, 5 Meter langen Stoßzähnen lag. Dort wo die Stoßzähne aus dem Körper kamen, befanden sich übel zugerichtete „Lumpen“ schleimigen Fleisches, die nach Ansicht einiger die Überreste von Flossen sein könnten. Aufgrund der Stoßzähne wurd er als „See-Elefant“, ganz allgemein als „See-Monster“ oder schlicht nach seinem Fundort als Ataka-Kadaver bezeichnet. Nach den folgenden ersten Presseberichten schlossen die Mitarbeiter des Hydro-Biologischen Instituts von Alexandria aufgrund der Stoßzähne und dem Fehlen von Zähnen im riesigen Maul die Möglichkeit eines Wals zunächst aus. Dieser - nachweislich nicht vollständige - Kenntnisstand hat sich bis heute bei vielen hartnäckig gehalten und taucht immer und immer wieder auf. Tatsächlich blieb die Identität auch für die ägyptischen Wissenschaftler nur vorläufig ungeklärt. Beginnend am 14. Januar 1950 lässt sich der Presse entnehmen, dass sich die ägyptischen Experten einig wurden und der Kadaver identifiziert werden konnte: es handelte sich um nichts weiter als einen jungen Wal mit „gebrochenen“ Kieferknochen hervorstehend aus einer fatalen Wunde die er erlitt! (Mehr hierzu in unserem Artikel "Ataka-Kadaver") In diesem Sinne also an alle jungen und alten Autoren: Fehler passieren, aber nichts geht über gründliche Recherche.

Kryptozoologie-Umschau 55

Umschau-LogoDas Sommerloch hatten wir ja schon zum Thema. Aber der Sommer ist lang und so fand sich denn auch erneut ein typisches Thema, zu dem im folgenden Wikipedia zitiert werden soll: Der Chupacabra (Vom spanischen chupar: „saugen“ und cabra: „Ziege“), auch Chupacabras geschrieben, ist ein lateinamerikanisches Fabelwesen. Der Chupacabra ist ein klassisches Beispiel einer modernen Sage (Urban Legend) und wird gerne von Kryptozoologen zitiert. [Fragt sich in welchem Zusammenhang. Als Beispiel für einen Kryptiden ist dieser hier nach Meinung des Autors eher ein regelrechter Alptraum, und das nicht nur wegen der im folgenden vom Wikipedia-Artikel gelieferten Gründe] Besonders durch die Boulevardmedien in Südamerika, Mexiko und der Karibik wird jedes vom Laien nicht auf den ersten Blick identifizierbare Wesen als Chupacabra bezeichnet, egal ob es sich um eine verweste Katze oder einen vertrockneten Rochen handelt. In jüngerer Zeit sorgte die Sichtung einiger grotesker Tiere in einigen Gebieten der USA für Furore.Es handelte sich um seltsame Vierbeiner von der Größe kleiner bis mittelgroßer Hunde, die zum Teil bis auf wenige Reste komplett haarlos waren, eine fast schon ins Bläuliche gehende graue, runzelige Haut und einen langen dünnen Schwanz hatten. Einige dieser Tiere konnten fotografiert werden, andere wurden in Fallen gefangen oder erschossen. Die Boulevardzeitungen titelten, dass man endlich den Chupacabra gefunden habe und niemand die Kadaver eindeutig identifizieren könne. Dass aber gerade zu jenem Zeitpunkt die Räude grassierte, und unter den wildlebenden Hunden einen periodischen Höhepunkt erreicht hatte, verschwiegen die allermeisten Redakteure. Tatsächlich handelte es sich bei den bedauernswerten Kreaturen um nichts anderes als Füchse, Kojoten und wilde Hunde, deren von Räudemilben zerfressene Haut die Haare verloren hatte, weshalb die Proportionen dieser Tiere auch so merkwürdig wirkten. Einige waren bis auf die Knochen abgemagert, was den "Zombie-artigen" Eindruck zusätzlich verstärkte. Tatsächlich hatten diese Tiere aber mit den ursprünglichen Beschreibungen des Chupacabras überhaupt nichts zu tun, und die Verbindung wurde erst durch die Medien hergestellt. Dieser Fall ist ein typisches Beispiel für einen Sensationsjournalismus, der bewusst Fakten verschweigt und Meinungen von Fachleuten ausblendet. (Seite „Chupacabra“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Juni 2010, 18:54 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Chupacabra&oldid=75960243 (Abgerufen: 19. Juli 2010, 15:49 UTC) )

Kryptozoologie-Umschau 54

Umschau-LogoWir haben Sommer! Über dreißig Grad im Schatten seit Tagen lässt die einen jubeln und die anderen verzweifeln. Der Autor persönlich gehört zur zweiten Gruppe, nicht zuletzt da der zusätzlich Wärme erzeugende Computer dieser Tage doch eher ausbleibt. Viel zu verpassen gab es allerdings eigentlich auch kaum, denn neben dem beinahe schon obligatorischen Krokodil in irgendeinem Fluss bzw. Badesee finden sich auch - zunächst zumindest - kurios anmutende Themen wie beispielsweise ob Walpenisse für Seeungeheuersichtungen verantwortlich sein könnten und ob Patty (der weibliche Bigfoot aus dem Patterson/-Gimlin-Film) nicht möglicherweise an Steatopygie leidet. Das "Highlight dieses Sommers aber könnte ein waschechter Bigfoot im Garten eines 70-jährigen "Mr. Mike" aus den USA werden. Könnte sie werden, aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Die "Silly Season" hat gerade erst angefangen...

Kryptozoologie-Umschau 53

Umschau-LogoGibt es derzeit noch andere Themen außer Fußball? Scheinbar kaum. Darum soll es heute auch bei einem leicht abgewandelten Sinnspruch bleiben. Es darf gerne geraten werden, welche der Nachrichten damit gemeint sind: Wenn zwei sich streiten, freut sich die Presse.

Cryptomundo-Newsfeed
  • In the second letter, a man needs to take a detour due to a landslide on the regular route, and is harassed and terrified by a sasquatch that doesn't want him in his territory!!

  • You’ve heard we’re killing off the animal kingdom? Well, the crypto-animal kingdom is poised for a boom, says researcher Benjamin Radford.

  • Once again Toyota is using cryptozoology in advertising

  • After Hours with Rictor (The #1 Bigfoot Webcast) talks to Craig Woolheater from Cryptomundo. Rictor and Craig talk about Craig’s personal Bigfoot sighting in 1994 and one of the major problems facing the world of Bigfoot research…

  • Cryptozoologist is a documentary film about unknown animals and the people who's job it is to find them. Meet the men and women whose profession it is to study, research and write about mysterious creatures around the globe.

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